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Autographs: Science

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Bonaparte, Roland prince, géographe et botaniste (1858-1924). C.D.V. S. l. n. d. 1 p.

€ 180

Amusante carte de visite: le prince Bonaparte souhaite un prompt rétablissement au républicain Clémenceau, "père de la victoire" (suite à l'attentat du 19 février 1919). {BN#31071} (more)

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Bonitz, Hermann, Philologe und Pädagoge (1814-1888). Eigenh. Brief mit U. Wien, 2. X. 1858 [?]. 1 S. Gr.-4to.

€ 100

An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit dem Ersuchen, "der gestrigen gütigen Zusage gemäß, das Packet [!] dem Amtsdiener, der diese Zeilen überbringt, übergeben zu wollen; es wird auf diesem Wege sicher in meine Hände gelangen [...]". - Seit 1849 als Professor der Altphilologie an der Universität Wien tätig, gründete Bonitz das Philologische Seminar und erarbeitete gemeinsam mit Franz Exner die Schrift "Organisation der Gymnasien und Realschulen in Österreich" (1849), die 1854 vom Unterrichtsminister definitiv angenommen wurde. Der Begründer der "Zeitschrift für die österreichischen Gymnasien" kehrte 1867 als Direktor des Gymnasiums zum Grauen Kloster nach Berlin zurück und schuf als Vortragender Rat im preußischen Unterrichtsministerium (seit 1875) die Lehrpläne und Prüfungsordnung für die höheren Schulen in Preußen von 1882. Als Altphilologe trat er vor allem mit Arbeiten zu Platon und Aristoteles hervor (u. a. "Index Aristotelicus", 1870). Vgl. Öst. Lex. I, 138 und Czeike I, 423. - Mit Korrespondenzstempel der Sammlung Doblhoff und einigen Vermerken von alter Hand. {BN#20273} (more)

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Born, Max, Physiker (1882-1970). Ms. Postkarte mit eigenh. U. Bad Pyrmont, 11. IV. 1968. 1 S. Qu.-8vo.

€ 250

Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche: “Ich kann mich aber bei meinen 85 Jahren gar nicht mehr erinnern, woher Sie mich kennen. Jedenfalls danke ich Ihnen herzlich und bitte Sie, in Zukunft Abstand zu nehmen, mir zu schreiben, weil ich doch nicht antworten kann [...]”. - Dem großen Physiker wurde 1954 gemeinsam mit Walter Bothe der Nobelpreis "für seine grundlegenden Forschungen in der Quantenmechanik, besonders für seine statistische Interpretation der Wellenfunktion" verliehen. Von Albert Einstein, der mit Born befreundet war, wurde dessen Leistung in Bezug auf die Quantentheorie jedoch nicht anerkannt. Gleich Einstein aber nutzte Born die mit dem Preis einhergehende Popularität zu öffentlichem Engagement gegen das Wettrüsten und andere Narreteien der Zeit. {BN#7387} (more)

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Brandweiner, Heinrich, Kirchen- und Völkerrechtler (1910-1997). 2 gedr. Visitkarten mit eigenh. Grußzeile und U. Graz, 1962 und 1963. Zusammen 2 SS. Mit 2 eh. adr. Kuverts.

€ 30

Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche. - Heinrich Brandweiner wurde 1948 Universitätsprofessor in Graz, zeitweise vom Dienst suspendiert, 1967 dann vorzeitig pensioniert. Wegen seines Engagements für den KPÖ-nahen österreichischen Friedensrat - dessen Vorsitz er von 1953 bis 60 innehatte - war er während des Kalten Kriegs mehrfach in Disziplinar- und Strafverfahren involviert. Vgl. Öst. Lex. I, 142. {BN#8081} (more)

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Brandweiner, Heinrich, Kirchen- und Völkerrechtler (1910-1997). Eigenh. Briefkarte mit U. [Graz], 9. I. 1966. 1 S. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert.

€ 50

An Josef Wesely mit "herzlichen Wünschen und aufrichtigem Dank". - Heinrich Brandweiner wurde 1948 Universitätsprofessor in Graz, zeitweise vom Dienst suspendiert, 1967 dann vorzeitig pensioniert. Wegen seines Engagements für den KPÖ-nahen österreichischen Friedensrat - dessen Vorsitz er von 1953 bis 60 innehatte - war er während des Kalten Kriegs mehrfach in Disziplinar- und Strafverfahren involviert. Vgl. Öst. Lex. I, 142. {BN#19687} (more)

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Braun, Christian Renatus, jurist (1714-1782 od. 1792). Autograph quotation signed. Königsberg, 5. I. 1737. Oblong 8vo. 1 p.

€ 1,800

"Fide Deo. Dic sape preces. Peccare caveto. Sis humilis. Pacem dilige. Magna fuge. Multa audi. Dic pauca. Secreta taceto [...]". - Christian Braun was later a professor of law at Konigsberg; Immanuel Kant devoted him his "Denkvers V" ("Was giebt den Leitstern in der Rechte Dunkelheit, | Ist's Wissen, oder mehr des Herzens Redlichkeit? [...]"). - With small ms. numbering and slight worming in the lower margin. {BN#20423} (more)

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Braun, Wernher von, rocket engineer (1912-1977). Typed letter signed. Prob. Huntsville, 25. XI. 1951. 4to. 1 p.

€ 1,500

To the graphic designer Heinz Haehnel about his illustrations, approving Otto Bechtle's selections and expressing eagerness to see others, mentioning Franz Ludwig Neher's impressions of an illustration of a spaceship by him in Life, pointing out that the design could not withstand supersonic speeds, suggesting the use of one of his illustrations for the cover of the Mars Project, asking for details about his history as a pilot and listing the types of pilot licenses he himself possesses. - On stationery with printed letterhead; left margin with punched holes (not touching text); faint scattered foxing with some touching signature. {BN#28384} (more)

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Braun-Fernwald, Carl von, Gynäkologe (1822-1891). Eigenh. Unterschrift auf Rezeptvordruck. O. O. u. D., [nach 1877). 1 S. Qu.-8vo.

€ 50

Carl Rudolf Ritter von Braun-Fernwald erwarb sich besondere Verdienst um die praktische Geburtshilfe durch Entwicklung neuer Methoden und Instrumente; er trennte die Gynäkologie als eigenes Fach von der Chirurgie und war maßgeblich an der Einrichtung und am Ausbau der Heil- und Lehrstätte für Gynäkologie und Geburtshilfe beteiligt. 1857 erschien sein "Lehrbuch der Geburtshilfe"; 1872 wurde er in den Ritterstand erhoben und erhielt 1877 den Titel Hofrat. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. {BN#9125} (more)

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Breitenecker, Leopold, Gerichtsmediziner (1902-1981). Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 21. II. 1975. ¾ S. 4to.

€ 40

An Heinz Hausner: "Wenn Sie einen Durchschlag Ihres Vortrages über 'Zukunftsaussichten' hätten, wäre ich Ihnen dankbar, denn der Mitteilung von Eisenstadt lag ein Vortragsbericht nicht bei, sondern nur eine kurze Inhaltsangabe [...]". - Leopold Breitenecker war seit 1959 Ordinarius und Vorstand des Instituts für gerichtliche Medizin Wien; sein zentrales Forschungsthema waren Gerichts- und Versicherungsmedizin sowie ärztliche Rechtskunde. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Rotary-Clubs. {BN#21082} (more)

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Breitner, Burghard, Mediziner und Schriftsteller (1884-1956). Ms. Brief mit eigenh. U. Innsbruck, 10. I. 1950. ½ S. 4to.

€ 30

An den Chirurgen und Krebsforscher Leopold Schönbauer: "Darf ich Dich mit einer Patientenbitte belästigen. Schon vor einiger Zeit hat mir Rudolf Kremslehner gesagt, er möchte sich wegen der Unterbringung eines Fritz Moser (anscheinend chronische Appendicitis) an Dich wenden. Ich sagte ihm, dass er sich dabei jederzeit auf mich berufen könne. Es scheint nun soweit zu sein, dass die Aufnahme fällig wird. Darf ich Dich herzlich bitten, diesem Falle Deine persönliche Geneigtheit zu widmen [...]". - Breitner, Sohn des Schriftstellers Anton Breitner (1858-1928), war 1914 schon in den ersten Kriegswochen in russische Kriegsgefangenschaft geraten und erwarb sich dort als "Engel von Sibirien" einen über das Lager hinausreichenden Namen, wurde von russischen Ärzten zur Behandlung Einheimischer herangezogen und operierte gar an einem Mitglied der Zarenfamilie einen gutartigen Gehirntumor. Nach seiner Rückkehr 1920 an die Klinik Eiselsbergs habilitierte er sich 1922 für Chirurgie, wurde Privatdozent und später Primararzt im Rudolfspital und 1932 Professor für Chirurgie an der Universität und Leiter der Chirurgischen Universitätsklinik. In den fünfziger Jahren war er Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes und 1951 VdU-Kandidat bei der Bundespräsidentenwahl. - Leopold Schönbauer (1888-1963) war Begründer der Neurochirurgie in Österreich und errichtete zusammen mit Karl Honey und Julius Tandler die erste Krebsberatungsstelle in Wien; von 1945 bis 61 Direktor des Allgemeinen Krankenhauses und provisorischer Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin - dessen "Beiträge" er ab 1948 herausgab -, war Schönbauer zusammen mit dem Psychiater und Neurologen Hans Hoff und dem Internisten Karl Fellinger an den Planungen zum Neubau des Allgemeinen Krankenhauses beteiligt. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; im linken Rand gelocht (keine Textberührung). {BN#17419} (more)

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Breitner, Burghard, Mediziner und Schriftsteller (1884-1956). Ms. Brief mit eigenh. U. Innsbruck, 29. XII. 1949. ½ S. 4to.

€ 30

An den Chirurgen und Krebsforscher Leopold Schönbauer: "Es war bis heute unmöglich, mit voller Sicherheit Ort und Zeit der nächsten Tagung des Arbeitsausschusses festzulegen. Keineswegs kann die Tagung vor dem 11. und 12. Februar stattfinden. Wahrscheinlich nicht in Klagenfurt, sondern in Linz oder Salzburg [...]". - Breitner, Sohn des Schriftstellers Anton Breitner (1858-1928), war 1914 schon in den ersten Kriegswochen in russische Kriegsgefangenschaft geraten und erwarb sich dort als "Engel von Sibirien" einen über das Lager hinausreichenden Namen, wurde von russischen Ärzten zur Behandlung Einheimischer herangezogen und operierte gar an einem Mitglied der Zarenfamilie einen gutartigen Gehirntumor. Nach seiner Rückkehr 1920 an die Klinik Eiselsbergs habilitierte er sich 1922 für Chirurgie, wurde Privatdozent und später Primararzt im Rudolfspital und 1932 Professor für Chirurgie an der Universität und Leiter der Chirurgischen Universitätsklinik. In den fünfziger Jahren war er Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes und 1951 VdU-Kandidat bei der Bundespräsidentenwahl. - Leopold Schönbauer (1888-1963) war Begründer der Neurochirurgie in Österreich und errichtete zusammen mit Karl Honey und Julius Tandler die erste Krebsberatungsstelle in Wien; von 1945 bis 61 Direktor des Allgemeinen Krankenhauses und provisorischer Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin - dessen "Beiträge" er ab 1948 herausgab -, war Schönbauer zusammen mit dem Psychiater und Neurologen Hans Hoff und dem Internisten Karl Fellinger an den Planungen zum Neubau des Allgemeinen Krankenhauses beteiligt. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; im linken Rand gelocht (keine Textberührung). {BN#17418} (more)

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Breitner, Burghard, Mediziner und Schriftsteller (1884-1956). Ms. Brief mit eigenh. U. Innsbruck, 21. II. 1950. 1 S. Qu.-8vo.

€ 30

An den Chirurgen und Krebsforscher Leopold Schönbauer mit Dank "für Deinen inhaltsreichen Brief, den ich Sonntag nach meiner Rückkehr von Basel (klinischer Gastbesuch) vorfand [...] Nur eines: Nach Wien kann ich nicht kommen! (mündlich!) Ich kann daher, so leid es mir tut und so sehr mich Dein Vorschlag freut, die Festrede nicht übernehmen!" - Breitner, Sohn des Schriftstellers Anton Breitner (1858-1928), war 1914 schon in den ersten Kriegswochen in russische Kriegsgefangenschaft geraten und erwarb sich dort als "Engel von Sibirien" einen über das Lager hinausreichenden Namen, wurde von russischen Ärzten zur Behandlung Einheimischer herangezogen und operierte gar an einem Mitglied der Zarenfamilie einen gutartigen Gehirntumor. Nach seiner Rückkehr 1920 an die Klinik Eiselsbergs habilitierte er sich 1922 für Chirurgie, wurde Privatdozent und später Primararzt im Rudolfspital und 1932 Professor für Chirurgie an der Universität und Leiter der Chirurgischen Universitätsklinik. In den fünfziger Jahren war er Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes und 1951 VdU-Kandidat bei der Bundespräsidentenwahl. - Leopold Schönbauer (1888-1963) war Begründer der Neurochirurgie in Österreich und errichtete zusammen mit Karl Honey und Julius Tandler die erste Krebsberatungsstelle in Wien; von 1945 bis 61 Direktor des Allgemeinen Krankenhauses und provisorischer Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin - dessen "Beiträge" er ab 1948 herausgab -, war Schönbauer zusammen mit dem Psychiater und Neurologen Hans Hoff und dem Internisten Karl Fellinger an den Planungen zum Neubau des Allgemeinen Krankenhauses beteiligt. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; im linken Rand gelocht (keine Textberührung). {BN#17417} (more)

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Breitner, Burghard, Mediziner und Schriftsteller (1884-1956). Gedr. Dankeskarte mit einigen eigenh. Anmerkungen und U. Innsbruck, Dezember 1932. 1 S. Qu.-8vo.

€ 50

An einen namentlich mit Dank für Glückwünsche zur Übernahme der Leitung der chirurgischen Klinik in Innsbruck. - Breitner, Sohn des Schriftstellers Anton Breitner (1858-1928), war 1914 schon in den ersten Kriegswochen in russische Kriegsgefangenschaft geraten und erwarb sich dort als "Engel von Sibirien" einen über das Lager hinausreichenden Namen, wurde von russischen Ärzten zur Behandlung Einheimischer herangezogen und operierte gar an einem Mitglied der Zarenfamilie einen gutartigen Gehirntumor. Nach seiner Rückkehr 1920 an die Klinik Eiselsbergs habilitierte er sich 1922 für Chirurgie, wurde Privatdozent und später Primararzt im Rudolfspital und 1932 Professor für Chirurgie an der Universität und Leiter der Chirurgischen Universitätsklinik. In den fünfziger Jahren war er Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes und 1951 VdU-Kandidat bei der Bundespräsidentenwahl. {BN#20525} (more)

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Breitner, Burghard, Mediziner und Schriftsteller (1884-1956). Gedr. Dankeskarte mit eigenh. Datum und U. Innsbruck, August 1952. 1 S. Qu.-8vo. Mit tls. eh. adr. Kuvert.

€ 40

An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche. - Breitner, Sohn des Schriftstellers Anton Breitner (1858-1928), war 1914 schon in den ersten Kriegswochen in russische Kriegsgefangenschaft geraten und erwarb sich dort als "Engel von Sibirien" einen über das Lager hinausreichenden Namen, wurde von russischen Ärzten zur Behandlung Einheimischer herangezogen und operierte gar an einem Mitglied der Zarenfamilie einen gutartigen Gehirntumor. Nach seiner Rückkehr 1920 an die Klinik Eiselsbergs habilitierte er sich 1922 für Chirurgie, wurde Privatdozent und später Primararzt im Rudolfspital und 1932 Professor für Chirurgie an der Universität und Leiter der Chirurgischen Universitätsklinik. In den fünfziger Jahren war er Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes und 1951 VdU-Kandidat bei der Bundespräsidentenwahl. {BN#19681} (more)

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Breitner, Burghard, Mediziner und Schriftsteller (1884-1956). Eigenh. Postkarte mit U. Innsbruck, 16. VI. 1938. 1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse.

€ 50

An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Breitner, Sohn des Schriftstellers Anton Breitner (1858-1928), war 1914 schon in den ersten Kriegswochen in russische Kriegsgefangenschaft geraten und erwarb sich dort als "Engel von Sibirien" einen über das Lager hinausreichenden Namen, wurde von russischen Ärzten zur Behandlung Einheimischer herangezogen und operierte gar an einem Mitglied der Zarenfamilie einen gutartigen Gehirntumor. Nach seiner Rückkehr 1920 an die Klinik Eiselsbergs habilitierte er sich 1922 für Chirurgie, wurde Privatdozent und später Primararzt im Rudolfspital und 1932 Professor für Chirurgie an der Universität und Leiter der Chirurgischen Universitätsklinik. In den fünfziger Jahren war er Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes und 1951 VdU-Kandidat bei der Bundespräsidentenwahl. {BN#19775} (more)

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Breitner, Burghard, Mediziner und Schriftsteller (1884-1956). Eigenh. Nachricht. Innsbruck, 6. XII. 1952. 1 S. Qu.-8vo.

€ 70

An den Chirurgen und Krebsforscher Leopold Schönbauer: "Es ist natürlich eine arge Zumutung -! Aber sie muß getan werden [...]". - Breitner, Sohn des Schriftstellers Anton Breitner (1858-1928), war 1914 schon in den ersten Kriegswochen in russische Kriegsgefangenschaft geraten und erwarb sich dort als "Engel von Sibirien" einen über das Lager hinausreichenden Namen, wurde von russischen Ärzten zur Behandlung Einheimischer herangezogen und operierte gar an einem Mitglied der Zarenfamilie einen gutartigen Gehirntumor. Nach seiner Rückkehr 1920 an die Klinik Eiselsbergs habilitierte er sich 1922 für Chirurgie, wurde Privatdozent und später Primararzt im Rudolfspital und 1932 Professor für Chirurgie an der Universität und Leiter der Chirurgischen Universitätsklinik. In den fünfziger Jahren war er Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes und 1951 VdU-Kandidat bei der Bundespräsidentenwahl. - Leopold Schönbauer (1888-1963) war Begründer der Neurochirurgie in Österreich und errichtete zusammen mit Karl Honey und Julius Tandler die erste Krebsberatungsstelle in Wien; von 1945 bis 61 Direktor des Allgemeinen Krankenhauses und provisorischer Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin - dessen "Beiträge" er ab 1948 herausgab -, war Schönbauer zusammen mit dem Psychiater und Neurologen Hans Hoff und dem Internisten Karl Fellinger an den Planungen zum Neubau des Allgemeinen Krankenhauses beteiligt. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; im linken Rand gelocht (keine Textberührung), mit kl. Ausr. am linken oberen Rand und alt abgetrennter unterer Hälfte des Blattes. {BN#17284} (more)

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Breitner, Burghard, Mediziner und Schriftsteller (1884-1956). Billett mit eigenh. Grüßen und U. Innsbruck, Dezember 1952. 1 S. auf Doppelblatt. Qu.-8vo.

€ 30

An den Chirurgen und Krebsforscher Leopold Schönbauer mit einer Einladung zur Inauguration Breitners als Rector Magnificus der Universität Innsbruck f. d. Studienjahr 1952/53. - Breitner, Sohn des Schriftstellers Anton Breitner (1858-1928), war 1914 schon in den ersten Kriegswochen in russische Kriegsgefangenschaft geraten und erwarb sich dort als "Engel von Sibirien" einen über das Lager hinausreichenden Namen, wurde von russischen Ärzten zur Behandlung Einheimischer herangezogen und operierte gar an einem Mitglied der Zarenfamilie einen gutartigen Gehirntumor. Nach seiner Rückkehr 1920 an die Klinik Eiselsbergs habilitierte er sich 1922 für Chirurgie, wurde Privatdozent und später Primararzt im Rudolfspital und 1932 Professor für Chirurgie an der Universität und Leiter der Chirurgischen Universitätsklinik. In den fünfziger Jahren war er Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes und 1951 VdU-Kandidat bei der Bundespräsidentenwahl. - Leopold Schönbauer (1888-1963) war Begründer der Neurochirurgie in Österreich und errichtete zusammen mit Karl Honey und Julius Tandler die erste Krebsberatungsstelle in Wien; von 1945 bis 61 Direktor des Allgemeinen Krankenhauses und provisorischer Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin - dessen "Beiträge" er ab 1948 herausgab -, war Schönbauer zusammen mit dem Psychiater und Neurologen Hans Hoff und dem Internisten Karl Fellinger an den Planungen zum Neubau des Allgemeinen Krankenhauses beteiligt. - Im linken Rand gelocht (keine Textberührung), mit bedr. Einlageblatt. - Beiliegend ein ms. Antworttelegramm Schönbauers. {BN#17285} (more)

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Breitner, Burghard, Mediziner und Schriftsteller (1884-1956). Bildpostkarte mit eigenh. U. verso. O. O. u. D. 1 S. 8vo.

€ 50

Breitner, Sohn des Schriftstellers Anton Breitner (1858-1928), war 1914 schon in den ersten Kriegswochen in russische Kriegsgefangenschaft geraten und erwarb sich dort als "Engel von Sibirien" einen über das Lager hinausreichenden Namen, wurde von russischen Ärzten zur Behandlung Einheimischer herangezogen und operierte gar an einem Mitglied der Zarenfamilie einen gutartigen Gehirntumor. Nach seiner Rückkehr 1920 an die Klinik Eiselsbergs habilitierte er sich 1922 für Chirurgie, wurde Privatdozent und später Primararzt im Rudolfspital und 1932 Professor für Chirurgie an der Universität und Leiter der Chirurgischen Universitätsklinik. In den fünfziger Jahren war er Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes und 1951 VdU-Kandidat bei der Bundespräsidentenwahl. - Die Bildseite mit einer Ansicht von Innsbruck. {BN#16789} (more)

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Brenner-Felsach, Ignaz von, Turkologe und Beamter (1772-1849). Eigenh. Brief mit U. sowie 3 eh. Quittungen mit U. Wien, 2.I.1813-26.IV.1819. Zusammen 4 SS. Cu.-8vo.

€ 200

Der Brief vom 2.I. 1813 an Ignatz Hortig in Budapest mit der Anweisung, eintausend Gulden an das “hiesige Handelhaus der Hl[öblichen] Gebrüder Oeconomus gegen ihre Quittung zu verabfolgen [...]”. Diese bestätigen rückseitig, den genannten Betrag vom “Zahlmeister bey der kk geheimen Hof und Staats Kanzley richtig erhalten” zu haben. - Der in Wien geborene Turkologe Brenner-F. trat 1787 in die 1754 gegründete Orientalische Akademie ein, “schrieb ein türkisches Drama sowie ein tschagatisches Wörterbuch und diente als Palastdolmetscher in Konstantinopel” (DBE). Schriftstellerische Verdienste erwarb er sich mit den Auszügen ‘Aus den Schriften des Türken Hassan’ (1808) und dem ‘Ausflug von Konstantinopel nach Brussa in Kleinasien im Jahre 1793’ (1818). - Der Brief mit papiergedecktem Siegel. {BN#3505} (more)

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Brentano, Lujo, Nationalökonom (1844-1931). 8 eigenh. Briefe und 1 eh. Postkarte mit U. München und Prien am Chiemsee, 1919 bis 1922. Zusammen 10½ SS. auf 9 Bll. Meist Gr.-4to.

€ 950

Inhaltsreiche Korrespondenz mit Hermann Butzke in Berlin vom Komitee deutscher Freihändler: "In höflicher Beantwortung Ihres Briefes [...] erkläre ich meine Uebereinstimmung mit Ihrer Auffassung, dass nur der Freihandel uns die Millionenwerthe an Rohstoffen und Lebensmitteln verschaffen kann, die wir nöthig haben; und auch damit stimme ich überein, daß dies mit der Sozialisierung der dazu geeigneten Betriebe nicht in Widerspruch steht. Schon vor unserer Niederlage und vor der Revolution habe ich (im August und September 1918) Verhandlungen geführt um eine Freihandelsdelegation in Deutschland ins Leben zu rufen [...] Aber im Ganzen fehlte es unserem Bürgerthum in dieser Frage, wie in allen anderen, an der nöthigen Schneid, das was es für richtig hielt öffentlich zu behaupten [...]". - Der damalige Ministerpräsident Kurt Eisner, aber auch der sozialdemokratische Reichstagsabgeordnete Eduard Bernstein seien "wenigstens freihändlerisch gesinnt" gewesen, "andere Sozialdemokraten, wie [Max] Schippel, sind verstockte Schutzzöllner" (a. d. Br. v. 2. II. 1919). - Auch die anderen Briefe Brentanos behandeln die Frage von Freihandel und Schutzzöllen, so schreibt er etwa unterm 16. Februar 1921, daß er "den Augenblick nicht für sehr günstig für eine Freihandelsdelegation in Deutschland halte. Zum Schutzzoll dürfen wir allerdings in Deutschland nicht zurück. Es geht nicht an, dem deutschen Volke zuzumuten, dass es ausser den Millionen, die es an die Entente zahlen soll, noch Milliarden zahle, die in die Tasche von Privaten fliessen [...]". - Jeweils im linken Rand gelocht (minimale bzw. keine Buchstabenberührung) und mit Eingangsstempel. {BN#22422} (more)

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Bretschneider, Karl Gottlieb, evangel. Theologe (1776-1848). Eigenh. Manuskriptfragment mit Namenszug im Titel. O. O. u. D., [1845/46]. 2 SS. auf 1 Bl. 8vo.

€ 100

Das mit "Kurzes Vorwort" betitelte, beinahe schon in einer Reinschrift vorliegende und mit nur geringfügigen Annotationen am Rande versehene Fragment könnte das Vorwort zu seinem 1846 bei Reclam in Leipzig erschienenem ‘Über die jetzigen Bewegungen der evangelischen Kirche Deutschlands’ darstellen. "Der Gedanke, die Glaubensbekenntnisse, welche die christkatholischen Gemeinden bisher veröffentlicht haben, zu sammeln und nebeneinander zu stellen, verdient gewiß allen Beifall. Denn außer Streit ist die reformatorische Bewegung unter den deutschen Katholiken eines der wichtigsten Ereignisse der jetzigen Zeit, dessen Folgen nicht nur für Deutschland sehr wohlthätig werden können, sondern auch für das ganze römisch-katholische Kirchenthum von bleibenden Wirkungen seyn müssen [...]". - 1807 Oberpfarrer in Annaberg, im Jahr darauf in Schneeberg, lehnte Bretschneider 1809 einen Ruf an die Universität Königsberg ab und wurde Generalsuperintendent von Gotha. Der "Verfechter des rationalen Supranaturalismus, verfaßte u. a. ein 'Handbuch der Dogmatik der evangelisch-lutherischen Kirche' (1814) und ein griechisch-lateinisches Lexikon für das Neue Testament, gab seit 1837 im 'Corpus Reformatorum' die Schriften Calvins und Melanchthons heraus und schrieb Erinnerungen 'Aus meinem Leben' (1851). Er bezweifelte die Echtheit der johanneischen Schriften und trat für die Kirchenunion ein" (DBE). Vgl. auch LThK II, 550 sowie RE f. protestant. Theologie u. Kirche (3. A.) III, 389ff. {BN#2712} (more)

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Bretschneider, Mediziner. Eigenh. Brief mit U. Gotha, 24. V. 1851. 2 SS. auf Doppelblatt. 4to.

€ 30

Wohl an den Mediziner Rudolf Rt. von Vivenot (1807-1884): „Indem ich Ihnen beiliegende Prospekte übersende, knüpfe ich daran noch persönlich die ergebenste Bitte, daß Sie sich [...] betheiligen möchten. Gebe Gott, daß das Unternehmen, welches wir nach langem Zögern und vielen Vorbereitungen endlich zur Ausführung bringen, gedeihe und nütze [...]“. - Der Verfasser war - so lt. beiliegendem Sammlungsumschlag - Professor der Medizin und Leibarzt von Ernst II., Herzog von Sachsen-Coburg-Gotha. - Rudolf Rt. von Vivenot gründete 1848 den "Konstitutionell-monarchistischen Verein"; als sich die angestrebte Gründung einer patriotischen Partei nicht verwirklichen ließ, zog er sich jedoch aus der aktiven Politik zurück. Seit 1868 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde er 1872 Vorsitzender des Komitees zur Gründung des Sophienspitals in Wien; daneben war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums. {BN#9483} (more)

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Breuer, Josef, Austrian physician whose works laid the foundation of psychoanalysis, and a close collaborator of Sigmund Freud (1842-1925). 5 autograph letters signed ("JBreuer"). Meran, Vienna and n. p., 1912 to 1919. (Oblong) 8vo. Altogether 12¾ pp. on 8 ff. (Qu.-)8vo.

€ 8,000

To some friends and to a lady, on personal matters, thanking for birthday greetings (23. I. 1912), reflecting on a mediation between two parties who were at enmity (3. V. 1912) and the wisdom of age (5. VI. 1912), writing on an election date (9. II. 1919), and about one of his colleagues (n. p. o. d.). {BN#30345} (more)

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Brockelmann, Carl, Orientalist (1868-1956). Ms. Postkarte mit eigenh. U. Halle a. d. Saale, 20. IX. 1913. 1 S. Qu.-8vo.

€ 60

An Alfred Rt. von Lindheim (1836-1913): "Ew. Hochwohlgeboren muss ich mit verbindlichstem Dank für die mir zugedachte Ehre der Mitarbeit an Ihrem Werke saluti feminarum leider mitteilen, dass es mir wegen schon übernommenen Pflichten leider unmöglich ist den Beitrag 'Die Frau des alten Israels' zu übernehmen [...]". - Brockelmann folgte 1903 einem Ruf als o. Prof. an die Universität Königsberg und war später in Halle/Saale, Berlin und danach in Breslau tätig. - Das erwähnte Werk dürfte in Anbetracht seiner Absenz in Bibliothekskatalogen und des nur kurze Zeit später erfolgten Ablebens Lindheims nicht erschienen sein. - Der Adressat wurde 1868 leitender Direktor der neugegründeten Wiener Handelsbank und war Mitbegründer der ersten Wiener Lagerhäuser und des Lokaltelegraphen. Er gehörte jahrzehntelang dem Direktionsrat der mit der Handelsbank vereinigten Unionsbank an, war 1876-78 dessen Vizepräsident und 1879-1909 Präsident des Schiedsgerichts der Warenbranche an der Wiener Börse sowie seit 1877 Mitglied der niederösterreichischen Handels- und Gewerbekammer. Als sein bekanntestes Werk gilt das 1891 erstmals erschienene "Schiedsgericht im modernen Zivilprozeß". {BN#9285} (more)

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Broglie, Louis de, physicist and Nobel laureate (1892-1987). Autograph letter card signed ("Louis de Broglie"). Neuilly-sur-Seine, 8. X. 1947. Oblong 8vo. 2 pp.

€ 1,000

To an unnamed friend or colleague: "Puisque la formule M = KM n'est ni de Blackett ni de Mariani, il n'est en effet pas utile de consacrer une de nos séances à cette question. D'ailleurs, comme je vous l'ai dit, la théorie de Masiani me paraît contestable [...] Quant aux questions relatives au spectre de l'hydrogène dont vous me parlez, elles me paraissent très importantes et je les inscris au programme de nos futurs réunions […]." {BN#21477} (more)

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Broglie, Louis Prinz von, Physiker und Nobelpreisträger (1892-1987). Eigenh. Bildpostkarte mit U. ("Louis de Broglie"). Neuilly-sur-Seine (Paris), 6. VIII. 1947. 1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse.

€ 200

An Antonio Giaò "avec tous mes remerciements [...]". - Louis von Broglie, der als einer der bedeutendsten Physiker des 20. Jahrhunderts gilt, erhielt 1929 den Nobelpreis für seine Entdeckung der Wellennatur des Elektrons. - Die Bildseite mit einer S/W-Ansicht von Louvre und Place du Carrousel. {BN#22473} (more)

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Brugsch(-Pascha), Heinrich Karl, Ägyptologe (1827-1894). Eigenh. Brief mit U. ("HBrugsch"). Wien, 30. X. 1873. 4 SS. auf Doppelblattatt. Gr.-8vo. Beiliegend eine Kabinettphotographie (105:63 mm).

€ 1,500

An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "[...] Um zur Hauptsache zu kommen, so bin ich zunächst vollständig unschuldig an der neuen Expedition in die Wüste; der Gang war Rohlfs-Bismarck (?) - General Consul v. Jasmund - Khedive. Seit 1½ Jahren von Egypten abwesend, kam nicht einmal mein guter Rath in Betracht. Anfang December bin ich wieder inschallah in Kairo, und werde alles aufbieten Ihren Plänen nützlich zu sein. Wie schön wäre es, wenn wir uns, nach so vielen Zwischenerlebnissen, an den Ufern des Niles - freilich älter und gräulicher geworden - wiedersehen könnten. Schade daß Sie Wien und die Ausstellung nicht gesehen haben: Egypten bot manches Interessante. Ueber 100 ausgestopfte Vögel Abessiniens würden Sie vor allen lebhaft interessirt haben, ebenso unsere sonstigen objets exposés bis zu Sir Samuel Bakers Karten der neu-annectirten Länder Hoch-Afrika's [...]". - Das Portrait zeigt den großen Ägyptologen im Brustbild en face. - Der Br. auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf "Aegyptische Ausstellung 1873 in Wien". {BN#28175} (more)

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Brunetière, Ferdinand, historien et critique (1849-1906). Lettre autographe signée. Paris, 27. X. 1894. 1p½ In-8 (10 lignes).

€ 100

Lettre à en-tête de la Revue des Deux-Mondes. Il écrit à Alfred de Foville qui a demandé au duc de Noailles deux exemplaires de son article sur l'Avenir du Bimetallisme pour la bibliothèque de la Monnaie [dont Foville est le directeur]. Il n'y a pas eu de tirage à part et il lui envoie donc trois exemplaires de la revue contenant l'article. - Lettre collée sur un papier épais, le côté de l'enveloppe avec l'adresse à aussi été conservé. Ancienne collection de Foville. {BN#31192} (more)

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Brunetière, Ferdinand, historien et critique (1849-1906). Lettre autographe signée. Paris, 19 mars [1901]. 2p½ In-8 (17 lignes).

€ 120

Belle lettre à Paul Thureau-Dangin: "Dura Lex ! Hélas […] cher confrère et ami, je m'impose la loi de ne pas sortir le soir". Brunetière se remet et veut achever de se remettre en faisant un séjour d'une quinzaine "au pays du soleil". Il est donc obligé de se priver du plaisir que lui offre Thureau-Dangin le dimanche, comme il se privera aussi d'aller au Cercle Montmartre ce même jour. - Ancienne collection de Foville. {BN#31193} (more)

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Bruns, Heinrich, Mathematiker und Astronom (1848-1919). Eigenh. ausgefüllte Zahlungbestätigung mit U. Leipzig, 8. X. 1883. 1 S. Qu.-8vo.

€ 100

Bestätigt, von Baron E. von Haerdtl aus Wien “als lebenslänglichen Beitrag zur Astronomischen Gesellschaft” hundertfünfzig Mark erhalten zu haben. - 1876 als Professor für Mathematik an die Berliner Universität berufen, wurde Bruns 1882 Professor der Astronomie und Direktor der Sternwarte in Leipzig. Sein Forschungsschwerpunkt waren u.a. Potentialtheorie, die Figur der Erde, Dreikörperprobleme und geometrische Optik. Im Bereich der Stellarstatistik verfaßte er u. a. ‘Wahrscheinlichkeitsrechnung und Kollektivmaßlehre’ (1906) und ‘Das Gruppenschema für zufällige Ereignisse’ (1906). - Der österreichische Astronom Eduard Frh. von Haerdtl (1861-1897) war seit 1892 Professor für theoretische Astronomie an der Universität Innsbruck. Er veröffentlichte zahlreiche Beiträge in wissenschaftlichen Periodika, u.a. in den ‘Astronomischen Nachrichten’; 1884 erschienen seine ‘Astronomischen Beiträge zur assyrischen Chronologie’. {BN#4976} (more)

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Budden, R. H., Alpinist. 2 eigenh. Briefe mit U. Florenz und Rom, 1876 und 1877. Zusammen 5 SS. 8vo.

€ 100

In französischer Sprache an Karl Sonklar von Innstädten. - R. H. Budden war Verfasser von alpinistischer Literatur (‘Sull'Utlità practica dei ricoveri alpini’, Turin 1888) und Präsident der Florentinischen Sektion des Italienischen Alpenklubs. - Der Geograph und Generalmajor Karl Sonklar von Innstädten (1816-1885) zählt neben Friedrich von Simony und Anton von Ruthner zu den Pionieren der Alpenerforschung; als geographischer Schriftsteller hat Sonklar "durch gründliche und vielseitige Beobachtungen über Gletscher, hydrographische, meteorologische und biogeographische Erscheinungen, besonders die Höhengrenzen, die er seinen wissenschaftlichen Beschreibungen beschränkterer Gebiete der Alpen einverleibte, wissenschaftliches Material von Werth dargeboten und zugleich die Methode der Länderbeschreibung geklärt" (ADB). Neben militärwissenschaftlichen Abhandlungen in den Bereichen der Taktik und Kriegsgeschichte veröffentlichte er auch ein kunstwissenschaftliches Werk, das nach dem wohlwollenden Urteil der Zeitgenossen "in keiner Anstalt, in welcher über Kunst vorgetragen wird, fehlen" dürfe (Wurzbach). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. - Aus der berühmten Autographensammlung des Adalbert Freiherr von Lanna (1836-1909). {BN#7232} (more)

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Bunsen, Robert Wilhelm, German chemist (1811-1899). Autograph letter signed ("RWBunsen"). Heidelberg, 17. IV. 1875. Large 8vo. 2¾ pp. on double leaf.

€ 3,500

Written to one Paul, giving some impressions from a travel through Italy, and sending greetings to the Prussian politician Georg Bunsen, "[...] what he wrote to you from me refers doubtlessly to Kirchhoff, who has already moved to Berlin [...]" (transl.). - Slightly browned, and small damage to edges and foldings (re-backed). {BN#30036} (more)

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Burckhardt, Jacob, cultural historian (1818-1897). "Übersicht der Bilder in Cabinet VII, VIII & IX und Saal VII & VIII der Galerie zu Carlsruhe". AMs. Probably Karlsruhe, 16-20 April 1880. Folio. 50 ff. In envelope, marked in red pencil by an unknown hand: "Jakob Burkhardt [!] v. Basel".

€ 38,000

Unpublished manuscript of Burckhardt's catalogue of the Karlsruhe Gallery's collection of paintings. Without doubt the most significant manuscript of the great art historian in private hands; with the exception of a single-page fragment, no Burckhardt manuscripts whatsoever are listed in the last decades' auction records. {BN#21621} (more)

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Burckhardt, Jacob, historian (1818-1897). ALS ("JBurckhardt"). Basel, 24. II. 1885. Oblong 8vo. 1 p. on double leaf.

€ 1,800

To an unnamed addressee: "Wie sehr bedaure ich, Sie pressieren zu müssen! So eben erhalte ich die Nachricht, daß auf unserer Lesegesellschaft auf den Ihnen übersandten Band von Gachard, Don Carlos et Philippe II, pränumerirt worden ist [...]." - From the collection of Kurt Martin (1843-1933), former director general of the Kassel Gallery. - Published in: Jacob Burckhardt: Briefe. Vollständige und kritisch bearbeitete Ausgabe. Mit Benützung des handschriftlichen Nachlasses hergestellt von Max Burckhardt. Vol. 8. Basel 1974, no. 1093. - Slightly browned due to paper, otherwise in good condition. {BN#21610} (more)

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Burckhardt, Jacob, historian (1818-1897). ALS ("Jac. Burckhardt"). Basel, 23. III. 1884. Large 8vo. 1 p. on double leaf.

€ 2,000

Asking the unnamed art historian and curator Oskar Eisenmann (1842-1933) for information about the Grünewald altar in Tauberbischofsheim. - From the collection of Kurt Martin (1843-1933), former director general of the Kassel Gallery. - Slightly browned due to paper, otherwise in good condition. - Published in: Jacob Burckhardt: Briefe. Vollständige und kritisch bearbeitete Ausgabe. Mit Benützung des handschriftlichen Nachlasses hergestellt von Max Burckhardt. Vol. 8. Basel 1974, no. 1048. {BN#21609} (more)

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Burckhardt, Jacob, Swiss historian of art and culture (1818-1897). ALS ("JBurckhardt"). Basel, 16. VI. 1879. Large 8vo. 3 pp. on double leaf.

€ 4,500

To his former student, the classicist Heinrich Gelzer (1847-1906), thanking him for a lecture. Burckhardt had wanted Gelzer to follow Nietzsche as professor of Greek at Basel: "[...] Es sind wesentliche neue Anschauungen in wahrhaft überzeugendem u glänzendem Zusammenhang ausgesprochen. Es sind endlich wieder Resultate, nachdem man in Schriften vieler guter u redlicher Leute immer nur Material, d. h. Schutt u. resp. Staub hat besehen u. schlucken müßen. In den Zeiten da ich noch Culturgesch[ichte] des Mittelalters las u. bald diesen bald jenen Byzantiner durchsah, dämmerte mir hie u. da Aehnliches, aber ich steckte noch im allgemeinen Vorurtheil drin. Über Kortüm freilich war mir ein Licht aufgegangen seit ich in seinem 'Mittelalter' (II, p. 506) die famose Stelle kannte, wo es heißt: Byzanz nahete raschen Schrittes seinem Verfall u. Untergang - worauf aber nur 6 Zeilen später wieder von einem 'langsamen Todeskampf' die Rede ist. Unsere Viri eruditi arbeiten wohl meist recht fleißig, aber schreiben thun sie manchmal gar zu schludrig u. das Geschriebene noch einmal zu überlesen, ehe es an den Setzkasten geht, ist noch immer nicht allgemeine deutsche Sitte [...] Wie gerne ich Sie bei Nietzsche's Abdication hier gehabt hätte, können Sie denken, aber ich verdenke es Ihnen nicht daß Sie in Ihrer jetzigen deutschen Laufbahn bleiben, aus welcher man ja nur einmal austreten kann, dann jedoch für immer. Wir hoffen nun an Jacob W. einen künftigen und redlichen Collegen zu erhalten, aber Sie wären uns natürlich gar viel erwünschter gewesen. Freilich ahne ich, daß Sie eine Fülle großer Aufgaben historischer Art vor Augen sehen, bei welchen Ihnen die hiesige Stellung eines Professors der Philologie gar zu hinderlich gewesen sein würde [...]". - Heinrich Gelzer had studied under Burckhardt for five semesters. After taking his degree in 1869, he taught in Basel and Heidelberg for several years before accepting the chair of Classics and Ancient History in Jena in 1878. Nietzsche resigned from his Basel chair of Greek in 1879; his successor was Jacob Wackernagel (1853-1938). - Slight edge defects. - Printed in the Letters, vol. VII (1969), no. 812, p. 32f. {BN#27802} (more)

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Burckhardt, Jacob, Swiss historian of art and culture (1818-1897). 3 autograph letters signed ("JBurckhardt"). Basel, 1862, 1864 and 1870. 4to and (oblong) 8vo. Altogether (3+1+3½ =) 7½ pp. on 6 ff. Two letters with autogr. address.

€ 7,500

To the art historian Otto Mündler (1856-88), noting the poor sales of his latest book, of which less than 200 copies found customers (1862), recommending the art dealer Land (1864), and discussing Mündler's contribution to Burckhardt's "Cicerone" (1870), by which he was much pleased and deeply touched. - Letter of 5 Jan. 1862 has a small clipped section on fol. 2 (with loss of text to three lines). {BN#30603} (more)

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Burdach, Karl Friedrich, Mediziner (1776-1847). Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 28. IX. 1832. 1 S. Qu.-8vo.

€ 200

Wohl an den Mediziner Rudolf Rt. von Vivenot (1807-1884): „Der freundlichen Aufnahme in Wien fürs ganze Leben eingedenk“. - Seit 1811 als Professor der Anatomie, Physiologie und Gerichtsmedizin an der Universität Dorpat tätig, wechselte Burdach 1814 an die Universität Königsberg, „wo er sein naturphilosophisch orientiertes Programm als Lehrer und Forscher umzusetzen begann, wobei er endlich auch praktische anatomische und physiologische Arbeiten durchführen konnte“ (DBE). - Rudolf Rt. von Vivenot gründete 1848 den "Konstitutionell-monarchistischen Verein"; als sich die angestrebte Gründung einer patriotischen Partei nicht verwirklichen ließ, zog er sich jedoch aus der aktiven Politik zurück. Seit 1868 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde er 1872 Vorsitzender des Komitees zur Gründung des Sophienspitals in Wien; daneben war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums. - Montiert in altem Sammlungsumschlag. {BN#9474} (more)

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Bücher, Karl, Volkswirtschaftler und Soziologe (1847-1930). Eigenh. Brief mit U. ("K Bücher"). Leipzig, 7. IV. 1904. 1 2/3 SS. Gr.-8vo.

€ 200

An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit der Mitteilung, "daß der Vorstand am Sonnabend den 7. April Nachmittags 3 Uhr eine vorbereitende Sitzung [...] im Patronatszimmer der Universität halten wird, um die bei den Berliner Verhandlungen einzunehmende Haltung im Einzelnen festzulegen. Eingeladen sind nach dem [...] Verzeichnisse 76 Personen; doch habe ich zu meinem großen Erstaunen einen Vertreter aus dem Großherzogtum Hessen darunter nicht bemerkt. Darf ich aus Ihrem Briefe schließen, daß Sie nachträglich noch eine Einladung erhalten haben? [...]" - Karl Bücher habilitierte sich an der Universität München für Nationalökonomie und Statistik, folgte 1882 einem Ruf als Ordinarius für Statistik nach Dorpat und lehrte von 1883 bis 1890 an der Universität Basel, dann an der TH Karlsruhe und von 1892 bis 1917 an der Universität Leipzig, "an der er das erste Zeitungswissenschaftliche Universitätsinstitut Deutschlands gründete. Neben seinem wirtschaftswissenschaftlichen Hauptwerk ‚Die Entstehung der Volkswirtschaft' (2 Bde., 1893) schrieb Bücher u. a. ‚Arbeit und Rhythmus' (1896), ein Buch, das auch für die Musik- und Sportwissenschaft von Bedeutung wurde" (DBE). {BN#22612} (more)

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Bünckau, Hermann, Theologe (D. n. b.). Eigenh. Albumblatt mit U. Lübeck, 21. XII. 1743. 1 S. Qu.-8vo.

€ 450

"Perfectio discipulorum gaudium et corona est magistrorum: Fructus enim magistri obedientia est discipuli, et ejus bona conversatio coronam dat magistro" (Ambrosius). - Hermann Bünckau war Archidiakon der Aegidienkirche in Lübeck und Herausgeber der "Bibliotheca anti-fanaticam Lubecensis" (1717). - Mit kleiner Numerierung am rechten oberen Blatt- und kl. Wurmspur am unteren Blattrand. {BN#20433} (more)

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Bäumler, Christian, Mediziner (1836-1933). Eigenh. Brief mit U. London, 17. IV. 1870. 3 SS. auf Doppelblatt. 8vo.

€ 100

Kondoliert dem Mediziner Rudolf Rt. von Vivenot (1807-1884) zum Tode von dessen Sohn gleichen Namens: "Diese Trauerbotschaft kam mir um so unerwarteter, als ich noch die Woche vorher einen, allerdings schon Ende Februar geschriebenen Brief des Verstorbenen erhalten hatte, worin von irgend einem Unwohlsein keine Rede war [...]". - Bäumler war Assistent in Fürth und an der Erlanger Poliklinik, ging 1863 an das Deutsche Hospital in London, war seit 1866 auch an der Klinik für Brustkrankheiten im Victoria-Park tätig und folgte 1872 einem Ruf als Professor der Klinischen Propädeutik an die Universität Erlangen. Zwei Jahre später wechselte er nach Freiburg, wo er zunächst Direktor der Poliklinik und Professor für Pharmakologie, 1876 Direktor der Medizinischen Klinik sowie Professor für Spezielle Pathologie und Therapie wurde. - Rudolf Rt. von Vivenot gründete 1848 den "Konstitutionell-monarchistischen Verein"; als sich die angestrebte Gründung einer patriotischen Partei nicht verwirklichen ließ, zog er sich jedoch aus der aktiven Politik zurück. Seit 1868 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde er 1872 Vorsitzender des Komitees zur Gründung des Sophienspitals in Wien; daneben war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums. {BN#10082} (more)

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Böhm, Mediziner. Eigenh. Brief mit U. Greifswald, o. D. 2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse.

€ 50

An den Mediziner Rudolf Rt. von Vivenot (1807-1884): „Ich kann es nicht über mich gerinnen [?], Sie unseren Norden verlassen zu sehen, ohne Ihnen noch einmal aus voller Brust ein Lebewohl nachzurufen. Auf meiner ganzen, und wahrlich bewegten Lebensbühn[e] ist mir nie ein Mann entgegengetreten, der in so kurzer Zeit der Bekanntschaft einen gleich wohlthuenden Eindruck auf mich genommen hat als Sie. Sie müssen - Sie müssen der seyn, der Sie sich hier gaben, oder die ganze Psychologie ist eine Lüge [...]“. - Der Verfasser war - so lt. beiliegendem Sammlungsumschlag - Professor der Medizin in Greifswald. - Rudolf Rt. von Vivenot gründete 1848 den "Konstitutionell-monarchistischen Verein"; als sich die angestrebte Gründung einer patriotischen Partei nicht verwirklichen ließ, zog er sich jedoch aus der aktiven Politik zurück. Seit 1868 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde er 1872 Vorsitzender des Komitees zur Gründung des Sophienspitals in Wien; daneben war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums. {BN#9481} (more)

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Calkoen, Jan Frederik van Beeck, Naturwissenschaftler (1772-1811). Eigenh. Brief mit U. Leiden, 17. VI. 1802. ¼ S. Gr.-8vo. Mit eh. Adresse.

€ 100

An den Buchhändler A. Loosjes in Haarlem betreffs der Rücksendung eines Buches. - Mit kl. Ausr. durch Siegelbruch (keine Textberührung). {BN#10701} (more)

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Calkoen, Jan Frederik van Beeck, Naturwissenschaftler (1772-1811). Eigenh. Brief mit U. Utrecht, 5. IX. 1805. 1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Mit eh. Adresse.

€ 150

An einen namentlich nicht genannten Adressaten über Erfindungen von Maschinen und Vergleiche mit Windmühlen. - Mit kl. Ausr. durch Öffnen der Verschlußmarke (keine Textberührung). {BN#10702} (more)

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Carneri, Bartholomäus von, Philosoph und Politiker (1821-1909). Eigenh. Brief mit U. Marburg/Drau, 21. III. 1894. 1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo.

€ 80

An einen Autor betr. einer Rezension: “Von Herzen gern würd’ ich Ihren Wunsch erfüllen, wenn ich nur ein bißchen in Ägypten zu Hause wäre. Grundsätzlich schreibe ich nur über Dinge, von welchen ich etwas zu verstehen glaube. Wollte ich davon abgehen, so verlören meine Besprechungen allen Werth u. nützten niemand mehr [...]”. - Carneri studierte in Wien Philosophie, bewirtschaftete seit 1857 ein Gut in der Steiermark, widmete sich philosophischen Studien und engagierte sich von 1861-83 im Steirischen Landtag, von 1870-85 gehörte der liberale Politiker überdies als Abgeordneter des steirischen Großgrundbesitzes dem Reichstag an. “In seinen philosophischen Werken geht Carneri von einem Darwinismus Haeckelscher Prägung aus und entwickelt eine humanitär ausgerichtete Sozialethik (‘Sittlichkeit und Darwinismus’, 1871)”(DBA, Saur). Vgl. auch Kosch I, 268. {BN#3704} (more)

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Carpzov, Johann Gottlob, Theologe (1679-1767). Eigenh. Albumblatt mit U. Lübeck, 16. XII. 1773. 1 S. Qu.-8vo.

€ 1,500

"Ouden ater graphes" ("Nichts wider die Schrift" - Klemens v. Alexandria). - Johann Gottlob Carpzov, Sohn des Theologen Samuel Benedikt Carpzov, studierte Theologie in Leipzig und Altdorf bei Nürnberg und begleitete als Reiseprediger den polnisch-sächsischen Gesandten nach England und Holland. 1719 erhielt er eine a.o.Professur der orientalischen Sprachen in Leipzig; von dort aus ging er 1730 als Superintendent nach Lübeck. "In seinen Schriften verteidigte er die orthodoxe Verbalinspirationslehre des Alten Testaments gegen die Bibelkritik Richard Simons, Spinozas und anderer. Zu seinen Hauptwerken gehört die 'Introductio in libros canonicos bibliorum Veteris Testamenti' (3 Bde., 1714-21). - Mit kl. zeitgen. Vermerk: "Dieser, mein Herr Pathe, wurde in Dresden am 26. September [lt. DBE Juni] 1679 gebohren und starb in Lübeck am 7. April 1767". - Mit kleiner Numerierung am rechten oberen Blatt- und kl. Wurmspur am unteren Blattrand. {BN#20428} (more)

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Cartellieri, Paul C., Mediziner (1784-1850). Eigenh. Brief mit U. Franzensbad, 19. IX. 1844. 3 SS. auf Doppelblatt. 4to.

€ 120

Wohl an den Mediziner Rudolf Rt. von Vivenot (1807-1884): „Euer Hochwohlgeboren sage ich den innigsten Dank für die gütige Mittheilung anamnetischer Notizen und praktischer Winke in Betreff des Krankheitszustandes der vortrefflichen Baronin Strachwitz. Ob die Affection der Centralorgane des Nervensystems und namentlich des Rückenmarks eine primäre ist, blieb mir trotz sorgfältiger Untersuchung dunkel [...]“. - Cartellieri war Brunnenarzt in Franzensbad, „um dessen Hebung er sich hochverdient gemacht hat [...]“ (Hirsch I, 673). - Rudolf Rt. von Vivenot gründete 1848 den "Konstitutionell-monarchistischen Verein"; als sich die angestrebte Gründung einer patriotischen Partei nicht verwirklichen ließ, zog er sich jedoch aus der aktiven Politik zurück. Seit 1868 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde er 1872 Vorsitzender des Komitees zur Gründung des Sophienspitals in Wien; daneben war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums. - In altem Sammlungsumschlag. {BN#9484} (more)

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Carus, Carl Gustav. Vergleichende Psychologie oder Geschichte der Seele in der Reihenfolge der Thierwelt. Vienna, Braumüller, 1866. Large 8vo. VI, (2), 316 pp. With several wood engravings in the text. Contemp. half calf on four raised bands with giltstamped title to gilt spine (signed by C. A. Unrasch). All edges marbled.

€ 2,800

First edition of Carus's last important work. With full-page autogr. signed inscription on flyleaf: "Seinem lieben und verehrten Freunde Herrn Präsidenten Dr. v. Langern Eyzler [?] zum 26 Januar 1866" and 14-line poem in hexameters: "Der Du mit sinnigem Blick das Größte wägst und das Kleinste, / Strenge den Schuldigen strafst, doch lieber den Schuldlosen freiläßt! / Auch das Thier ist Dir werth, die ungeflügelte Psyche, / Welchem göttlicher Hauch ersetzt das bewußtvolle Denken; / Dich erfreut seine Regung, zieht an das hohe Geheimnis [...] Endlich löst sich das Siegel, die Binde fällt von den Augen, / Und 'Epheb' am Altar' stellt nun dies Büchlein sich dar." - With several autogr. notes and underlinings by Eyzler. - The physician Carus (1789-1869), a friend of Goethe who was also a psychologist, natural scientist, philosopher, and (under the instruction of Caspar David Friedrich) a painter, made important contributions to the theory of the sub-conscious. - Decorative binding by Unrasch in Dresden, with his stamp on the back pastedown. Fine inscribed copy of this important and early work on the theory of the subconscious. - Cf. Hirsch, I 674. Borst 2959. Ziegenfuß I, 174. {BN#2287} (more)

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Caspary, Julius, Dermatologe (1836-1911). E. Postkarte mit U. ("J. Caspary"). Königsberg, 23. VIII. 1886. 1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse.

€ 80

An die Buchhandlung Braumüller in Wien betr. der Zusendung eines Fachzeitschrift. - Papierbedingt etwas gebräunt. {BN#25856} (more)

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Cassel, Paulus Stephanus, Theologe und Schriftsteller (1821-1892). Gedr. Visitkarte mit 9 eigenh. Zeilen und U. O. O. u. D. 1 S.

€ 60

Empfiehlt einem namentlich nicht genannten Adressaten das Fräulein Agnes Gebher, “zumal das, wozu sie sich anheischig macht, von ihr zu Befriedigung und Freude Aller [...] geleistet wird [...]”. - Der Bruder des Historikers und Hebraisten David Cassel ging in Berlin philosophischen, rabbinischen und - als Schüler Leopold Rankes - historischen Studien nach, beschäftigte sich mit Forschungen zur jüdischen Geschichte und wurde 1850 Redakteur der ‘Erfurter Zeitung’. 1855 zum evangelischen Glaben übergetreten, wurde er im Jahr darauf Bibliothekar der kgl. Bibliothek in Erfurt. 1866/67 war er als Abgeordneter der Konservativen Partei im Preußischen Landtag tätig, von 1868-91 wirkte er als Prediger an der Christuskirche in Berlin und als Missionar in Zusammenarbeit mit der Londoner Judenmissionsgesellschaft. Vgl. BBKL I, s. v. {BN#6842} (more)

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