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Autographs: Performing Arts
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Albach-Retty, Rosa, Schauspielerin (1874-1980). Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D., [wohl Dezember 1911]. 2 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
€ 100
An die namentlich nicht genannte Redaktion der "Österreichischen illustrierten Zeitung", die zu einer Tischrede auf die eigene Person aufgefordert hatte: "Ich war eine Zeitlang verreist, dann krank, infolgedessen komme ich erst jetzt dazu meine Correspondenz zu erledigen. Es tut mir sehr leid Ihrer Aufforderung nicht entsprochen zu haben aber es war mir unter den obwaltenden Umständen nicht möglich Ihnen rechtzeitig einen Beitrag zu liefern [...]". - Die Tochter des Schauspielers und Regisseurs Rudolf Retty debütierte 1890 am Deutschen Theater in Berlin, am Berliner Lessing-Theater konnte sie als Franziska in Kleists "Minna von Barnhelm" ihren ersten größeren Erfolg erzielen. Von 1895 bis 1903 am Deutschen Volkstheater in Wien, kam sie 1903 an das Wiener Burgtheater, wo sie 1905 zur Hofschauspielerin aufstieg. Neben zahlreichen klassischen und komischen Rollen am Theater spielte die Großmutter Romy Schneiders seit 1930 auch in einigen Filmen, so etwa in Franz Antels "Der Kongreß tanzt" (1930). 1928 wurde sie zum Ehrenmitglied des Burgtheaters ernannt, 1958 war sie die 1. Trägerin der Josef Kainz-Medaille. {BN#21113} (more)
Albach-Retty, Rosa, Schauspielerin (1874-1980). Eigenh. Brief mit U. Wien, 22. X. 1919. 1 S. Qu.-gr.-4to. Mit drei Beilagen (s. u.).
€ 120
An den Schauspieler Raoul Aslan (1886-1958): "Besten Dank für die liebenswürdige Besorgung der Karten und Dank für den großen Genuß, den Sie uns bereitet haben. Ihr fein durchdachte Leistung, voll Temperament, Geist und Adel, hat mir einen tiefen Eindruck gemacht [...]". - Die Tochter des Schauspielers und Regisseurs Rudolf Retty debütierte 1890 am Deutschen Theater in Berlin, am Berliner Lessing-Theater konnte sie als Franziska in Kleists "Minna von Barnhelm" ihren ersten größeren Erfolg erzielen. Von 1895 bis 1903 am Deutschen Volkstheater in Wien, kam sie 1903 an das Wiener Burgtheater, wo sie 1905 zur Hofschauspielerin aufstieg. Neben zahlreichen klassischen und komischen Rollen am Theater spielte die Großmutter Romy Schneiders seit 1930 auch in einigen Filmen, so etwa in Franz Antels "Der Kongreß tanzt" (1930). 1928 wurde sie zum Ehrenmitglied des Burgtheaters ernannt, 1958 war sie die 1. Trägerin der Josef Kainz-Medaille. - Beiliegend drei Originalphotographien, die die hochbetagte Schauspielerin im Sommer 1977 zusammen mit dem noch etwas weniger betagten Schauspieler Fred Hennings (1895-1981) zeigt. - Der Brief mit einem kleinen Eckausriß und in altem Sammlungsumschlag. {BN#25055} (more)
Albach-Retty, Rosa, Schauspielerin (1874-1980). Kabinettphotographie mit eigenh. Namenszug und Datum. Wien, Jänner 1903. 16,4:10.5 cm.
€ 120
Schönes Brustbild im Halbprofil aus dem Atelier Székely, Wien. - Die Tochter des Schauspielers und Regisseurs Rudolf Retty debütierte 1890 am Deutschen Theater in Berlin, am Berliner Lessing-Theater konnte sie als Franziska in Kleists "Minna von Barnhelm" ihren ersten größeren Erfolg erzielen. Von 1895 bis 1903 am Deutschen Volkstheater in Wien, kam sie 1903 an das Wiener Burgtheater, wo sie 1905 zur Hofschauspielerin aufstieg. Neben zahlreichen klassischen und komischen Rollen am Theater spielte die Großmutter Romy Schneiders seit 1930 auch in einigen Filmen, so etwa in Franz Antels "Der Kongreß tanzt" (1930). 1928 wurde sie zum Ehrenmitglied des Burgtheaters ernannt, 1958 war sie die 1. Trägerin der Josef Kainz-Medaille. Vgl. Österr. Lex. I, 15. - Beiliegend 2 Portraitpostkarten (einmal Rollenphoto gemeinsam mit Josef Kainz in der ?Jüdin von Toldedo?, einmal als ?Kleiner Lord?, letztere auf einer Karte einer Sammlerin namens Gisela an Rosa Feltscher), 2 gedr. Photographien (auf denen die Schauspielerin in Ibsens ?Gespenstern? bzw. als Mirandola zu sehen ist; beide aus ?Bühne und Welt?), eine sechsseitige Würdigung der Künstlerin von Anton Lindner (ebenfalls aus ?Bühne und Welt?), das Deckblatt des betreffenden Exemplars von ?Bühne und Welt?, zwei Filmprogramme (Walter Reischs ?Episode? und E. E. Reinerts ?Maria Theresia?) sowie eine gedr. Zeichnung (Portrait en face mit faksimilierter U.). {BN#8149} (more)
Albach-Retty, Wolf, Schauspieler (1908-1967). Portraitpostkarte mit eigenh. Namenszug auf der Bildseite. O. O. u. D. 1 S. 8vo.
€ 80
Portrait im Halbprofil in nicht identifiziertem Rollenkostüm. - Geboren als Sohn der Schauspielerin Rosa Albach-Retty in Wien und daselbst auch verstorben, galt Albach-Retty seiner Zeit als einer ihrer beliebtesten Darsteller auf Bühne wie in über 100 Filmen. Einer mehrjährigen Ehe mit Magda Schneider entsproß die Schauspielerin Romy Schneider. {BN#12875} (more)
Alexander, Peter, Sänger, Schauspieler, Entertainer und Showmaster (geb. 1926). Portraitpostkarte mit eigenh. Widmung und U. O. O. u. D. 1 S. 8vo.
€ 20
S/W-Portrait im ¾-Profil aus recht jungen Jahren, gewidmet einem Ernst Pichler. {BN#20629} (more)
Ambesser, Axel von, Schauspieler, Regisseur und Schriftsteller (1910-1988). Gedr. Dankschreiben mit 8 eigenh. Zeilen und U. O. O. u. D. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo.
€ 40
An den Schauspieler Erik Frey (1908-1988) und dessen zweite Gattin Susi Witt, dem er sich für die Glückwünsche zu seinem Geburtstag bedankt: ?Wie nett doch Ihr Meiner gedacht habt! Ich fürchte ich hab Eriks Geburtstag versäumt. So wünsche ich mich für Dich, Erich, noch viele Jahre bei denen ich mein Versäumnis nachholen kann! [...]?. - Nach Sationen in Hamburg, München und Berlin war der gebürtige Hamburger nach dem Zweiten Weltkrieg in Müpnchen ansässig, inszenierte u. a. Stücke von Johann Nestroy am Wiener Burgtheater und verfaßte mehrere Lustspiele. Im Film war Ambesser in knapp 40 Filmen zu sehen, über 20 inszenierte er als Regisseur. 1985 wurde ihm das Deutsche Filmband in Gold verliehen.- Erik Frey wurde 1935 von Max Reinhardt ans Theater in der Josefstadt verpflichtet, wo er bis zu seinem Tod auftreten sollte. Zu den bekanntesten seiner über 70 Filmrollen zählen Auftritte in Filmen von G. W. Pabst (?Der Prozeß? (1948), ?Der letzte Akt? (1955) und ?Es geschah am 20. Juli? (1955)), Wolfgang Liebeneiner (?1. April 2000? (1952)) und Franz Antel (?Spionage? (1955)). Vgl. Czeike II, 400. {BN#4312} (more)
Anna Exl, Schauspielerin (1882-1969). Gedr. Dankeskarte mit eigenh. U. [Innsbruck, 1967]. 1 S. Qu.-8vo. Mit hs. adr. Kuvert.
€ 50
Dankeskarte an Gratulanten zu ihrem Geburtstag, hier Oberlehrer Josef Wesely. - Die Theater- und Filmschauspielerin Anna Exl, Gattin des Direktors der Exl-Bühne Ferdinand Exl, übernahm gemeinsam mit ihrer Tochter Ilse kurz vor ihres Mannes Tod 1942 die Bühne, an der sie viele Jahre als Schauspielerin tätig gewesen war; 1955 wurde das mit Volks- und Bauernstücken bekannt gewordene Unternehmen aufgelöst. {BN#19659} (more)
Anschütz, Emilie, Schauspielerin (1795-1866). Eigenh. Brief mit U. (?Eure treugesinnte Mutter?). Teplitz, 6. VII. 1852. 2 SS. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse.
€ 120
An Ihren Sohn Roderich und dessen Familie: ?In größter Eile melde ich Euch, daß wir glücklich in Täplitz [!] angekommen sind. Wir mußten uns leider einen Tag hier aufhalten, da ich den zweiten Tag auf der Reise, in Folge des schlechten Nachtlagers in Prag, auf der Eisenbahn nach Aussig, meine schönen Kopfkrämpfe bekam und die nun von Aussig bis Täplitz [!] durch den Eilwagen und das schnelle Fahrens [!] so vermehrt wurden, daß ich kaum mehr das Bett erreichen konnte. Es ging indeß noch ziemlich glücklich vorüber, ein paar Tassen Kamillenthee und einige Stunden Schlaf machten alles wieder gut, und ich hätte recht gut heute nach Karlsbad reisen können, allein Vater gab es nicht zu, und so blieben wir heute hier, und reisen Morgen früh [...]?. - Emilie Anschütz (geb. Butenop) kam zwei Jahre nach ihrer Hochzeit mit dem Schauspieler Heinrich Anschütz und ein Jahr nach ihrem Debüt in Breslau 1821 ans Burgtheater, dem sie bis zu ihrem Tod angehörte (vgl. DBA I 27, 241; 27, 253; 1422, 392 und II 34, 26); in ihrer Jugend galt sie ?als das beste Kätchen von Hellbronn? (Lex. d. Frau, Bd. 1, s. v.). - Ihrer beider in Wien geborener Sohn Roderich studierte Rechtswissenschaften und Philosophie, wandte sich dem Theater zu, mußte diese Laufbahn aber seiner zunehmenden Erblindung wegen aufgeben. 1852 ins Ministerium für Handel und öffentliche Bauten eingetreten, verließ er dieses im Range eines Sektionsrats. - Bl. 2 mit kleinem Ausschnitt durch Öffnen der Verschlußmarke (unbedeutender Buchstabenverlust in der Adresse). {BN#8444} (more)
Anschütz, Heinrich, Schauspieler (1785-1865). Eigenh. Brief mit U. ("HAnschütz"). Breslau, 16. II. 1821. 2 SS. auf Doppelblatt. 4to.
€ 150
An einen namentlich nicht genannten Hofrat: "Es thut mir in der That leid, daß ich alle meine Briefe mit der traurigen Voraussetzung beginnen muß, daß Sie mich für saumselig halten, aber ich kann es aufrichtig und offen betheuern, daß nur der Schein einer solchen Schuld auf mir ruht, und ich eile jetzt pflichtgemäß mein gegebenes Wort einzulösen und Ihnen sogleich über mein Eintreffen in Wien etwas bestimmteres zu melden, da mir nun die gewiße Entscheidung der hiesigen Direction deshalb zu Händen gekommen ist [...]". - Heinrich Anschütz gehörte von 1821 bis 1861 dem Ensemble des Wiener Hofburgtheaters an und führte dort seit 1828 auch Regie. Er war Hauptdarsteller in den Uraufführungen der Dramen Franz Grillparzers. - Papierbedingt etwas gebräunt und mit einem kleinen Einriß im Mittelfalz; in altem Sammlungsumschlag. {BN#25091} (more)
Antel, Franz, Regisseur (1913-2006). Nachlaß mit Photographien, Memorabilia, Urkunden und zahlreichen Widmungsexemplaren. Verschiedene Orte
€ 2,500
Die hier vorliegende Sammlung umfaßt neben dem Drehbuch und Materialien zu zwei nicht realisierten Filmen - "Der weiße Rolls Royce" und "Die rote Prinzessin" - vorwiegend private Photographien, Urkunden, Einladungen, Grußnoten u. v. m. sowie auch 51 Widmungsexemplare von u. a. Benita Ferrero-Waldner, Walter Fritz, Dagmar Koller, Pedro Kramreiter, Johannes Kunz, Peter Kupfer, Georg Markus, Eva Menasse, Richard Nimmerrichter, Marcel Prawy, Marianne Fürstin zu Sayn-Wittgenstein-Sayn und Friedrich Weißensteiner. - Antel, einer der österreichischen Regisseure mit der wohl längsten Schaffensperiode, drehte in rund 55 Jahren 79 Filme, unter denen neben zahlreichen Klamaukfilmen sich auch einige für die österreichische Filmgeschichte relevante Arbeiten befinden, darunter so unterschiedliche Werke wiewohl markante Werke wie "Hallo Dienstmann" (1952) mit Paul Hörbiger und Hans Moser, "Spionage" (1955) mit Ewald Balser und Oskar Werner, "Lumpazivagabundus" (1956) mit Paul Hörbiger und Gunther Philipp sowie "Der Bockerer" (1981) mit Karl Merkatz. - Detaillierte Verlistung auf Anfrage. {BN#17670} (more)
Arndt, Ernst, Schauspieler (1862-ca. 1942). Eigenh. Portraitpostkarte mit U. auf der Bildseite. W[ien], Ostern 1918. 1¼ SS. 8vo.
€ 20
An den Regisseur Herbert Waniek (1897-1949) mit dem Ausdruck seiner Freude über ihre Zusammenarbeit. - Seit 1910 im Ensemble des Burgtheaters tätig, war der beliebte Schauspieler auch gelegentlich im Film - so etwa in Kurt Gerrons "Bretter, die die Welt bedeuten" (1935) - zu sehen. Im Alter von 81 Jahren nach Theresienstadt und später nach Treblinka deportiert, wurde er vermutlich im September 1942 ermordet. - In altem Sammlungsumschlag. {BN#25054} (more)
Arnsburg, Friedrich Ludwig, Schauspieler (1820-1891). Eigenh. Quittung mit U. ("Arnsburg"). Wien, April 1881. ½ S. Gr.-4to.
€ 80
Bestätigt in seiner Eigenschaft als "Cassier des 'Schröder' Vereins" den Erhalt von 325 Gulden und 16 Kreuzern "als 10% Tantieme von der Bruttoeinnahme der zu Gunsten des Vereines 'Ausdauer' am 8. d. im Carltheater, unter Mitwirkung von 'Schröder'-Vereines-Mitgliedern stattgehabten Vorstellung ('Lorbeerbaum u. Bettelstab')". - F. L. Arnsburg begann seine Bühnenlaufbahn 1839 in Brünn und erhielt dann Engagements in Danzig, Braunschweig und Köln. "1843 wurde er Mitglied des Theaterensembles in Riga, ging dann nach Königsberg und folgte 1848 einer Gastspieleinladung des Hofburgtheaters nach Wien, wo er fest angestellt wurde. Während Arnsburg auf der Bühne anfangs den Typ des Bonvivants oder Naturburschen verkörperte, verlegte er sich später auf das komische Charakterfach. 1853 wurde er zum wirklichen Hofschauspieler ernannt" (DBE). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des genannten Vereins und gestempelt; leicht knittrig und fleckig; in altem Sammlungsumschlag. {BN#25102} (more)
Arronge, Adolf l', Schriftsteller, Theaterdirektor und Kapellmeister (1838-1908). Eigenh. Albumblatt mit U. Berlin, 18. VI. 1879. 1 S. Qu.-8vo.
€ 90
Ehedem Kapellmeister, war Adolf l'Arronge Mitbegründer des 1883 als "Deutsches Theater" neu eröffneten Friedrich-Wilhelmstädtischen Theaters in Berlin. "Man eröffnete mit 'Kabale und Liebe', einer Aufführung, in der als Ferdinand zum ersten Male der blutjunge Josef Kainz vor die Berliner trat und sie im Sturm eroberte" (Wininger, Große jüd. National-Biographie I, 1925, (494), zit. n. DBA II 43, 5). 1894 legte l'Arronge sein Amt nieder, um sich gänzlich der Schriftstellerei widmen zu können und rief "aus Anlaß seines 70. Geburtstages [...] eine Stiftung zum Besten der Theaterangehörigen ins Leben. Aus demselben Anlasse ernannte ihn der Kaiser zum Professor" (ebd.). {BN#2497} (more)
Arronge, Adolf l', Schriftsteller, Theaterdirektor und Kapellmeister (1838-1908). Eigenh. Brief mit U. Wohl Berlin, 11. X. 1880. ¾ S. Gr.-8vo.
€ 100
| An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich denke Mittwoch Nachmittag von hier abzureisen u. also Donnerstag früh in Wien zu sein. Ich wohne wieder im Lamm u. suche Sie vielleicht nach Donnerstag Vormittag auf [...]". - Ehedem Kapellmeister, war Adolf l'Arronge Mitbegründer des 1883 als "Deutsches Theater" neu eröffneten Friedrich-Wilhelmstädtischen Theaters in Berlin. "Man eröffnete mit 'Kabale und Liebe', einer Aufführung, in der als Ferdinand zum ersten Male der blutjunge Josef Kainz vor die Berliner trat und sie im Sturm eroberte" (Wininger, Große jüd. National-Biogr. I, zit. n. DBA II 43, 5). 1894 legte l'Arronge sein Amt nieder, um sich gänzlich der Schriftstellerei widmen zu können und rief "aus Anlaß seines 70. Geburtstages [...] eine Stiftung zum Besten der Theaterangehörigen ins Leben. Aus demselben Anlasse ernannte ihn der Kaiser zum Professor" (ebd.). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf, die Verso-Seite mit einem kleinen zeitgenössischen Eingangsvermerk; stellenweise gering fleckig und mit kleinen Randein- bzw. -ausrissen; etwas knittrig. {BN#23132} (more) |
Arronge, Adolf l', Schriftsteller, Theaterdirektor und Kapellmeister (1838-1908). Hektogr. Albumblatt mit eigenh. U. Berlin, 17. II. 1893. 1 S. 8vo.
€ 60
?Ich werde so vielfach von Autographensammlern in Anspruch genommen?, heißt es auf dem hektographierten, von l?Arronge eh. unterzeichneten und mit Datum versehenen Blatt, ?daß ich bedaure, Ihnen nichts weiter zur Disposition stellen zu können als meinen Namen?. - Ehedem Kapellmeister, war Adolf l'Arronge Mitbegründer des 1883 als "Deutsches Theater" neu eröffneten Friedrich-Wilhelmstädtischen Theaters in Berlin. "Man eröffnete mit 'Kabale und Liebe', einer Aufführung, in der als Ferdinand zum ersten Male der blutjunge Josef Kainz vor die Berliner trat und sie im Sturm eroberte" (Wininger, Große jüd. National-Biogr. I, zit. n. DBA II 43, 5). 1894 legte l'Arronge sein Amt nieder, um sich gänzlich der Schriftstellerei widmen zu können und rief "aus Anlaß seines 70. Geburtstages [...] eine Stiftung zum Besten der Theaterangehörigen ins Leben. Aus demselben Anlasse ernannte ihn der Kaiser zum Professor" (ebd.). - Beiliegend eine hs. biographische Notiz d. Zt. {BN#5487} (more)
Ascher, Anton, Schauspieler (1820-1884). Eigenh. Brief mit U. Wien, 29. XI. 1965. 1 S. 8vo.
€ 100
An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Es ist mir eine große Freude, daß Sie mir Gelegenheit geben, Ihnen einen kleinen Dienst zu leisten. - Wollen Sie gef. das beifolgende Buch, sobald Sie dasselbe nicht mehr brauchen, in die Kanzlei des Carltheaters zurückschicken [...]". - Seinen ersten Schauspielunterricht erhielt der Sohn wohlhabender Eltern von Ludwig Tieck. Nach Auftritten auf diversen Provinzbühnen kam er anschließend über Wiesbaden nach Dresden, Hamburg, Königsberg und Kassel. Seit 1849 Oberregisseur am Friedrich-Wilhelm-Theater in Berlin, ging Ascher 1860 nach Wien an das Kaitheater, das 1863 durch einen Brand zerstört wurde. Anschließend spielte er am Carltheater, dessen Direktion er 1866 auch übernahm. Besonders begabt für die Rolle des Bonvivant, zog Ascher sich 1872 aus dem Berufsleben zurück und übersiedelte Ende der siebziger Jahre nach Meran. - Auf Briefpapier mit gepr. kalligr. Monogramm. {BN#19388} (more)
Aslan, Raoul, Schauspieler (1886-1958). Originalphotographie (eh. signiert "R. Vollmar") mit 23zeiligem eigenh. Textzitat aus 'Emile Verhaeren' und eh. U. des Schauspielers. Stuttgart, 25. IX. 1912. Rollenbild (20:16,1 cm) auf Untersatzkarton (44:28 cm).
€ 110
Gewidmet ist das Rollenportrait, das den Schauspieler vermutlich in einer Rolle in Emile Verhaerens 1910 von Stefan Zweig ins Deutsche übersetztem Drama 'Helenas Heimkehr' zeigt, dem "Künstlerpaar - Herrn und Frau Dr. Hildebrandt". - Raoul Aslan, der in Saloniki geborene Schauspieler griechisch-armenischer Herkunft, war seit 1897 in Wien ansässig. Von 1917 an am Deutschen Volkstheater in Wien engagiert, war Aslan von 1920 bis zu seinem Tod am Wiener Burgtheater tätig, wo er als Darsteller zahlreicher klassischer Helden- und Charakterrollen (Hamlet, Mephisto, Marquis Posa, Nathan, Coriolan, Othello, Richard III. u. v. a.) brillierte; als Regisseur des Hauses war er schließlich ebenso tätig wie als Direktor (1945-48). - Der Untersatzkarton mit horizontaler Faltspur und kl. Einrissen, sonst schönes Autograph. {BN#2270} (more)
Aslan, Raoul, Schauspieler (1886-1958). Portraitpostkarte mit eigenh. Widmung und U. verso. O. O., 19. III. 1918. 1 S. 8vo.
€ 75
Hübsche halbfigürliche Darstellung in Abendkleidung - ?Motto: Vielleicht erreiche ich?s doch einmal?. - Raoul Aslan, der in Saloniki geborene Schauspieler griechisch-armenischer Herkunft, war seit 1897 in Wien ansässig. Von 1917 an am Deutschen Volkstheater in Wien engagiert, war Aslan von 1920 bis zu seinem Tod am Wiener Burgtheater tätig, wo er als Darsteller zahlreicher klassischer Helden- und Charakterrollen (Hamlet, Mephisto, Marquis Posa, Nathan, Coriolan, Othello, Richard III. u. v. a.) brillierte; als Regisseur des Hauses war er schließlich ebenso tätig wie als Direktor (1945-48). {BN#6967} (more)
Aslan, Raoul, Schauspieler und Regisseur (1886-1958). Eigenh. Brief mit U. ("Raoul"). O. O., 14. II. 1943. 2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo.
€ 120
| An den Regisseur Herbert Waniek (1897-1949): "Ob Du mir's glaubst oder nicht - ich sage Dir - meine grösste Freude ist es, denen eine Freude zu bereiten, die ich gern habe und die es verdienen. Und mein grösster Schmerz ist es - andern weh zu tun. Das klingt etwas phrasenhaft und geschwollen - aber es ist wesentlich wahr. Und doch können wir nicht immer so handeln wie wir denken. - Ich kann also den Erzbischof nicht spielen. - Meine Bedenken sind geprüft u. fundiert - sachlich und persönlich - und Müthel kann mir nicht Unrecht geben, wie auch Du gerechterweise es nicht tatest. Dazu kommt - nenn es nicht Wahnsinn nenn es Ahnsinn - ein Wink von oben!! -- [...]". - Raoul Aslan, der in Saloniki geborene Schauspieler griechisch-armenischer Herkunft, war seit 1897 in Wien ansässig. Von 1917 an am Deutschen Volkstheater in Wien engagiert, war Aslan von 1920 bis zu seinem Tod am Wiener Burgtheater tätig, wo er als Darsteller zahlreicher klassischer Helden- und Charakterrollen (Hamlet, Mephisto, Marquis Posa, Nathan, Coriolan, Othello, Richard III. u. v. a.) brillierte; als Regisseur des Hauses war er schließlich ebenso tätig wie als Direktor (1945-48). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; in altem Sammlungsumschlag. {BN#25023} (more) |
Aslan, Raoul, Schauspieler und Regisseur (1886-1958). Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 21. IX. 1946. 1 S. 4to.
€ 70
An den Schauspieler Otto Tressler (1871-1965): "[...] die Direktion des Burgtheaters gedenkt heute lebhaft des Umstandes, daß Sie vor genau 50 Jahren zum ersten Mal am Burgtheater aufgetreten sind. In tiefer Dankbarkeit steht uns heute die Fülle von Gestalten vor Augen, die Sie in fünf Jahrzehnten am Burgtheater geschaffen haben. Eine schier unerschöpfliche Reihe von Jünglingen und Greisen, Bösewichtern und Edelmenschen, traurigen und heiteren Schicksalen zeugt für Ihre Schaffenskraft, die Sie zum Ruhme so vielfacht bewährt haben [...]". - Raoul Aslan, der in Saloniki geborene Schauspieler griechisch-armenischer Herkunft, war seit 1897 in Wien ansässig. Von 1917 an am Deutschen Volkstheater in Wien engagiert, war Aslan von 1920 bis zu seinem Tod am Wiener Burgtheater tätig, wo er als Darsteller zahlreicher klassischer Helden- und Charakterrollen (Hamlet, Mephisto, Marquis Posa, Nathan, Coriolan, Othello, Richard III. u. v. a.) brillierte; als Regisseur des Hauses war er schließlich ebenso tätig wie als Direktor (1945-48). - Der in Stuttgart geborene Otto Tressler war eines der längst dienenden Ensemblemitglieder des Burgtheaters: 1902 zum Hofschauspieler, 1913 zum Oberregisseur, 1926 zum Ehrenmitglied ernannt, verbrachte Tressler - der insgesamt 383 Rollen verkörperte - 65 Jahre am Burgtheater. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Burgtheaterdirektion. {BN#12064} (more)
Aslan, Raoul, Schauspieler und Regisseur (1886-1958). Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D. 1 S. 8vo.
€ 70
Halbfigürliches S/W-Portrait in Rollenkostüm. - Aus dem Atelier Setzer, Wien. {BN#19198} (more)
Aslan, Raoul, Schauspieler und Regisseur (1886-1958). Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D. 1 S. 8vo.
€ 75
Ganzfigürliches S/W-Portrait in Rollenkostüm. - Aus dem Atelier Setzer, Wien. {BN#19199} (more)
Aslan, Raoul, Schauspieler und Regisseur (1886-1958). Portraitpostkarte mit eigenh. Widmung und Namenszug auf der Bildseite. O. O., 16. III. 1949. 1 S. 8vo.
€ 80
Seiner "lieben, lieben guten Lilly zur dauernden Erinnerung" überreicht. - Raoul Aslan, der in Saloniki geborene Schauspieler griechisch-armenischer Herkunft, war seit 1897 in Wien ansässig. Von 1917 an am Deutschen Volkstheater in Wien engagiert, war Aslan von 1920 bis zu seinem Tod am Wiener Burgtheater tätig, wo er als Darsteller zahlreicher klassischer Helden- und Charakterrollen (Hamlet, Mephisto, Marquis Posa, Nathan, Coriolan, Othello, Richard III. u. v. a.) brillierte; als Regisseur des Hauses war er schließlich ebenso tätig wie als Direktor (1945-48). - Lili Marberg (1876-1962) gehörte von 1911 bis 1950 dem Wiener Burgtheater an. Seit 1936 auch Ehrenmitglied, spielte sie zunächst in Stücken Wedekinds, Hauptmanns und Ibsens, später vorwiegend Königinnen und mütterliche Frauen und galt weithin als vorzügliche Charakterdarstellerin. Zu ihren Hauptrollen zählten Desdemona, Hedda Gabler und Helena in "Vor Sonnenaufgang". Ihre einzige Filmrolle war die des Fräulein Munk in Walter Reischs "Silhouetten" (1936). {BN#12874} (more)
Auer, Erich, Schauspieler (1923-2004). Albumblatt mit eigenh. Namenszug. O. O., 23. III. 1952. 1 S. Qu.-8vo.
€ 20
Erich Auer war seit 1950 Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters, wo er in über 150 Rollen auftrat, u. a. als Antonio in William Shakespeares "Der Kaufmann von Venedig", als Valentin in Raimunds "Der Verschwender" oder als Merenberg in Grillparzers "König Ottokars Glück und Ende". Über Wien hinaus bekannt wurde er durch seine Rollen in deutschsprachigen Heimatfilmen der Nachkriegszeit. {BN#16907} (more)
Baarová, Lída, eigtl. Lidmilla Babková, Schauspielerin (1914-2000). Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D. 1 S. 8vo.
€ 50
Brustbild en face aus dem "Ross"-Verlag. - In den dreißiger Jahren vom deutschen Film entdeckt, wurde die tschechische Schauspielerin dort u. a. mit "Barcarole", "Einer zuviel an Bord", "Verräter", "Patrioten" und "Die Fledermaus" bekannt. Ihre stürmische Affäre mit Propagandaminister Goebbels wurde auf Betreiben Magda Goebbels, von der der "Bock von Babelsberg" sich scheiden lassen wollte, vom "Führer" selbst unterbunden. - Die Verso-Seite mit von fremder Hand stammender Adresse. {BN#19000} (more)
Bach, Vivi, Schauspielerin und Sängerin (geb. 1939). Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D. 1 S. 8vo.
€ 30
S/W-Portrait en face. {BN#20611} (more)
Balajthy, Robert, Schauspieler (1856-1924). Albumblatt mit eigenh. U. O. O., 28. V. 1910. ½ S. auf Doppelblatt. 8vo.
€ 80
Robert Balajthy war nach Wanderjahren bei der Meininger Truppe in München und am Wiener Raimundtheater tätig. Von Alfred Baron Berger hernach ans Burgtheater berufen, verkörperte er dort große Bauernrollen wie in Anzengrubers "Meineidbauer". Wegen nervöser Angstzustände 1912 die Bühne verlassend, nahm er sich in der Inflationsjahren nach dem Ersten Weltkrieg, als er sein gesamtes Vermögen verloren hatte, das Leben. {BN#20362} (more)
Balajthy, Robert, Schauspieler (1856-1924). Eigenh. Brief mit U. ("Rob. v. Balajthy"). o. O., 25. XI. 1911. 1 S. auf Doppelblatt.
€ 80
An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ihrer liebenswürdigen Einladung für die academ. Jugend Kranewitter zu lesen muß ich leider dankend ablehnen, ich habe nie öffentlich gelesen und würde der Sache einen schlechten Dienst leisten, wenn ich mit so ungeübten Kräften daranginge [...]". - Robert Balajthy war nach Wanderjahren bei der Meininger Truppe in München und am Wiener Raimundtheater tätig. Von Alfred Baron Berger hernach ans Burgtheater berufen, verkörperte er dort große Bauernrollen wie in Anzengrubers "Meineidbauer". Wegen nervöser Angstzustände 1912 die Bühne verlassend, nahm er sich in der Inflationsjahren nach dem Ersten Weltkrieg, als er sein gesamtes Vermögen verloren hatte, das Leben. - In altem Sammlungsumschlag. {BN#25104} (more)
Balser, Ewald, Schauspieler (1898-1978). Albumblatt mit eigenh. Namenszug. O. O. u. D. 1 S. Qu.-8vo.
€ 50
Auf der Rückseite eines vollständig erhaltenen "Bausteins für den Wiederaufbau des Burgtheaters". - Der große Bühnen- und Filmschauspieler war seit 1928 Mitglied des Wiener Burgtheaters, wo er als Faust debütierte und zahlreiche Heldengestalten verkörperte, wofür er u. a. 1967 mit dem Grillparzer-Ring und 1968 mit der Kainz-Medaille ausgezeichnet wurde. Des weiteren an den Münchener und Weimarer Kammerspielen, an der Berliner Volksbühne und am Deutschen Theater in Berlin zu sehen, verkörperte er zudem in mehr als 40 Filmen unterschiedlichste Rollen, darunter u. a. den Dr. Sauerbruch in Rolf Hansens gleichnamigem Film (1954). Vgl. Öst. Lex. I, 81. {BN#13074} (more)
Balser, Ewald, Schauspieler (1898-1978). Eigenh. Briefkarte mit U. Wien, 12. X. 1967. 1 S. Qu.-12mo. Mit eh. adr. Kuvert.
€ 50
An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Ewald Balser war seit 1928 Mitglied des Wiener Burgtheaters, wo er als Faust debütierte und zahlreiche Heldengestalten verkörperte, wofür er u. a. 1967 mit dem Grillparzer-Ring und 1968 mit der Kainz-Medaille ausgezeichnet wurde. Des weiteren an den Münchener und Weimarer Kammerspielen, an der Berliner Volksbühne und am Deutschen Theater in Berlin zu sehen, verkörperte er zudem in mehr als 40 Filmen unterschiedlichste Rollen, darunter u. a. den Dr. Sauerbruch in Rolf Hansens gleichnamigem Film (1954). {BN#19699} (more)
Balser, Ewald, Schauspieler (1898-1978). Gedr. Karte mit eigenh. Adresse, Datum und U. Wien, Oktober 1968. 1 S. Qu.-8vo. Mit ms. Kuvert.
€ 75
Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum siebzigsten Geburstag. - Der große Bühnen- und Filmschauspieler war seit 1928 Mitglied des Wiener Burgtheaters, wo er als Faust debütierte und zahlreiche Heldengestalten verkörperte, wofür er u. a. 1967 mit dem Grillparzer-Ring und 1968 mit der Kainz-Medaille ausgezeichnet wurde. Des weiteren an den Münchener und Weimarer Kammerspielen, an der Berliner Volksbühne und am Deutschen Theater in Berlin zu sehen, verkörperte er zudem in mehr als 40 Filmen unterschiedlichste Rollen, darunter u. a. den Dr. Sauerbruch in Rolf Hansens gleichnamigem Film (1954). Vgl. Öst. Lex. I, 81. {BN#7357} (more)
Balser, Ewald, Schauspieler (1898-1978). Portraitpostkarte mit eigenh. U. Wien, 5. XI. 1928. 1 S. 8vo.
€ 50
Portrait im ¾-Profil. - Ewald Balser war seit 1928 Mitglied des Wiener Burgtheaters, wo er als Faust debütierte und zahlreiche Heldengestalten verkörperte, wofür er u. a. 1967 mit dem Grillparzer-Ring und 1968 mit der Kainz-Medaille ausgezeichnet wurde. Des weiteren an den Münchener und Weimarer Kammerspielen, an der Berliner Volksbühne und am Deutschen Theater in Berlin zu sehen, verkörperte er zudem in mehr als 40 Filmen unterschiedlichste Rollen, darunter u. a. den Dr. Sauerbruch in Rolf Hansens gleichnamigem Film (1954). - Aus dem Atelier Dierich, Wien, im Verlag des Magasin Metropole. {BN#19309} (more)
Balser, Ewald, Schauspieler (1898-1978). Portraitpostkarte mit eigenh. U. Wien, 13. III. 1931. 1 S. 8vo.
€ 50
Portrait im ¾-Profil in Rollenkostüm. - Ewald Balser war seit 1928 Mitglied des Wiener Burgtheaters, wo er als Faust debütierte und zahlreiche Heldengestalten verkörperte, wofür er u. a. 1967 mit dem Grillparzer-Ring und 1968 mit der Kainz-Medaille ausgezeichnet wurde. Des weiteren an den Münchener und Weimarer Kammerspielen, an der Berliner Volksbühne und am Deutschen Theater in Berlin zu sehen, verkörperte er zudem in mehr als 40 Filmen unterschiedlichste Rollen, darunter u. a. den Dr. Sauerbruch in Rolf Hansens gleichnamigem Film (1954). - Aus dem Atelier Dierich, Wien, im Verlag des Magasin Metropole. {BN#19310} (more)
Balser, Ewald, Schauspieler (1898-1978). Portraitpostkarte mit eigenh. Widmung. O. O., 3. XI. 1955. 1 S. 8vo.
€ 50
Portrait im ¾-Profil. - Die Widmung für Gretl, d. i. die Schauspielerin Grete Zimmer (1922-2003). - Ewald Balser war seit 1928 Mitglied des Wiener Burgtheaters, wo er als Faust debütierte und zahlreiche Heldengestalten verkörperte, wofür er u. a. 1967 mit dem Grillparzer-Ring und 1968 mit der Kainz-Medaille ausgezeichnet wurde. Des weiteren an den Münchener und Weimarer Kammerspielen, an der Berliner Volksbühne und am Deutschen Theater in Berlin zu sehen, verkörperte er zudem in mehr als 40 Filmen unterschiedlichste Rollen, darunter u. a. den Dr. Sauerbruch in Rolf Hansens gleichnamigem Film (1954). Vgl. Öst. Lex. I, 81. - Grete Zimmer war seit 1945 Ensemblemitglied am Theater in der Josefstadt. Daneben war sie in Gastspielen am Akademie- und Volkstheater, an der Volksoper in Wien sowie bei den Salzburg Festspielen, bei den Seefestspielen in Mörbisch, in Berlin und bei den Festspielen in Bad Hersfeld und Feuchtwangen zu sehen. {BN#16920} (more)
Bank, Josef, Schauspieler. 2 gedr. Vertragsausschnitte mit je einer eh. U. des Schauspielers sowie der von Heinrich Laube. Wien, o. D. [um 1872-1880]. Zusammen 2 SS. Qu.-8vo.
€ 80
Heinrich Laube war von 1849-1867 Direktor des Wiener Burgtheaters, "das unter ihm eine Glanzzeit erlebte" (Öst. Lex. I, 684). 1867 aus dem Amt wegen Kompetenzstreitigkeiten mit dem neuen Intendanten ausscheidend, gründete er 1872 das neue Wiener Stadttheater, das er mit einer kurzen Unterbrechung bis 1880 leitete. - In altem Sammlungsumschlag. {BN#6203} (more)
Barkany, Marie, Schauspielerin (1862-1928). Eigenh. Brief mit U. Berlin, 7. I. 1899. 2 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
€ 80
Kondolenzschreiben an Louise Ungar, die Witwe des Theaterinspizienten Ignatz Ungar. - Die in Wien von Adolf Rt. von Sonnenthal und Alexander Strakosch zur Schauspielerin ausgebildete Tochter eines Fabrikanten kam über Frankfurt und Hamburg an das kgl. Schauspielhaus in Berlin, unternahm Gastspielreisen nach Rußland, in die Niederlande und nach Amerika und trat 1900 mit einer eigenen Truppe in Paris auf, um Dramen von Schiller und Goethe in der Originalsprache aufzuführen. Ihrer Verdienste wegen wurde sie zum Officier d?Instruction der Französischen Akademie ernannt; zudem war sie Mitarbeiterin von Ludwig Barnays bei Gründung der "Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger?. - Bl. 2 verso mit Stempel des ?Familienarchivs Hans-Jürgen Partecke [...]?. {BN#8154} (more)
Barkany, Marie, Schauspielerin (1862-1928). Kabinettphotographie mit eigenh. Namenszug. O. O. u. D. 19,6:12,5 cm auf etwas größerem Untersatzkarton.
€ 85
Hübsche ganzfigürliche Darstellung in eleganter Robe; aus dem Hause des Berliner Hofphotographen J. C. Schaarwächter. - Die in Wien von Adolf Rt. von Sonnenthal und Alexander Strakosch zur Schauspielerin ausgebildete Tochter eines Fabrikanten kam über Frankfurt und Hamburg an das kgl. Schauspielhaus in Berlin, unternahm Gastspielreisen nach Rußland, in die Niederlande und nach Amerika und trat 1900 mit einer eigenen Truppe in Paris auf, um Dramen von Schiller und Goethe in der Originalsprache aufzuführen. Ihrer Verdienste wegen wurde sie zum Officier d?Instruction der Französischen Akademie ernannt; zudem war sie Mitarbeiterin von Ludwig Barnays bei Gründung der "Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger?. - An den Ecken etwas abgeschlagen, die Kanten etwas berieben, sonst in gutem Zustand. {BN#8155} (more)
Barkany, Marie, Schauspielerin (1862-1928). Originalphotographie mit eigenh. Widmung und U. Berlin, 8. VIII. 1896. 16,9:12 cm auf etwas größerem Untersatzkarton; beide zusammen erhaben auf 28,5: 20,8 cm großen Passeparout montiert.
€ 120
Ausnehmend schöne Photographie der Schauspielerin in einem eleganten, mit üppiger Jugendstildekoration ausgestalteten Salon in der Tauen[t]zienstraße 21. Am Passepartout die eh. Widmung an den Theaterinspizienten Ignatz Ungar: ?[...] So mancher Contract hat Sie in diesem Raum geärgert! So mancher auch erfreut!! Nicht wahr?! [...]?. - Die in Wien von Adolf Rt. von Sonnenthal und Alexander Strakosch zur Schauspielerin ausgebildete Tochter eines Fabrikanten kam über Frankfurt und Hamburg an das kgl. Schauspielhaus in Berlin, unternahm Gastspielreisen nach Rußland, in die Niederlande und nach Amerika und trat 1900 mit einer eigenen Truppe in Paris auf, um Dramen von Schiller und Goethe in der Originalsprache aufzuführen. Ihrer Verdienste wegen wurde sie zum Officier d?Instruction der Französischen Akademie ernannt; zudem war sie Mitarbeiterin von Ludwig Barnays bei Gründung der "Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger?. - Verso mit Stempel des ?Familienarchivs Hans-Jürgen Partecke [...]?. {BN#8156} (more)
Barlog, Boleslaw, Regisseur und Intendant (1906-1999). Gedrucktes Neujahrsbillett mit eigenh. Zusatz und Unterschrift. [Berlin, 4. I. 1965]. 1 S. Qu.-8vo. Mit ms. adr. Kuvert.
€ 20
An Josef Wesely - "Sehr geehrter Herr Oberschulrat Josef Wesely, ich danke Ihnen sehr herzlich und grüße Sie! Ihr Boleslaw Barlog". - Boleslaw Barlog arbeitete nach einer Buchhändlerlehre als Regieassistent an der Berliner Volksbühne, war 1936/37 im Olympiakomitee tätig, wurde Regieassistent bei der Ufa und führte seit 1940 selbst Regie. Von 1945 bis 72 war er Intendant des von ihm eröffneten Schloßpark-Theaters in Berlin-Steglitz und zudem von 1951 bis 72 Leiter des Schillertheaters in Berlin-Charlottenburg, das er 1959 um die "Werkstatt" erweiterte. Als Generalintendant der Staatlichen Schauspielbühnen Berlins prägte Barlog das Westberliner Theaterleben. Er galt als Entdecker von Samuel Beckett ("Warten auf Godot"), Edward Albee ("Wer hat Angst vor Virginia Woolf") und John Osborne ("Blick zurück im Zorn") für deutsche Bühnen. Unter ihm führten u. a. Fritz Kortner und Erwin Piscator Regie. 1981 erschienen Barlogs Erinnerungen "Theater lebenslänglich". {BN#18724} (more)
Barnay, Ludwig, Schauspieler und Theaterleiter (1842-1924). Eigenh. Brief mit U. Amsterdam, o. Jahr [ca. 1880]. 8°. 1 Seite. Doppelblatt. Gedruckter Briefkopf.
€ 80
Dankt "Herrn u. Frau E. Fuld von ganzem Herzen für den schönen Kranz, der den gestrigen Hamletabend verschönerte und acceptirt mit großer Freude die Gelegenheit Sonntags 5 1/2 Uhr einige Stunden mit Ihnen verleben zu können." - Barnay gründete zusammen mit Adolf L'Arronge 1883 in Berlin das Deutsche Theater. 1887-94 leitete er das Berliner Theater, gehörte bis 1897 dem Wiesbadener Theater an und war 1906-08 Intendant des Königlichen Schauspielhauses in Berlin, 1908-11 des Königlichen Hoftheaters in Hannover. 1903 erschienen seine zweibändigen Erinnerungen. {BN#5955} (more)
Barnay, Ludwig, Schauspieler und Theaterleiter (1842-1924). Eigenh. Brief mit U. Königsberg, 17. X. 1886. 2 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
€ 100
An einen namentlich nicht genannten Freund: "Gestern spät Abends hier angekommen, war ich heute von 11-3 Uhr in der Hamletprobe u. von 7 bis 10 Uhr in der Othello Probe: - ich muß mich also leider damit begnügen, Sie, Ihre liebe Frau, Meister Felix Dahn + Frau durch diese Zeilen zu begrüßen u. auf die günstige Stunde zu warten, wo ich Sie umarmen kann [...]". - In Budapest, Graz, Leipzig und Wien als Heldendarsteller auftretend, rief Barnay 1871 in Weimar die ?Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger? ins Leben und gründete zusammen mit Adolf L?Arronge 1883 in Berlin das Deutsche Theater. Nach Intendanzen am Wiesbadener Theater und am Königlichen Schauspielhaus in Berlin war Barnay, dessen ?Erinnerungen? 1903 bei Fleischel in Berlin erschienen, Intendant des Königlichen Hoftheaters in Hannover. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. {BN#14398} (more)
Barsescu, Agathe, Schauspielerin (1858 o. 63-1939). Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, Dezember 1898. 1 S. Qu.-8vo.
€ 80
?Durch Kampf zum Sieg?. - Die in Bukarest geborene Schauspielerin war seit 1889 k. u. k. Hofschauspielerin, verließ jedoch Wien im Jahr darauf und ging ans Hamburger Stadttheater. Neun Jahre später wieder in Wien, zog sie schon kurze Zeit später wieder weiter und gastierte fortan ?an den hervorragendsten Bühnen Deutschlands, Rußlands, Österreichs, Hollands etc. in deutscher Sprache. [Sie] zählt unbedingt zu den angesehensten Bühnenkünstlerinnen deutscher Zunge? (Eisenberg, Gr. biogr. Lex. der dt. Bühne im 19. Jh., zit. n. DBA I 56, 141). - In altem Sammlungsumschlag. {BN#6096} (more)
Barsescu, Agathe, Schauspielerin (1858 o. 63-1939). Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D. 3 (davon nur 1 ganzs. beschr.) SS. auf Doppelblatt. 12mo.
€ 70
An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Momentan besitze ich keine Photographien doch sobald ich welche erhalte, bin ich so frei Ihnen eine zu senden [...]". - Die in Bukarest geborene Schauspielerin war seit 1889 k. u. k. Hofschauspielerin, verließ jedoch Wien im Jahr darauf und ging ans Hamburger Stadttheater. Neun Jahre später wieder in Wien, zog sie schon kurze Zeit später wieder weiter und gastierte fortan "an den hervorragendsten Bühnen Deutschlands, Rußlands, Österreichs, Hollands etc. in deutscher Sprache. [Sie] zählt unbedingt zu den angesehensten Bühnenkünstlerinnen deutscher Zunge" (Eisenberg, Gr. biogr. Lex. der dt. Bühne im 19. Jh., zit. n. DBA I 56, 141). {BN#20360} (more)
Barsescu, Agathe, Schauspielerin (1858 o. 63-1939). Kabinettphotographie mit eigenh. Namenszug auf der Bildseite. O. O. u. D. 209:110 mm.
€ 110
Ganzfigürliche Aufnahme aus dem Atelier A. Rosu, Bistritz. - Die in Bukarest geborene Schauspielerin war seit 1889 k. u. k. Hofschauspielerin, verließ jedoch Wien im Jahr darauf und ging ans Hamburger Stadttheater. Neun Jahre später wieder in Wien, zog sie schon kurze Zeit später wieder weiter und gastierte fortan ?an den hervorragendsten Bühnen Deutschlands, Rußlands, Österreichs, Hollands etc. in deutscher Sprache. [Sie] zählt unbedingt zu den angesehensten Bühnenkünstlerinnen deutscher Zunge? (Eisenberg, Gr. biogr. Lex. der dt. Bühne im 19. Jh., zit. n. DBA I 56, 141). {BN#12927} (more)
Barsescu, Agathe, Schauspielerin (1858[63]-1939). Eigenh. Brief mit U. Wien, 17. I. 1888. 4 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
€ 85
An einen Baron: ?[...] daß ich unendlich bedaure mich fast niemals angetroffen zu haben ist doch selbstredend [...]?. Die in Bukarest geborene Schauspielerin war seit 1889 k. u. k. Hofschauspielerin, verließ jedoch Wien im Jahr darauf und ging ans Hamburger Stadttheater. Neun Jahre später wieder in Wien, zog sie schon kurze Zeit später wieder weiter und gastierte fortan ?an den hervorragendsten Bühnen Deutschlands, Rußlands, Österreichs, Hollands etc. in deutscher Sprache. [Sie] zählt unbedingt zu den angesehensten Bühnenkünstlerinnen deutscher Zunge? (Eisenberg, zitiert nach DBA I 56, 141). - Auf Briefpapier mit Trauerrand. {BN#4264} (more)
Barsony, Rosy, Schauspielerin (1909-1977). Originalphotographie mit eigenh. Widmung und U. auf der Bildseite. Wien, 14. IX. 1932. 185:172 mm.
€ 80
Hübsches Portrait en face; die Widmung an Ludwig Herold. - Schon von Kindesbeinen an auf der Bühne stehend, begann ihre "erwachsene" Karriere 1931 in Paul Abrahams Operette "Viktoria und ihr Husar". Beim Film debütierte sie in ihrem Heimatland in "A ven gazember" (32) und wirkte anschließend höchst erfolgreich in deutschen wie auch ungarischen Produktionen mit. Nach dem Krieg mit Ausnahme von Ernst Marischkas Komödie "Scherben bringen Glück" (1957) ausschließlich auf der Bühne zu sehen, wirkte sie in Komödien und Operetten mit, war 1959 am Stadttheater Klagenfurt tätig und zuletzt fürs französische Fernsehen. - Ludwig Herold (geb. 1885), Operettensänger und Direktor der gleichnamigen Theater- und Filmschule, studierte Gesang, debütierte im Stadttheater von Hermannsstadt, wurde von Wilhelm Karczag und Karl Wallner ans Theater an der Wien verpflichtet und "gewann [...] bald durch sein elegantes, lebenswahres Spiel und seine einschmeichelnde Stimme die Gunst des Wiener Publikums" (Planers Jahrbuch der Wr. Gesellschaft, 1929). In rund 145 Gastspielreisen durch alle großen Städte Deutschlands, Rußlands, Rumäniens sowie durch Paris und London kreierte er zahlreiche erste Rollen. {BN#13053} (more)
Bassermann, Albert, Schauspieler (1867-1952). Eigenh. Brief mit U. Berlin, 8. X. 1904. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo.
€ 70
Wohl launig gedachtes Schreiben an einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ser geertes Herr, 'Der Kurier d. Fürsten" hat kainen schtarken Aindruck auf mich gemacht. Ser hübsch, wenn auch etwas gedent, ist 'Abschied'. Mit forzüglichster Bestachtung [...]". {BN#14397} (more)
Bassermann, Albert, Schauspieler (1867-1952). Eigenh. Portraitpostkarte mit U. O. O. u. D. 13:8,6 cm. Auf Untersatzkarton unter Glas.
€ 50
Ausdrucksstarkes, seiner Kollegin Edith Berger gewidmetes halbfigürliches Portrait beim Studium eines Rollenbuches. - Die Bildseite mit gepr. Stempel des Ateliers Kolliner. {BN#6516} (more)
Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917). Albumblatt mit eigenh. U. ("Bernh. Baumeister"). O. O. u. D. ¼ S. Qu.-kl.-8vo.
€ 50
Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Ernst Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284). {BN#24387} (more)
Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917). Albumblatt mit eigenh. U. ("Bernh. Baumeister"). O. O., März 1908. ¼ S. Qu.-kl.-8vo.
€ 50
Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Ernst Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284). - Etwas angestaubt und gebräunt. {BN#24388} (more)
Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917). Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, Mai 1904. 1 S. Qu.-8vo.
€ 75
?Nichts ist groß, was nicht wahr ist?. - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube (1806-1884) nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. ??Sein Stil?, sagt Jakob Minor, ?ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert?. ?Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur?, formuliert Wilbrandt? (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284). {BN#7364} (more)
Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917). Eigenh. Albumblatt mit U. O. O., 1913. 1 S. Qu.-kl. 8vo.
€ 75
?Recht muß recht bleiben!? - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube (1806-1884) nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. ??Sein Stil?, sagt Jakob Minor, ?ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert?. ?Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur?, formuliert Wilbrandt? (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284). {BN#7365} (more)
Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917). Eigenh. Brief mit U. Wien, 2. IV. 1895. 1 S. 8vo.
€ 90
Kondolenzschreiben an den Gatten der verstorbenen Schauspielerin Auguste Koberwein (1819-1895). Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube (1806-1884) nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. ??Sein Stil?, sagt Jakob Minor, ?ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert?. ?Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur?, formuliert Wilbrandt? (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284). - Auguste Koberwein, die Tochter von Heinrich Anschütz (1785-1865), hatte bis 1871 dem Ensemble des Burgtheaters angehört, wo sie u. a. Julia, Emilia Galotti und das Käthchen von Heilbronn verkörperte. {BN#3683} (more)
Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917). Eigenh. Brief mit U. O. O., 14. IV. 1893. 1 S. 8vo.
€ 80
An die namentlich nicht genannte Julie Kalbeck, die Gattin des Musikschriftstellers u. -kritikers Max Kalbeck: "[?] Nehmen Sie meinen besten Dank für die freundliche Übersendung der Heyse Einakter. Das Lustspiel ?Unter Brüdern' und das Trauerspiel 'Ehrenschulden' habe ich bereits gelesen [?]". - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284). {BN#18887} (more)
Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917). Eigenh. Brief mit U. Wien, 29. X. 1881. 3 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
€ 120
An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Leider kann ich Dir, fürs erste, nicht mündlich meine herzinnigste Theilnahme an Deinem unersetzlichen Verlust aussprechen. Unser Herrgott nehme Dich in seinen gütigen Schutz! - Einen kleinen Trost in Deinem großen Schmerz muß es Dir doch gewähren, daß Alle - aber Alle die herzlichste Theilnahme für Dich fühlen! [...]". - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Ernst Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284). - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm; in altem Sammlungsumschlag. {BN#25097} (more)
Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917). Eigenh. Brief mit U. ("Dein alter Baumeister"). Meran, 24. XII. o. J. 1¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo.
€ 100
An einen Hrn. Sohn: "Dank für Deinen freundl. Wunsch. Ein gleiches wünsch ich Dir u. den lieben Deinen, vor allem - Gesundheit, dann findet sich das nöthige Kleingeld schon bei uns Puppenspielern. Mit meiner elenden Haxen gehts - langsam vorwärts [...]". - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Ernst Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284). - Beiliegend ein Zeitungsausschnitt mit einem gedr. Portrait. {BN#24384} (more)
Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917). Eigenh. Brief mit U. ("Ihr College Baumeister"). O. O., 13. X. 1871. ¾ S. Gr.-8vo.
€ 80
An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ihnen zu Liebe würd ich sogar noch Wickelkinder spielen, umsomehr also den ausgewachsenen Zwilling, Sohn des liebenswürdigsten Barbencoe [?] [...]". - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Ernst Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284). - Auf Briefpapier mit gepr. Vignette; in altem Sammlungsumschlag. {BN#25096} (more)
Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917). Eigenh. Briefkarte mit U. O. O., 19.02. o.J. 1 S. Kl.-8vo.
€ 85
An seinen Bruder: "San ma wi[e]da guat! u[nd] bleiben wir die alten Esel [...]". - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284). {BN#4813} (more)
Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917). Gedr. Visitkarte mit 4 eigenh. Zeilen und Paraphe verso. Wien, o.D.
€ 50
An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Frl. Clara von Schrötter, eine Schülerin von mir, empfehle ich Ihnen angelegentlichst". Von fremder Hand notiert ist weiters, daß diese biographisch nicht nachweisbare Schauspielelevin sich am "Nivlastheater" bei "Graf Waldemar" einzufinden habe. - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube (1806-1884) nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284). {BN#4814} (more)
Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917). Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und U. verso. Prag, Juli 1883. 17:11 cm.
€ 140
Die schöne, den großen Schauspieler in ganzfigürlicher Darstellung abbildende Photographie aus dem Hause Müller jun, Wien, zeigt den aus Posen stammenden Schauspieler im Kostüm einer seiner größten Rollen, des Richters von Zalamea in Calderons gleichnamigem Stück. (Ein von J. Fust geschaffenes Ölgemälde, das Baumeister in nämlicher Rolle zeigt, ist in der Ehrengalerie des Wiener Burgtheaters zu sehen). - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284). - Beiliegend Joseph Weyls (1821-1895) gedr. Poem 'Der Freiwillige', das, wie am Titel vermerkt, "[g]elegentlich der am 21. Mai l. J. von der Künstler-Gesellschaft Hesperus für die Wiener Freiwilligen veranstalteten Soiree verfaßt" und von B. Baumeister daselbst vorgetragen wurde. (Wien, Grund, o.J. 4 SS. auf Doppelblatt. 8vo.). Zum Autor vgl. Kosch IV, 3327. - Weiters beiliegend eine gedr. Reproduktion des o. g. Gemäldes (15:11 cm (Bildausschnitt) auf 26,5:18,3 cm). {BN#4604} (more)
Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917). Portraitpostkarte mit eigenh. Namenszug verso. O. O., Jänner 1908. 1 S. (Qu.-)8vo.
€ 80
An Lina Hauser in Wien. - Die Bildseite mit einem Brustbild im ¾-Profil. - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. ??Sein Stil?, sagt Jakob Minor, ?ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert?. ?Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur?, formuliert Wilbrandt? (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284). - Die Textseite etwas angestaubt und mit alten Montagespuren. {BN#17846} (more)
Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917). Portraitpostkarte mit eigenh. U. ("Bernh. Baumeister"). O. O., 1913. 1 S. 8vo. Mit wohl von fremder Hand stammender Adresse.
€ 90
Brustbild im Profil. - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Ernst Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284). {BN#24385} (more)
Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917). Portraitpostkarte mit eigenh. U. ("Bernh. Baumeister"). O. O., Mai 1899. 1 S. Qu.-8vo. 1 S. 8vo. Mit von fremder Hand stammender Adresse.
€ 90
Brustbild im Profil in der linken Kartenhälfte. - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Ernst Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284). {BN#24386} (more)
Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917). Visitkarte mit einer eigenh. Zeile. O. O. u. D. 1 S.
€ 40
Dankt einem namentlich nicht genannten Adressaten. - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. ??Sein Stil?, sagt Jakob Minor, ?ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert?. ?Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur?, formuliert Wilbrandt? (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284). {BN#10870} (more)
Baumeister, Bernhard, Schauspieler (1828-1917). Visitkarte mit neun eigenh. Zeilen, Datum und Initialen. O. O., 1. II. 1911. 2 SS.
€ 60
Dankt einem namentlich nicht genannten Schriftsteller: "Verehrter Dichter, ich kann nicht umhin, ich muß Ihnen danken für Ihr geistvolles Feuilleton im heutigen Tagblatt. Sie haben darin unser jetziges modernes Treiben wahrheitsgemäß geschildert [...]". - Bernhard Baumeister, von Heinrich Laube nach Wien geholt, war 65 Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. "'Sein Stil', sagt Jakob Minor, 'ist der echte, alte Burgtheaterstil, in einer starken und liebenswürdigen Individualität verkörpert'. 'Wo Bernhard Baumeister steht, da steht für die Kunst ein Wegweiser von den Künsten zurück zur Natur', formuliert Wilbrandt" (zit. n. Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 61). Am Ende seiner langen Laufbahn angekommen, konnte der gleichermaßen als Regisseur gefragte Schauspieler auf 6299 Auftritte in 494 Rollen zurückblicken (vgl. Czeike I, 284). {BN#10873} (more)
Bayer-Bürck, Marie, Schauspielerin (1820-1910). Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, Mai 1856. 1 S. Qu.-8vo.
€ 120
?Frei athmen macht das Leben nicht allein?. - Die aus Prag stammende Schauspielerin, geb. Bayer, verh. Frfr. von Falkenstein, begann ihre Bühnenlaufbahn 1836 in Prag und wechselte 1839 an das kgl. Theater in Hannover. 1841 holte sie Ludwig Tieck an das Hoftheater in Dresden, dessen Ensemble sie bis zu ihrem Tod angehörte. 1850-58 folgte sie mehrmals Einladungen Heinrich Laubes an das Wiener Burgtheater. Dort trat sie auch in Stücken von Franz Grillparzer auf und verhalf besonders dessen Trauerspiel ?Des Meeres und der Liebe Wellen? zum Erfolg. Bayer-Bürck, deren Repertoire von der Sentimentalen über die Heroine bis zur Salondame reichte, spielte alle großen klassischen Hauptrollen. 1849 ehelichte sie den Schriftsteller August Bürck und nach dessen Tod 1863 den Oberstleutnant Julius Freiherrn von Falkenstein. Vgl. Czeike I, 291. {BN#6891} (more)
Bayer-Bürck, Marie, Schauspielerin (1820-1910). Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, April 1853. 1 S. 4to.
€ 150
Berührende Zeilen aus Scribe-Legouvés "Adrienne Lecouvreur": "O wende sie nicht ab, die Augen die mich blenden: | Gefährlich oder sanft auf mich sollst Du sie wenden. | Je gefährlicher sie strahlen, | Desto werther sind sie mir. | Denn in Martern und in Qualen | Kommt mein Glück allein von Dir! [...]". - Die aus Prag stammende Schauspielerin, geb. Bayer, verh. Frfr. von Falkenstein, begann ihre Bühnenlaufbahn 1836 in Prag und wechselte 1839 an das kgl. Theater in Hannover. 1841 holte sie Ludwig Tieck an das Hoftheater in Dresden, dessen Ensemble sie bis zu ihrem Tod angehörte. 1850-58 folgte sie mehrmals Einladungen Heinrich Laubes an das Wiener Burgtheater. Dort trat sie auch in Stücken von Franz Grillparzer auf und verhalf besonders dessen Trauerspiel ?Des Meeres und der Liebe Wellen? zum Erfolg. Bayer-Bürck, deren Repertoire von der Sentimentalen über die Heroine bis zur Salondame reichte, spielte alle großen klassischen Hauptrollen. 1849 ehelichte sie den Schriftsteller August Bürck und nach dessen Tod 1863 den Oberstleutnant Julius Freiherrn von Falkenstein. - Mit kl. Einr. und etwas lappig. {BN#14578} (more)
Bayer-Bürck, Marie, Schauspielerin (1820-1910). Eigenh. Brief mit U. Dresden, 15. I. 1844. 4 SS. auf Doppelblatt. Kl.-8vo.
€ 200
An eine Dame mit etwas verspäteten Wünschen zu Neujahr: "[...] Ich spiele diesen Winter so unendlich viel, daß ich kaum zu Ostern kommen kann; Devrient wird hier, wie überall[,] vergöttert und verehrt, und ich hatte das Glück in den zwey Jahren die ich hier bin mir die Achtung und Liebe des Publicums in hohem Grade zu gewinnen, so wird denn fast kein irgend bedeutendes Stück gegeben wo Devrient und ich nicht mitspielen, ich muß oft viermal die Woche dran, das nimmt dann so viel Zeit weg und und da geräth meine Correspdondenz ins Stocken [...]". - Die aus Prag stammende Schauspielerin, geb. Bayer, verh. Frfr. von Falkenstein, begann ihre Bühnenlaufbahn 1836 in Prag und wechselte 1839 an das kgl. Theater in Hannover. 1841 holte sie Ludwig Tieck an das Hoftheater in Dresden, dessen Ensemble sie bis zu ihrem Tod angehörte. Von 1850 bis 58 folgte sie mehrmals Einladungen Heinrich Laubes an das Wiener Burgtheater. Dort trat sie auch in Stücken von Franz Grillparzer auf und verhalf besonders dessen Trauerspiel "Des Meeres und der Liebe Wellen" zum Erfolg. Bayer-Bürck, deren Repertoire von der Sentimentalen über die Heroine bis zur Salondame reichte, spielte alle großen klassischen Hauptrollen. 1849 ehelichte sie den Schriftsteller August Bürck und nach dessen Tod 1863 den Oberstleutnant Julius Freiherrn von Falkenstein. - Mit zeitgen. Vermerk zur Adressatin am rechten Rand der Recto-Seite von Bl. 1. {BN#20363} (more)
Bayerische Hoftheaterintendanz. Brief an einen Schriftsteller. München, 18. IX. 1879. 1 S. 4to.
€ 70
An den Schriftsteller Viktor Stern mit der Nachricht, dessen Trauerspiel "Schloß Arnheim" "an hiesiger K. Hofbühne nicht annehmen zu können". - Viktor Stern war Sekretär der Schriftsteller- und Journalistenvereinigung "Concordia" und Verfasser von Schauspielen Hebbelscher Prägung; mit dem 1863 verstorbenen Dichter war er auch, wenn auch nur für kurze Zeit, persönlich bekannt gewesen. - Mit einer nicht identifizierten U. und auf Briefpapier mit gedr. kalligr. Briefkopf. {BN#16101} (more)
Beck, Heinrich, actor and playwright(1760-1803). ALS. Mainz, 11. III. 1790. Folio. 4 pp. on double leaf.
€ 1,500
| Asking a friend to intercede for him. {BN#17738} (more) |
Beeth, Lola, Sängerin (1860, 62 oder 64-1940). Gedr. Visitkarte mit 12 eigenh. Zeilen. O. O. u. D. 2 SS. Qu.-12mo.
€ 75
An Herrn Grosser: ?Ich ersuche Sie, mir gegen Bezahlung 4 Billets, aber nur in den ersten Reihen zu senden. Es liegt mir daran gute Plätze zu bekommen da es für gute Bekannte von mir sein soll. Bei Bote und Bock sind nur Billets 16te Reihe zu haben [...]?. - Die aus Krakau stammende Künstlerin war Schülerin von Marie Luise Dustmann in Wien, studierte bei Viardot-Garcia in Paris, bei Francesco Lamperti in Mailand und bei Rosa Deruda in Berlin. Nach ihrem Debut (als Elsa im ?Lohengrin? an der Berliner Hofoper) und mehreren Jahren in Berlin war sie an der Wiener Hofoper, der Pariser Grand Opéra und der New Yorker Metropolitan Opera engagiert. Nach Gastspielen in London, St. Petersburg, Moskau, Warschau und Monte Carlo, war sie um die Jahrhundertwende erneut an der Wiener Hofoper tätig; später gab sie Konzerte und lebte als Gesangspädagogin in Berlin. Vgl. Czeike I, 303. {BN#6717} (more)
Benke, Hermann, Schauspieler (geb. 1866). Gedr. Visitkarte mit schön faksimiliertem Namenszug und mehreren eh. Zeilen in Bleistift. [Wien], o. J. 2 SS. 6,5:11,3 cm.
€ 50
?Ihnen und Ihrer lieben Familie Herzinnigen Gruß. Bin auf der Durchreise [...]?. - Der vielbeschäftigte, von 1889 bis 1901 an über zehn Theatern im gesamten deutschen Sprachraum auftretende Schauspieler wurde 1901 ans Kaiser-Jubiläums-Stadttheater engagiert und ?machte auch hier den besten Eindruck? (Eisenberg, Gr. biogr. Lex. der dt. Bühne im 19. Jh., zit. n. DBA I 81, 87) und zählte ?unbestritten zu den allerersten und wirkungsvollsten Mitgliedern des Jubiläumstheaters? (ebd., 88). - In altem Sammlungsumschlag. {BN#6198} (more)
Benning, Achim, Schauspieler, Regisseur und Direktor des Wiener Burgtheaters (geb. 1935). 2 ms. Briefe mit eigenh. U. Wien, Februar 1982. Zusammen 2 SS. auf 2 Bll. 4to.
€ 50
An den Kulturattaché und Botschaftsrat Peter Schoenwaldt (1934-2004): "Anläßlich Ihres Amtsantrittes in Wien meine allerherzlichste Gratulation. Leider konnte ich der Einladung zu dem Cocktail-Empfang keine Folge leisten, da ich kurz vor meiner 'Danton'-Premiere stehe [...]". - Achim Benning war nach abgeschlossener Schauspielausbildung seit 1959 an diversen deutschen Bühnen engagiert, war seit 1971 auch als Regisseur tätig und übernahm 1976 die Direktion des Wiener Burgtheaters, die er bis 1986 innehatte. 1986 wurde er Intendant des Schauspielhaus Zürich und blieb es bis 1992. Seither ist er freiberuflich als Schauspieler und Regisseur tätig. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. {BN#18323} (more)
Berger, Alfred Frh. von, Theaterintendant und Dramaturg (1853-1912). "Der zweite Theil des Faust". Eigenh. Gedicht mit U. O. O. u. D. ½ S. auf Doppelblatt. 8vo.
€ 100
"Junger Sinn in jungen Tagen | Halb von selbst zum Worte strebt, | Halb unmöglich ist, zu sagen, | Was ein reifes Herz erlebt. || Ach, wie waren wir im Klaren, | Da wir trüb als Most gebraust | Voll von Räthseln und zerfahren | Ist der zweite Theil des Faust". - Alfred Frh. von Berger war von 1887-90 artistischer Sekretär des Burgtheaters. Von 1894-99 Professor für Ästhetik, folgte er später einem Ruf als Direktor des neugegründeten Deutschen Schauspielhauses nach Hamburg und wurde schließlich 1909 Direktor des Wiener Burgtheaters. Verheiratet war er mit der Schauspielerin Stella Freifrau von Hohenfels-Berger. {BN#16361} (more)
Berger, Alfred Frh. von, Theaterintendant und Dramaturg (1853-1912). Eigenh. Briefkarte mit U. Wien, 28. IV. 1908. 1 S. Kl.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert.
€ 85
An das Johannes Brahms-Denkmalcomité (d. i. u. a. der Musikwissenschaftler Hugo Botstiber) in Wien: "Meine Frau hat heute Abend eine große Vorlesung und ist daher außer Stande, ihre freundliche Anfrage zu beantworten [...]". - Alfred Frh. von Berger war von 1887-90 artistischer Sekretär des Burgtheaters. Von 1894-99 Professor für Ästhetik, folgte er später einem Ruf als Direktor des neugegründeten Deutschen Schauspielhauses nach Hamburg und wurde schließlich 1909 Direktor des Wiener Burgtheaters. Verheiratet war er mit der Schauspielerin Stella Freifrau von Hohenfels-Berger. - Hugo Botstiber wurde 1900 Sekretär des neugegründeten Wiener Konzertvereins und 1905 Sekretär und Kanzleidirektor des Konservatoriums der Gesellschaft der Musikfreunde. Von 1912 bis zu seiner Emigration 1938 nach Großbritannien war er Generalsekretär der Wiener Konzerthausgesellschaft. {BN#8996} (more)
Bergner, Elisabeth, Schauspielerin (1897-1986). Eigenh. Brief mit U. ("Bergner"). O. O. u. D. ¾ S. auf Doppelblatt. Kl.-4to.
€ 180
| An den Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor sowie damaligen Leiter der Berliner Barnowsky-Bühnen Ludwig Körner (1890-1968): "Ich beschwöre Sie der Sache wegen heute nach der Vorstellung einen Augenblick herüberzukommen [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Adresse; in altem Sammlungsumschlag. {BN#25030} (more) |
Berka, Herma, Tänzerin. Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D., [1920er Jahre]. 1 S. 8vo.
€ 30
Ganzfigürliches Portrait in Tanzpose. - Aus dem Atelier Zimbler, Wien. {BN#19258} (more)
Bernatzik, Hugo Adolf, Ethnologe und Schriftsteller(1897-1953). Ms. Postkarte mit eigenh. U. Berlin, 11. I. 1941. 1 S. Qu.-8vo.
€ 75
Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Der Sohn von einem der bedeutendsten österreichischen Staatsrechtslehrer der Jahrhundertwende, Edmund Bernatzik, war Privatdozent für Völkerkunde an der Universität Graz und unternahm zahlreiche Forschungsreisen nach Hinterindien, in die Südsee und nach Afrika. Durch seine Forderung, den Kolonisationsprozeß unter Berücksichtigung und Einbeziehung völkerkundlicher Erkenntnisse zu vollziehen, gilt er als Begründer der sogenannten angewandten Ethnologie. Sein Hauptwerk ist das 1944 erschienene ?Handbuch der angewandten Völkerkunde?. Vgl. Öst. Lex. I, 109. {BN#7374} (more)
Bernhardt, Sarah, Schauspielerin (1844-1922). Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D., [Wien, 1888]. ¾ S. auf Doppelblatt. Kl.-8vo. Mit wohl nicht eh. adr. Kuvert.
€ 300
| In französischer Sprache an einen namentlich nicht genannten Adressaten. - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm und Vignette sowie schwarzem Trauerrand; in altem Sammlungsumschlag. {BN#25025} (more) |
Bettac, Ulrich, Schauspieler und Regisseur (1897-1959). 2 eigenh. Briefe mit U. [Wien], 1938 [?]. Zusammen 8 SS. 4to.
€ 150
An den Schauspieler Otto Tressler (1871-1965) betr. einer zwischenmenschlichen Angelegenheit. - Bettac war seit 1927 am Wiener Burgtheater zu sehen, wo er, der 1934 mit dessen Ehrenring ausgezeichnet worden war, seit 1936 auch Regie führte. 1938/39 als künstlerischer Leiter tätig, war er von 1939-45 Ratsherr der Stadt Wien und nach Kriegsende als Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor auch für Film und Hörfunk tätig. Zudem war Bettac geschäftsführender Präsident der Aktion "Künstler helfen Künstlern" und Vorsitzender der Bühnengewerkschaft. - Der in Stuttgart geborene Otto Tressler war eines der längst dienenden Ensemblemitglieder des Burgtheaters: 1902 zum Hofschauspieler, 1913 zum Oberregisseur, 1926 zum Ehrenmitglied ernannt, verbrachte Tressler - der insgesamt 383 Rollen verkörperte - 65 Jahre am Burgtheater. - Ein Brief auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Burgtheaterdirektion. {BN#12072} (more)
Bettac, Ulrich, Schauspieler und Regisseur (1897-1959). Eigenh. Bildpostkarte mit U. und Briefkärtchen mit eh. Grüßen und Namenszug. Wien, 23. XII. 1956. Zusammen 2 SS. Qu.-8vo und 12mo.
€ 100
An die Schauspielerin Lili Marberg. - Bettac war seit 1927 am Wiener Burgtheater zu sehen, wo er, der 1934 mit dessen Ehrenring ausgezeichnet worden war, seit 1936 auch Regie führte. 1938/39 als künstlerischer Leiter tätig, war er von 1939-45 Ratsherr der Stadt Wien und nach Kriegsende als Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor auch für Film und Hörfunk tätig. Zudem war Bettac geschäftsführender Präsident der Aktion "Künstler helfen Künstlern" und Vorsitzender der Bühnengewerkschaft. - Lili Marberg (1876-1962) gehörte von 1911 bis 1950 dem Wiener Burgtheater an. Seit 1936 auch Ehrenmitglied, spielte sie zunächst in Stücken Wedekinds, Hauptmanns und Ibsens, später vorwiegend Königinnen und mütterliche Frauen und galt weithin als vorzügliche Charakterdarstellerin. Zu ihren Hauptrollen zählten Desdemona, Hedda Gabler und Helena in "Vor Sonnenaufgang". Ihre einzige Filmrolle war die des Fräulein Munk in Walter Reischs "Silhouetten" (1936). {BN#13077} (more)
Bettelheim, Caroline, Pianistin und Kammersängerin (1845-1925). Eigenh. Brief mit U. Wien, 2. I. 1964. 2 SS. 8vo.
€ 140
An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Es scheint ein kleines Mißverständnis zwischen uns obzuwalten. Um dieses zu lösen und Ihnen noch herzlich für Ihr Empfehlungsschreiben nach Bremen sowohl wie auch für die Zusendung der Weserzeitung zu danken, richte ich diese Zeilen an Sie. Am Tage als Sie so gütig waren mir das Exemplar zuzusenden und uns fragen ließen ob wir Sie Abends empfangen könnten war die Vorstellung [...] wir baten in Folge dessen Sie mögen uns den folgenden Abend das Vergnügen schenken. Wurden Sie so berichtet? [...]" - Caroline Bettelheim erhielt Unterricht am Klavier bei Karl Goldmark, Gesangsunterricht bei Moritz Laufer und gab mit 14 Jahren ihr Debüt als Pianistin. Bereits zwei Jahre später stand sie das erste Mal als Sängerin (Alt) auf einer Wiener Opernbühne. Von 1861 bis 1867 war sie festes Ensemblemitglied der Wiener Hofoper. 1867 ehelichte sie den Handelskammerpräsidenten und Reichstagsabgeordneten Julius Ritter von Gomperz und nahm Abschied von der großen Bühne. - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm. {BN#19389} (more)
Birgel, Willy , eig. Wilhelm Maria Birgel, Schauspieler (1891-1973). Eigenh. Brieffragment. O. O. u. D. 1 S. 14,8:21 cm.
€ 22
"Er kippte den Scotch hinunter und schmeckte ihn kaum noch. Hastig zahlte er. Er war im Begriff zu gehen, als er sah, daß sie ihren Begleiter weggeschickte hatte um ihren Nerzmantel zu holen, und nun allein an der Bar saß. Als er sich anschickte zu gehen rief sie [...]". - Der mit 43 Jahren recht spät ins Filmgeschäft geratene Schauspieler zählt mit über 70 Rollen in 34 Jahren zu den gerne beschäftigten Darstellern des leichten Genres. {BN#2119} (more)
Blaha, Annie, Schauspielerin. Gedr. Visitkarte mit 19 eigenh. Zeilen. O. O. u. D. 2 SS.
€ 25
An Carl Friese: ?Ich habe gestern [den] Vertrag [...] unterschrieben, allerdings mit dem Versprechen [...] mich jederzeit herzugeben. - Ich bitte Sie nun, falls sich mit [Heinrich] Skuhra noch etwas machen läßt, mich sofort zu verständigen, da ich Donnerstag nach Berlin fahre um mich dort nach einem meiner würdigeren Engagement [...] umzusehen [...]?. - Dem Untertext der Visitkarte zufolge war die biographisch nicht ermittelbare Schauspielerin am Schiller-Theater engagiert. {BN#6871} (more)
Blasel, Karl, Schauspieler (1831-1922). Portraitphotographie (carte de visite) mit eigenh. Widmung und U. verso. O. O., 13. VIII. 1872. 10,3:6,4 cm.
€ 150
Gewidmet ist das hübsche Brustbild des verschmitzt lächelnden Schauspielers aus dem Hause des k. k. Hofphotographen Fritz Luckhardt seiner "lieben Collegin Md. Sitzeder [?]". - Nach ersten Anfängen als Sänger ins Schauspielfach überwechselnd, wurde der gebürtige Wiener nach Auftritten als Held und jugendlicher Liebhaber an verschiedenen Provinztheatern entdeckt und hintereinander ans Strampfersche Theater, ans Theater an der Wien und ans Carltheater verpflichtet. Mit seinen Kollegen Wilhelm Knaack und Josef Matras bildete er in Operetten und Possen ein beliebtes Trio. Nachdem Blasl wenig erfolgreich das Josefstädter Theater, das Kolosseum und das Carltheater geleitet hatte, kehrte er 1901 mit großem Erfolg auf die Bühne des letzteren zurück und feierte 1921 in der "Tannhäuser"-Parodie von Johann Nestroy seinen 90. Geburtstag und sein achtzigjähriges Bühnenjubiläum. Vgl. Öst. Lex. I, 128 und Czeike I, 397. - Tadellos erhalten. {BN#4576} (more)
Bleibtreu, Hedwig, Schauspielerin (1868-1958). Eigenh. Albumblatt mit U. Tatzmannsdorf, 2. VI. 1954. 1 S. Qu.-12mo.
€ 60
Hedwig Bleibtreu kam 1891 ans Wiener Carltheater, wurde zwei Jahre später in das Ensemble des Burgtheaters aufgenommen und 1898 zur wirklichen Hofschauspielerin ernannt; 1930 erhielt sie den Burgtheaterring. Das umfangreiche Repertoire der Künstlerin reichte von der jugendlichen Heldin über die Sentimentale und die Salondame bis hin zu den großen tragischen Rollen. Seit 1923 auch beim Film tätig, war sie in über dreißig Rollen, so auch etwa in Carol Reeds ?Der dritte Mann? (1949) zu sehen. In zweiter Ehe war sie mit dem Schauspieler und Theaterdirektor Max Paulsen (1876-1956) verheiratet. - Lili Marberg (1876-1962) gehörte von 1911 bis 1950 dem Wiener Burgtheater an. Seit 1936 auch Ehrenmitglied, spielte sie zunächst in Stücken Wedekinds, Hauptmanns und Ibsens, später vorwiegend Königinnen und mütterliche Frauen und galt weithin als vorzügliche Charakterdarstellerin. Zu ihren Hauptrollen zählten Desdemona, Hedda Gabler und Helena in "Vor Sonnenaufgang". Ihre einzige Filmrolle war die des Fräulein Munk in Walter Reischs "Silhouetten" (1936). {BN#16924} (more)
Bleibtreu, Hedwig, Schauspielerin (1868-1958). Eigenh. Brief mit U. [Wien], 5. II. 1949. 1½ SS. 8vo. Beiliegend eine Eintrittskarte zur Teilnahme an der Trauerfeier des Wiener Burgtheaters sowie der Partezettel.
€ 110
An die Schauspielerin Lili Marberg: "Wir mir Prof. Buschbeck eben mitteilt, haben Sie die große Freundlichkeit für mich schon am Montag zu spielen. Das ist für meine Vorbereitungen zur Reise eine Riesenerleichterung, für Sie aber eine Riesenaufgabe, die ich ehrlich bewundere. Ich kann Ihnen nicht genug Dank sagen dafür und werde, soweit es beim einpacken möglich ist, die Daumen halten! [...]" - Hedwig Bleibtreu kam 1891 ans Wiener Carltheater, wurde zwei Jahre später in das Ensemble des Burgtheaters aufgenommen und 1898 zur wirklichen Hofschauspielerin ernannt; 1930 erhielt sie den Burgtheaterring. Das umfangreiche Repertoire der Künstlerin reichte von der jugendlichen Heldin über die Sentimentale und die Salondame bis hin zu den großen tragischen Rollen. Seit 1923 auch beim Film tätig, war sie in über dreißig Rollen, so auch etwa in Carol Reeds ?Der dritte Mann? (1949) zu sehen. In zweiter Ehe war sie mit dem Schauspieler und Theaterdirektor Max Paulsen (1876-1956) verheiratet. - Lili Marberg (1876-1962) gehörte von 1911 bis 1950 dem Wiener Burgtheater an. Seit 1936 auch Ehrenmitglied, spielte sie zunächst in Stücken Wedekinds, Hauptmanns und Ibsens, später vorwiegend Königinnen und mütterliche Frauen und galt weithin als vorzügliche Charakterdarstellerin. Zu ihren Hauptrollen zählten Desdemona, Hedda Gabler und Helena in "Vor Sonnenaufgang". Ihre einzige Filmrolle war die des Fräulein Munk in Walter Reischs "Silhouetten" (1936). - Auf Briefpapier mit gedr. Adresse. {BN#12600} (more)
Bleibtreu, Hedwig, Schauspielerin (1868-1958). Eigenh. Brief mit U. ("Bleibtreu"). O. O., 8. IV. 1936. 3 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
€ 120
An den Regisseur Herbert Waniek (1897-1949): "Während Ihr fröhlich zusammen in einer Bar sitzt und den wo[h]lverdienten Erfolg feiert, sitze ich hier ganz allein, lasse mir vom Radio einige Fox und Tangos vorspielen und bilde mir ein bei Euch zu sein. Ich habe mich ehrlich für Sie gefreut [...]". - Hedwig Bleibtreu kam 1891 ans Wiener Carltheater, wurde zwei Jahre später in das Ensemble des Burgtheaters aufgenommen und 1898 zur wirklichen Hofschauspielerin ernannt; 1930 erhielt sie den Burgtheaterring. Das umfangreiche Repertoire der Künstlerin reichte von der jugendlichen Heldin über die Sentimentale und die Salondame bis hin zu den großen tragischen Rollen. Seit 1923 auch beim Film tätig, war sie in über dreißig Rollen, so auch etwa in Carol Reeds "Der dritte Mann" (1949) zu sehen. In zweiter Ehe war sie mit dem Schauspieler und Theaterdirektor Max Paulsen (1876-1956) verheiratet. - In altem Sammlungsumschlag. {BN#25066} (more)
Bleibtreu, Hedwig, Schauspielerin (1868-1958). Eigenh. Brief mit U. ("Hedwig"). [Dresden], 4. VIII. 1935. 5 SS. auf 3 Bll. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert.
€ 150
An den Schauspieler Raoul Aslan (1886-1958) über Besetzung und Proben eines Stücks: [...] Du wirst Geduld mit mir haben müssen, denn durch die jahrelange geringe Beschäftigung, durch die vollkommene Regielosigkeit wenn es sich einmal um etwas Ernstes handelte, bin ich an mir irre geworden. Es fehlt mir der Mut aus mir herauszugehen und je mehr Mut, oder um ein gutes deutsches Wort zu gebrauchen, je mehr Chuzpe ich bei den Nichtskönnern gewahre, desto mehr verkrieche ich mich in mir selber und möchte den ganzen Kram hinwerfen. Wirkliches Arbeiten in unserm Beruf könnte Gottesdienst sein, müsste es sein [...]". - Hedwig Bleibtreu kam 1891 ans Wiener Carltheater, wurde zwei Jahre später in das Ensemble des Burgtheaters aufgenommen und 1898 zur wirklichen Hofschauspielerin ernannt; 1930 erhielt sie den Burgtheaterring. Das umfangreiche Repertoire der Künstlerin reichte von der jugendlichen Heldin über die Sentimentale und die Salondame bis hin zu den großen tragischen Rollen. Seit 1923 auch beim Film tätig, war sie in über dreißig Rollen, so auch etwa in Carol Reeds "Der dritte Mann" (1949) zu sehen. In zweiter Ehe war sie mit dem Schauspieler und Theaterdirektor Max Paulsen (1876-1956) verheiratet; in erster mit dem Schauspieler Alexander Roempler. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf von Dr. Lahmanns Sanatorium "Weißer Hirsch"; in altem Sammlungsumschlag. {BN#25068} (more)
Bleibtreu, Hedwig, Schauspielerin (1868-1958). Eigenh. Briefkarte mit U. Wien, 28. II. 1809. 2 SS. Qu.-8vo.
€ 80
An den ehemaligen Journalisten Hofrat Ludwig Benedikt Hahn: "Es war uns herzlich leid, daß wir gerade die halbe Stunde zum Spazierengehen benützt haben in der Sie uns das Vergnügen Ihres Besuches machten [...] Und nun zu Ihrem Anliegen. Merkwürdig, daß zwei Maler zu gleicher Zeit die Idee haben mich auf die Leinwand zu bringen. Und ich muß Beiden 'Nein' sagen. Gestern entledigte ich mich des ersten 'Nein's', das mir leichter wurde, weil ich den Herrn gar nicht kenne. Das zweite wird mir schwerer, weil es eine Familie betrifft, die ich aufrichtig wertschätze. Aber, bester Herr Hofrat, haben Sie eine Ahnung, was ein überarbeitetes, nervöses Frauenzimmer bedeutet? Ich kann mit dem besten Willen nicht. Nicht einmal zu einer Fotografie bringt mich mein Mann, der seinen Ehrgeiz als Fotograf darein setzt, künstlerische Costümbilder von mir zu machen [...]". - Der zweite Maler, der, wie die zitierte Passage zum Ausdruck bringt, Hedwig Bleibtreu malen wollte, war L. B. Hahns Tochter Louise Fraenkel-Hahn (1867-1945), die neben ihrer künstlerischen Tätigkeit auch als Vorstandsmitglied (und ab 1929?) Präsidentin der Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs fungierte. - Der erwähnte Gatte war der Schauspieler Alexander Römpler, der im Dezember des Jahres, aus dem unser Brief datiert, im Alter von nur 49 Jahren sterben sollte; sie selbst unterzeichnet hier mit Doppelnamen. - Hedwig Bleibtreu kam 1891 ans Wiener Carltheater, wurde zwei Jahre später in das Ensemble des Burgtheaters aufgenommen und 1898 zur wirklichen Hofschauspielerin ernannt; 1930 erhielt sie den Burgtheaterring. Das umfangreiche Repertoire der Künstlerin reichte von der jugendlichen Heldin über die Sentimentale und die Salondame bis hin zu den großen tragischen Rollen. Seit 1923 auch beim Film tätig, war sie in über dreißig Rollen, so auch etwa in Carol Reeds ?Der dritte Mann? (1949) zu sehen. In zweiter Ehe war sie mit dem Schauspieler und Theaterdirektor Max Paulsen (1876-1956) verheiratet. - Auf Briefpapier mit gedr. Adresse. - Mit durchlaufender, mittiger Knickfalte. {BN#12590} (more)
Bleibtreu, Hedwig, Schauspielerin (1868-1958). Eigenh. Briefkarte mit U. ("Hedwig Römpler"). Wien, 26. XII. 1904. 2 SS. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert.
€ 120
An die Schauspielerin Anna Kallina (1874-1948): "Getreu Deiner gegebenen Weisung habe ich Dein Weihnachtspaketchen erst unter'm Christbaum geöffnet und sage Dir innigen Dank für Deine Gabe die entzückend schön ist [...]". - Hedwig Bleibtreu kam 1891 ans Wiener Carltheater, wurde zwei Jahre später in das Ensemble des Burgtheaters aufgenommen und 1898 zur wirklichen Hofschauspielerin ernannt; 1930 erhielt sie den Burgtheaterring. Das umfangreiche Repertoire der Künstlerin reichte von der jugendlichen Heldin über die Sentimentale und die Salondame bis hin zu den großen tragischen Rollen. Seit 1923 auch beim Film tätig, war sie in über dreißig Rollen, so auch etwa in Carol Reeds "Der dritte Mann" (1949) zu sehen. In zweiter Ehe war sie mit dem Schauspieler und Theaterdirektor Max Paulsen (1876-1956) verheiratet; in erster mit dem Schauspieler Alexander Roempler. - In altem Sammlungsumschlag. {BN#25067} (more)
Bleibtreu, Hedwig, Schauspielerin (1868-1958). Gedruckte Danksagung mit eigenh. Zusatz und U. [Wien, 27. XII. 1948]. 1 S. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert.
€ 30
An Josef Wesely. - Hedwig Bleibtreu kam 1891 ans Wiener Carltheater, wurde zwei Jahre später in das Ensemble des Burgtheaters aufgenommen und 1898 zur wirklichen Hofschauspielerin ernannt; 1930 erhielt sie den Burgtheaterring. Das umfangreiche Repertoire der Künstlerin reichte von der jugendlichen Heldin über die Sentimentale und die Salondame bis hin zu den großen tragischen Rollen. Seit 1923 auch beim Film tätig, war sie in über dreißig Rollen, so auch etwa in Carol Reeds "Der dritte Mann" (1949) zu sehen. In zweiter Ehe war sie mit dem Schauspieler und Theaterdirektor Max Paulsen (1876-1956) verheiratet. {BN#18737} (more)
Boetti Valvassura, Teresa, Schauspielerin (1851-1930). Eigenh. Albumblatt und eh. Briefkarte mit U. sowie Kapinettphotographie. Pisa, 1898. Zusammen 2 SS. 9:11,7 (Briefe) bzw. 20,6:13,5 cm (Photographie). Mit einem eh. adr. Kuvert.
€ 120
Dankt für die Ihr zuteil gewordene Aufmerksamkeit. - Die Photographie (mit dreiseitigem Goldschnitt, der untere Rand beschnitten) aus dem Atelier E. Emblemi & E. Ballarini, Triest, mit einer ganzfigürlichen Darstellung der Schauspielerin in dramatisch anmutender Pose. - Die größten Erfolge erzielte die gefeierte Schauspielerin in Dumas? ?Francillon? und in Sardous Schauspielfassungen von ?Teodora? und ?Tosca. Nach ihrem Abschied von der Bühne unterrichtete sie an der Accademia dei Filodrammatici in Mailand. Vgl. Enciclopedia dello Spettacolo, s.v. - In altem Sammlungsumschlag. {BN#6137} (more)
Bognar, Friederike von, Schauspielerin (1840-1914). Albumblatt mit eigenh. U. und Portraitphotographie. O. O. u. D. Je ca. 10:6 cm, zusammen auf Untersatzkarton montiert.
€ 180
"Herrn Neumann zur (Lessing) Erinnerung" gewidmetes Albumblatt auf einer Visitkarte des Photographen Jean Baptiste Filner (?): "Klug war der Mann der sich das erste Album machte | Und d'rin an mancher Menschen dachte | Denn wenn sie in der Noth wie's | oft geschieht verschwinden | So lassen sie sich doch im Album wiederfinden (Lessing)". Friederike von Bognar wurde 1858 von Heinrich Laube (1806-1884) ans Wiener Burgtheater engagiert. Als Ophelia in 'Hamlet', als Adelheid in 'Götz von Berlichingen' und in zahlreichen anderen Rollen erfolgreich, wurde sie nach drei Jahren zur Hofschauspielerin ernannt, nahm jedoch wegen verschiedener Zwistigkeiten 1873 ihren Abschied. Vgl. Czeike I, 413. {BN#3756} (more)
Bognar, Friederike von, Schauspielerin (1840-1914). Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D. 4 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
€ 160
An einen Theaterdirektor betreffs der Verwechslung eines Theaterstücks mit Eugène Nus' (1816-1894) Lustspiel ?Miss Multon? (1869): "Dasjenige Paket welches Sie für das Material zu Mathilde halten ist ja das von Miss Multon! Die Rolle der Mathilde der Gattin des Advokaten de La Tour liegt wahrscheinlich oben auf und das veranlaßt das Mißverständnis - da zudem die Rollen von Miss Multon auf der Etikette nicht den Titel des Stückes sondern [...] der im Personenregister verzeichneten Darzustellenden tragen. - Das Buch liegt zu unterst der Rollen und trägt auf dem Buchrücken die schmale Etikette worauf der Stücktitel verzeichnet. - Das ist beim Öffnen des Materials viell[eicht] übersehen worden. - Ein Stück welches Mathilde heißt ist nicht in meinem Besitz! [...]?. - Friederike von Bognar wurde 1858 von Heinrich Laube (1806-1884) ans Wiener Burgtheater engagiert. Als Ophelia in ?Hamlet?, als Adelheid in ?Götz von Berlichingen? und in zahlreichen anderen Rollen erfolgreich, wurde sie nach drei Jahren zur Hofschauspielerin ernannt, nahm jedoch wegen verschiedener Zwistigkeiten 1873 ihren Abschied. Vgl. Czeike I, 413. {BN#3755} (more)
Bonn, Ferdinand, Schauspieler und Schriftsteller (1861-1933). Eigenh. Brief mit U. Berlin, 29. VIII. 1922. 4 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo.
€ 80
| An den namentlich nicht genannten Schriftsteller und damaligen Burgtheaterdirektor Anton Wildgans (1881-1932): "[...] Meine letzte Unterhandlung mit dem Burgtheater spielte sich folgendermaßen ab. Hofrat Millenkovic[,] der bei mir speiste, sagte plötzlich: 'Sie haben einen Kopf wie Goethe!' Drauf ich: 'Das wäre mir weniger wichtig, als daß Sie mich ans Burgtheater riefen, wo ich hingehöre!' - Und Millenkovic: 'Ich will keine Größen!' Na dem Manne konnte geholfen werden [...]". - Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und einer Schauspielausbildung bei Ernst Possart trat der Sohn des Juristen und Schriftstellers Franz Bonn am Deutschen Theater in Moskau und am Münchner Hoftheater auf. Von 1891-94 am Wiener Burgtheater, dann am Lessingtheater und schließlich am Schauspielhaus in Berlin vor allem in Rollen des klassischen Repertoires zu sehen, gründete er 1905 gründete er "Ferdinand Bonns Berliner Theater", das hauptsächlich seine eigenen Stücke spielte (darunter u. a. "Der junge Fritz", 1898). Nach dem Zusammenbruch des Unternehmens zumeist auf Reisen und zuletzt in Berlin lebend, war Bonn nach dem Ersten Weltkrieg vorwiegend schriftstellerisch tätig und veröffentlichte neben humoristischen Erzählungen seine Memoiren unter dem Titel "Mein Künstlerleben" (1920). Vgl. Kosch I, 198f. - In altem Sammlungsumschlag. {BN#25042} (more) |
Born, Claire, Sängerin (1898-1965). Portraitpostkarte mit eigenh. U. Wien, Juni 1926. 1 S. 8vo.
€ 30
Brustbild en face mit eh. Widmung an Hertha Bauer. - "Iris"-Verlag, Nr. 391. {BN#19267} (more)
Braun, Hans, Sänger (geb. 1917). Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 12. IV. 1977. 1 S. 4to.
€ 25
An Dr. Leonhard Zach, den er zu einem Heurigenabend einlädt ?aus Anlass des 60. Geburtstages des Betriebsratsobmannes des darstellenden künstlerischen Personals der Staatsoper [...]?. - Der stimmgewaltige Baß-Bariton nahm u. a. eine Serie von Bach-Kantaten mit Felix Prohaska auf und sang wiederholt die Matthäus-Passion unter Hans Knappertsbusch und Wilhelm Furtwängler. Gemeinsam mit Julius Patzak, Maria Stader und Elisabeth Schwarzkopf wurde er 1950 für die Lilli Lehmann-Medaille nominiert, im selben Jahr auch sang er bei den Salzburger Festspielen mit Maria Stader und Elisabeth Schwarzkopf in Mozart's Großer Messe unter Bernhard Paumgartner und im ?Fidelio? unter Wilhelm Furtwängler. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der ?Gesangsolisten der Wiener Staatsoper?. {BN#6993} (more)
Bukovics von Kiss Alacska, Emmerich, Theaterdirektor (1844-1905). Gedr. Visitkarte mit 3 eigenh. Zeilen. O. O. u. D. 1 S.
€ 35
Dankt einem namentlich nicht genannten Adressaten ?herzlich für die freundlichen Wünsche und die liebe Aufmerksamkeit?. - Bukovics von Kiss Alacska war Sekretär und Dramaturg am Theater in der Wiener Josefstadt, Mitarbeiter einiger Wiener Zeitungen und Korrespondent für mehrere Pariser Blätter, ehe er sich nach dem Vorbild seines Bruders Karl (der 1880 die Leitung des Wiener Stadttheaters übernommen hatte) verstärkt dem Theater zuwandte, literarischer Vertreter des Wiener Hoftheaters in Paris wurde und für das Burgtheater Stücke aus dem Französischen übersetzte. Mit der Eröffnung des Deutschen Volkstheaters in Wien wurde er 1889 dessen erster Direktor; unter seiner bis 1905 dauernden Leitung wurden u. a. Werke von Ibsen, Raimund und Nestroy uraufgeführt. Vgl. Kosch II, 325 und Czeike I, 496. {BN#7405} (more)
Bukovics von Kiss-Alacska, Karl, Sänger und Theaterleiter (1835-1888). Eigenh. Brief mit U. Wien, Ostersonntag 1879. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo.
€ 80
An den Schauspieler Karl von La Roche (1794-1884): "Das beifolgende Album habe ich vor zwanzig Jahren vom ersten Honorar welches ich damals als Sänger erhielt mir angelegt und sammle seither. Ein paar Worte von Ihrer Hand geliebter Meister würden mich hoch beglücken [...]". - Bukovics bildete bei Richard Levy seine Tenorstimme aus. Dem Debüt in Graz folgten Auftritte an der Wiener Hofoper, in Bremen, Düsseldorf, Königsberg und Berlin. Als er seine Stimme verlor, wandte er sich dem Sprechtheater zu und hatte 1865 als Komiker seinen ersten Auftritt am Theater in der Josefstadt, das er von 1868 bis 1870 zusammen mit Heinrich Börnstein leitete. 1880 wurde er Direktor am Wiener Stadttheater und damit Nachfolger von Heinrich Laube; nach dem Brand des Theaters gehörte er seit 1884 zum Ensemble des Burgtheaters. - Ohne das erwähnte Album; in altem Sammlungsumschlag. {BN#25059} (more)
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