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Autographs: Music
Achsel, Wanda, Sängerin (1891-1977). Portraitpostkarte mit eigenh. U. Wien, o. D. 1 S. 8vo.
€ 50
Ganzfigürliches Portrait im ¾-Profil. - Aus dem Atelier Feldscharek, Wien. {BN#19261} (more)
Adam, Adolphe Charles, Komponist (1803-1856). Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D. 1 S. Qu.-gr.-8vo.
€ 250
| An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit dem Ersuchen, ihn am morgigen Freitag um Viertel vor fünf aufzusuchen; da habe er zwischen zwei festen Verabredungen Zeit und würde sich freuen, ihn zu sehen: "Je suis accablé, mais j'aurai grand plaisir à vous voir à quatre heures trois quarts entre deux rendez-vous précis". - Zu A. C. Adam vgl. ausf. New Grove I, 90ff. Mit kleineren Läsuren am rechten Rand. Die Recto-Seite mit dem verschlungenen Monogrammstempel "LS" und kl. Registraturetikett, die Verso-Seite mit hs. Numerierung "5". {BN#20765} (more) |
Albert, Eugen d', Komponist (1864-1932). Eigenh. Briefkarte mit U. Wien, 29. X. 1909. 1 S. Qu.-8vo.
€ 140
| An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit Dank "für die angenehmen Stunden, welche ich neulich - dank Ihrer liebenswürdigen Einladung - geniessen konnte". - Alt auf Trägerpapier montiert. {BN#25642} (more) |
Albert, Eugen d', Komponist (1864-1932). Eigenh. musikalisches Albumblatt mit Widmung, Datum und U. Teplitz, 20. II. 1907. 1 S. auf Doppelblatt. Qu.-8vo.
€ 160
Gewidmet ist das hübsche Blatt mit drei Takten aus einem nicht ermittelten Werk „Jella von Braun zu feierlichen Erinnerung“. - Die Adressatin (geb. Vivenot) war die Gattin des Wiener Arztes Egon Ritter von Braun-Fernwald und Mutter der späterhin bekannten Konzertsängerin gleichen Namens. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf „Dr. Karl Stradal, General-Secretär, Teplitz“. {BN#9736} (more)
Albert, Eugen d', Komponist (1864-1932). Eigenh. Brief mit U. St. Andrä bei Villach, 24. VI. 1913. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo.
€ 100
An den namentlich nicht genannten Musikwissenschaftler Hugo Botstiber (1875-1941) in Fragen einer Terminverschiebung. - Hugo Botstiber wurde 1900 Sekretär des neugegründeten Wiener Konzertvereins und 1905 Sekretär und Kanzleidirektor des Konservatoriums der Gesellschaft der Musikfreunde. Von 1912 bis zu seiner Emigration 1938 nach Großbritannien war er Generalsekretär der Wiener Konzerthausgesellschaft. {BN#8928} (more)
Albert, Eugen d', Komponist (1864-1932). Eigenh. Bildpostkarte mit U. Prag, 12. XII. 1905. 1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse.
€ 140
| Ein „Gruß aus Prag“ an Jella von Braun „nach der Premiere von „>Flauto solo<“. - Die Adressatin (geb. Vivenot) war die Gattin des Wiener Arztes Egon Ritter von Braun-Fernwald und Mutter der späterhin bekannten Konzertsängerin gleichen Namens. - Die Bildseite der Karte zeigt eine Ansicht der Karlsbrücke mit der Kleinseite. {BN#9737} (more) |
Allmeder, Franz, Komponist und Schriftsteller (1872-1941). Eigenh. Albumblatt mit U. O. O., 27. I. 1933. 1 S. Kl.-8vo. Mit alt montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt) und alt auf Trägerpapier montiert.
€ 120
| "Ich glaub an die Wiener Dreieinigkeit | An das 'Weib', an den 'Wein', den 'Gesang' | Ich glaub' an mein Wien, an mein herrliches Wien | Mein ganzes Leben lang". - Geboren als Sohn eines Wiener Gemeinderates, besuchte Franz Allmeder die Kunstgewerbeschule und danach die Akademie der bildenden Künste. "Daneben widmete er sich auch der Musik und studierte an einem Wiener Konservatorium. Bereits während dieser Zeit komponierte und textete er seine ersten Wienerlieder und wienerischen Tanzstücke, einer Sparte, der er Zeit seines Lebens treu blieb. In der Folge etablierte sich Allmeder vor allem als Textautor und Schriftsteller, schrieb zahlreiche Liedertexte für die Volkssängerin Hansi Führer sowie für alle führenden Komponisten des Genres, u. a. für Edmund Eysler, Ludwig Gruber, Rudolf Kronegger, Roman Domanig-Roll, Heinrich Strecker" (Österreichisches Musiklexikon, s. v., Abbreviaturen aufgelöst). 1921 war Allmeder zusammen mit Ludwig Gruber Mitbegründer der Gesellschaft zur Hebung und Förderung der Wiener Volkskunst. {BN#23666} (more) |
Ambros, August Wilhelm, Musikwissenschaftler und Komponist (1816-1876). Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D. 2 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
€ 120
An eine Gräfin: “Ihre gütigen Zeilen haben mir große Freude gemacht, und mit dem wärmsten Dank nehme ich die für mich so ehrenvolle Einladung für den nächsten Samstag an [...]”. - Der promovierte Jurist mit abgeschlossener Musikausbildung am Konservatorium und an der Akademie in Prag schrieb für Robert Schumanns ‘Neue Zeitschrift für Musik’, wurde Staatsanwalt und später Dozent und Professor am Konservatorium. 1872 wurde er an das Justizministerium in Wien berufen, erhielt dort eine Professur am Konservatorium und unterrichtete Erzherzog Rudolf in Kunstgeschichte. Seine musikwissenschaftlichen Forschungen sind zusammengefaßt in ‘Geschichte der Musik’ (4 Bde., 1862-78). Ambros komponierte u. a. eine Ouvertüre zu William Shakespeares ‘Othello’ und vertonte Texte von Goethe und Joseph von Eichendorff. Vgl. MGG I, 408-413. {BN#6774} (more)
Anacker, August Ferdinand, Komponist und Kantor (1790-1854). Eigenh. Musikmanuskript (Tinte) mit eigenh. Namenszug im Titel. O. O. u. D. 1½ SS. 10zeilig. Großes Querformat.
€ 350
| "Nur nicht locker lassen!", so der Titel des "von Haupt und Anacker" geschriebenen Liedes für zwei Männerstimmen (Tenor und Baß). Interlinear notiert auf S. 1 der vollständige Text der ersten zwei Strophen, verso der Text von fünf weiteren zu je acht Zeilen (sowie eine gestrichene Zeile in Strophe 3). - Anacker wurde 1822 Kantor in Freiberg in Sachsen, erteilte Musikunterricht am dortigen Lehrerseminar und gründete 1823 eine Singakademie; zu seinen Schülern zählten u.a. Franz Brendel und Robert Volkmann. 1827 übernahm er die Leitung des Bergmusikchors, mit dem er regelmäßig große Konzerte gab. Neben Klavierstücken, Chorliedern und Chorälen komponierte Anacker u.a. die bekannte Kantate 'Bergmannsgruß'. "Die Musik Beethovens, den er in Wien besuchte, hat Anacker weithin verbreitet; mit Felix Mendelssohn, Karl Gottlieb Reißiger und Richard Wagner war er befreundet" (MGG XV, 190). - Vertikal gefaltet u. mit mehreren Bleistiftanmerkungen von fremder Hand und kl. Einr. an den Rändern (keine Textberührung). {BN#5549} (more) |
Ancina, Giovanni Giovenale, composer and theologian (1545-1604). Collection of autograph excerpts on the Parisian Host desecration of 1290. N. p. o. d. 8vo. 2 pp (39 lines). In Latin.
€ 2,500
| Probably drawn from a florilegium of notable historical events. - In old collector's folder. {BN#3965} (more) |
Antroppe, Carl, Komponist. "Marsch-Duett". Eigenh. Musikmanuskript (Tinte) mit Namenszug im Titel. O. O. u. D. 2 SS. 12zeilig. Großes Hochformat.
€ 100
Mit stärkeren Randläsuren. {BN#4430} (more)
Apostel, Hans Erich, Komponist (1901-1972). 3 (davon 2 eh. und 1 ms.) Postkarten mit U. [Wien, 1964 und 1969]. Zusammen 3 SS. auf 3 Bll. (Qu.-)8vo. 2 Karten mit eh. Adresse, 1 ohne U.
€ 350
| An Joseph Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag: "[...] [Das Jahr] 63 war nicht sehr ergiebig. Es erschienen zwar einige Arbeiten, aber 64 wird Neues bringen. Leider bin ich immer noch überbeschäftigt. U. a. mit Korrekturen, Beilagen, Interview meiner Monographie, die Dr. Kaufmann (Graz) schrieb. Verzeihen Sie meine Kürze, aber die internationale Korrespondenz [...]". - H. E. Apostel, stilistisch zur zweiten Generation der zweiten Wiener Schule gehörig, blieb sein Leben lang der Zwölftonmusik verbunden. {BN#19194} (more) |
Apostel, Hans Erich, Komponist (1901-1972). 5 tls. eigenh. Briefe und Postkarten. Wien, 1959-1966. Zusammen 4½ SS. 4to. und 8vo. Mit 3 ms. Kuverts. Beiliegend ein Zeitungsausschnitt (portrait en face) mit eh. U.
€ 120
| An Josef Wesely: “1965, ein Jahr der Enttäuschungen [...] Rückblickend: Es gab auch schöne und erregende Neu-Begegnungen: So mit dem 80jährigen Max Brod oder dem genialen (erst jetzt entdeckten Mödlinger) Albert Drach [...] Aber auch Abschiede vom ehrgeizigen Züricher Maler Franz Rederer und (erschütternd) dem erst 52jährigen, einst jugendlich-genialen Friedrich Wildgans, dem ich letzte Grüße entbot [...]” (Br. v. 24. I. 1966, mit einer eh. Notenzeile). - H. E. Apostel, stilistisch zur zweiten Generation der zweiten Wiener Schule gehörig, blieb sein Leben lang der Zwölftonmusik verbunden. Vgl. Öst. Lex. I, 41. - 2 Briefe größtenteils hektographierte Schreiben aus Anlaß zweier Jahreswechsel an Freunde und Bekannte mit jeweils ms. Zusätzen für den Adressaten. {BN#7346} (more) |
Apostel, Hans Erich, Komponist (1901-1972). 1 eigenh. Brief und 3 (davon 2 eh. und 1 ms.) Briefnachschriften mit U. Wien, 1960 bis 1969. Zusammen 3 SS. auf 4 Bll. 4to. Mit 3 (davon 1 eh. adr.) Kuverts.
€ 180
| Die Briefnachschriften nach hektographierten Rundschreiben mit einem Blick aufs abgelaufene Jahr. Aus dem eh. Br. v. 11. I. 1960: "Ich lag zwar schon wieder 14 Tage [...] und komme mit der Arbeit nicht nach. Außerdem fällt mir das Schreiben, durch rechtshändiges Zittern, schwer. Das Schlimmste jedoch: die Post häuft sich von Jahr zu Jahr, so daß 1960 nur noch die 'Berufs-Post' (und diese nur durch Diktat) erledigt werden kann. Ich bin nun 59 und habe sehr unter Kreislaufstörungen und Atemnot zu leiden. Ermüdungserscheinungen erzwingen Ruhebedürfnisse. Dazu mahnt ständig die Verlags- sowie die eigene Arbeit. Das 1959er Jahr war keineswegs erfreulich. Italien, Deutschland, Belgien, eine total verregnete Sommerfrische im Waldviertel, eine Niete bei der Biennale in Venedig (Uraufführung meines Klavierkonzerts), dann ein eiliger Kompositionsauftrag von Radio Wien: 50 oesterr. Miniaturen. Auch dies war, als für den Zweck gedacht (symph. Unterhaltung) viel zu kompliziert, und daher eine Niete. Die Revision von A. Bergs 'Lulu'-Partitur wird mich während der nächsten Monate in Anspruch nehmen. Und das Eigene? [W]ird ruhen müssen. Leider [...]". - Alle Briefe an Schulrat Josef Wesely. - H. E. Apostel, stilistisch zur zweiten Generation der zweiten Wiener Schule gehörig, blieb sein Leben lang der Zwölftonmusik verbunden. {BN#19193} (more) |
Arimondi, Vittorio, singer (1861-1928). Portrait postcard signed. N. p., [1905]. 1 p.
€ 300
Addressed to Jella Braun von Fernwald by the Piemont-born singer, who was active at the Scala and the Met for many years before changing to the Opera of Chicago, where he died. {BN#9774} (more)
Arimondi, Vittorio, Sänger (1861-1928). Visitkarte mit 4 eigenh. Zeilen und U. verso. Teplitz, 16. XII. 1901. 1 S.
€ 200
| "Je suis bien heureux d'envoyer mon autographe á une charmante admiratrice". - Arimondi wurde nach seinem Debüt am Stadttheater von Varese 1883 zu einem der gefragtesten Bassisten seiner Zeit, der von Südamerika bis St. Petersburg recht flächendeckend an allen großen Häusern zu hören war; 1895 sang er in einem Hofkonzert auf Schloß Windsor vor Königin Victoria von England. Gegen Ende seiner Laufbahn wirkte er mehrere Jahre an der Oper von Chicago, wo er auch zugleich als Gesangspädagoge unterrichtete. {BN#17851} (more) |
Arnold, Ernst, Komponist, Textdichter und Interpret von Wienerliedern (1890-1962). "Glück muß man haben". Eigenh. Notenmanuskript mit Namenszug im Titel. O. O. u. D. Titel, 2 SS. auf Doppelblatt. Folio.
€ 200
Mit eh. unterlegtem Text des Refrains. - Ernst Arnold, Jeschke mit bürgerlichem Namen, komponierte rund 800 Lieder, "Da draußen in der Wachau" und "Du, nur Du" waren seine größten Erfolge; Arnolds Bruder war der Schauspieler Fritz Imhoff. - Beiliegend ein ms. Durchschlag sowie eine gedr. Fassung des gesamten Liedtextes. {BN#16087} (more)
Arnold, Ernst, Komponist, Textdichter und Interpret von Wienerliedern (1890-1962). Portraitpostkarte mit eigenh. Namenszug. O. O. u. D. 1 S. 8vo.
€ 60
Halbfigürliche Darstellung en face vor dem Klavier. {BN#16089} (more)
Arnold, Ernst, Komponist, Textdichter und Interpret von Wienerliedern (1890-1962). Portraitpostkarte mit eigenh. Notenzeile und Unterschrift. O. O., um 1930. 1 S. 8vo.
€ 40
Zwei Takte mit unterlegtem Text "Mutters Geburtstag". - Ernst Arnold, Jeschke mit bürgerlichem Namen, komponierte rund 800 Lieder, "Da draußen in der Wachau" und "Du, nur Du" waren seine größten Erfolge; Arnolds Bruder war der Schauspieler Fritz Imhoff. {BN#18897} (more)
Arnold, Ernst, Komponist, Textdichter und Interpret von Wienerliedern (1890-1962). Postkarte mit eigenh. Notenzeile, U. und Datum. Wien, 27. IX. 1929. 1 S. Qu.-8vo.
€ 35
Vier Takte mit unterlegtem Text "Mutters Geburtstag". - Ernst Arnold, Jeschke mit bürgerlichem Namen, komponierte rund 800 Lieder, "Da draußen in der Wachau" und "Du, nur Du" waren seine größten Erfolge; Arnolds Bruder war der Schauspieler Fritz Imhoff. - In der Mitte vertikal geknickt, etw. fleckig u. mit kl. Randläsuren. Auf einer voradr. Karte an Otto Hoschek, Wien V. {BN#18900} (more)
Arnold, Ernst, Komponist, Textdichter und Interpret von Wienerliedern (1890-1962). "Wie doch die Zeit sich wandelt". Eigenh. Notenmanuskript mit Namenszug im Titel. O. O. u. D. Titel, 4 SS. auf Doppelblättern. Folio.
€ 200
Mit eh. unterlegtem Text. - Ernst Arnold, Jeschke mit bürgerlichem Namen, komponierte rund 800 Lieder, "Da draußen in der Wachau" und "Du, nur Du" waren seine größten Erfolge; Arnolds Bruder war der Schauspieler Fritz Imhoff. - Beiliegend eine gedr. Fassung des gesamten Liedtextes. {BN#16088} (more)
Arnold, Ernst, Komponist, Textdichter und Interpret von Wienerliedern (1890-1962). Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. O. O., Februar 1944. 1 S, Qu.-8vo. Beiliegend ein gedr. Notenblatt mit unterlegtem Text von "Wenn dich die Menschen auch kränken".
€ 80
| Zwei Takte mit unterlegtem Text "Wo ist die Lore"?. - Ernst Arnold, Jeschke mit bürgerlichem Namen, komponierte rund 800 Lieder, "Da draußen in der Wachau" und "Du, nur Du" waren seine größten Erfolge; Arnolds Bruder war der Schauspieler Fritz Imhoff. - Alt auf Trägerpapier montiert. {BN#26997} (more) |
Arnoldson-Fischhof, Sigrid, Sängerin (1861-1943). Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. Ischl, Juli 1896. 1 S. Qu.-8vo.
€ 100
| Drei Takte mit unterlegtem Text "Mütterlein sprich, warum liebst Du Dein Kindlein". - Sigrid Arnoldson debütierte 1886 in Moskau und gelangte durch unzählige Gastrollen an beinahe allen großen europäischen Bühnen rasch zu internationaler Berühmtheit; 1910 wurde sie als Mitglied in die Stockholmer Akademie aufgenommen. - Stellenweise gering fleckig. {BN#23285} (more) |
Artaria, Karl August, Musikverleger. Eigenh. Brief mit U. Wien, 29. I. 1912. 2 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
€ 40
“Anknüpfend an die kürzlich geführte Besprechung und Ihre Anträge wegen einer groß angelegten Kongressfeier erlaube ich mir ein Dedications-Musterexemplar unseres 1898 erschienenen Kongresswerkes mit der Bitte um freundliche Entgegennahme zu überreichen [...]”. - Der etwa 1919 verstorbene K. A. Artaria war Geschäftstführer der 1770 von Carlo und Francesco Artaria gegründeten Kunsthandlung; unter August Artaria (möglicherweise der Vater von Karl August), der seit 1830 stiller Gesellschafter der Firma war, “wurde das Haus Artaria kultureller Brennpunkt des Wiener Bürgertums” (Czeike I, 165). - In altem Sammlungsumschlag. {BN#6292} (more)
Ascher, Leo, Komponist (1880-1942). Eigenh. musikalisches Albumblatt mit Notenzeile, U. und Datum Berlin, Sept. 1931. 1 S. Qu.-12mo.
€ 80
Zwei Takte mit unterlegtem Text "Irgendeinmal kommt Irgendwer von ...". - Ascher studierte von 1898 bis 1904 am Konservatorium in Wien Klavier bei Hugo Reinhold und Louis Thern, Komposition und Kontrapunkt bei Robert Fuchs. 1904 wurde er an der Universität Wien zum Dr. jur. promoviert. Anschließend nahm er ein Jahr Privatunterricht bei Franz Schmidt. Bis 1937 komponierte er zahlreiche Operetten, dirigierte an Rundfunkhäusern in Deutschland, Österreich und Großbritannien. Ascher emigrierte im November 1938 in die USA und lebte fortan in New York. Zu seinen bekanntesten Werken zählen "Hoheit tanzt Walzer" (1912) und "Der Soldat der Marie" (1915). - Das kleine Blatt auf eine etw. größere Kartonkarte alt montiert. {BN#18896} (more)
Astruc, Yvonne, Violinistin (1889-1980). Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O., 1957. 239:183 mm.
€ 280
| Hübsches Portrait en face in S/W "pour Rudolf Havemann". - Aus dem Atelier Harcourt, Paris, mit dessen Signet am rechten unteren Blattrand; einige unauffällige Drucklinien. {BN#29143} (more) |
Auber, Daniel, composer (1782-1871). Autograph musical quotation signed ("Auber"). N. p., 8. V. 1854. Oblong 4to. 1/3 p. on double leaf.
€ 400
| Nine bars "Andantino" for pianoforte. {BN#22455} (more) |
Auber, Daniel, composer (1782-1871). ALS. N. p., 3. V. 1844. 8vo. ¾ p. on double leaf. With autogr. address.
€ 250
| To Auguste Morel: "Il m'est impossible d'accorder à un eleve[!] du Pensionnat ce que vous me demandez [...]". {BN#20755} (more) |
Auber, Daniel, compositeur, directeur du conservatoire de Paris (1782-1871). Lettre autographe signée ("Auber"). S. l., 27 décembre. 1p In-12 (6 lignes).
€ 150
| Lettre à l'éditeur, notamment de musique, Janet Cotelle [Janet, marié à Cotelle et associé à son beau-frère Cotelle]. S'il lui est agréable de venir à sa répétition, il aura l'honneur de lui envoyer un laissez-passer. Courrier avec adresse (pliée en enveloppe). Petite déchire en marge au niveau de la fermeture avec de la cire (timbre A dessus). - Ancienne collection Charles Vincens. {BN#31062} (more) |
Autogrammbüchlein mit 42 Eintragungen von namhaften Künstlern der Zeit, darunter Wilhelm Backhaus, Wilhelm Furtwängler, Sven Hedin, Erich Kästner, Ludwig Klages, Erich Kleiber, Lotte Lehmann, Thomas Mann, Sergei Rachmaninow, Felix Salten, Arturo Toscanini, Bruno Walter und Felix Weingartner. Wien bzw. o. O., Zumeist 1934 bis 1936. Mit einigen montierten Zeitungsportraits. 56 Bll. Textileinband d. Zt. 12mo.
€ 1,500
Enthält Eintragungen von Wilhelm Backhaus, Waldemar Bonsels, María Christina / Juan / und Beatriz de Borbón y Battenberg, Erzherzog Eugen, Emil Fey, Wilhelm Furtwängler, Dusolina Giannini, Franz Karl Ginzkey, Friedrich Gulda (?), Sven Hedin, Eduard Heinl, Ferenc Herczeg, Jeno Hubay (mit Notenzitat), Erich Kästner, Wilhelm Kienzl, Jan Kiepura, Ludwig Klages, Erich Kleiber (mit Notenzitat "Dvorák in Salzburg 1935"), Werner Krauss, Lotte Lehmann, Rudolf Lothar, Thomas Mann ("Zur Erinnerung an den Wagner-Vortrag Wien 25. I. 1935"), Lauritz Melchior, Karin Michaelis, Wilhelm Miklas, Erika Morini, Hans Pernter, Guy de Pourtalès, Váša Príhoda (mit Notenzitat), Sergei Rachmaninow (zweimal), Moriz Rosenthal, Felix Salten, Katharina Schratt, Richard Steidle, Joseph Szigeti (mit Notenzitat), Arturo Toscanini, Bruno Walter, Felix Weingartner und Carl Zuckmayer. - Die Unterschriften tls. montiert, einige montierte Zeitungsportraits; 1 Lage lose. {BN#28681} (more)
[Autographen- und Autogrammsammlung]. Sammlung von ca. 200 eigenh. bzw. ms. Schreiben, signierten Portraitpostkarten, Ersttagsstempeln, Portraitphotographien u. a. Verschiedene Orte, um 1911 bis 1968. Verschiedene Formate. In zwei Ringmappen (4to).
€ 1,400
| Unter den Autogrammen und Schreiben die vielfach an Paul Schwarz, einen Redakteur der Wiener "Wochenpost", gerichtet sind, finden sich Autographen unterschiedlichster Ausprägung von zahlreichen Persönlichkeiten aus allen Gebieten des öffentlichen Lebens, darunter Rosa Albach-Retty, Maria Andergast, Rudolf Hans Bartsch, Bernhard Baumeister, Walter Berry, Hedwig Bleibtreu, Maxi Böhm, Felix Braun, Erzherzog Eugen, Heinz Conrads, Theodor Csokor, Franz Dinghofer, Ilse Egger-Lienz, Anna Exl, Karl Farkas, Josef Fiedler, Therese Gfaller, Josef Gielen, Paula Grogger, Ludwig Gruber, Rudolf Henz, Julius Herrmann, Clemens Holzmeister, Felix Hurdes, Theodor Innitzer, Isa Jechl, Oskar Jellinek, Maria Jeritza, Franz Jonas, Alois Kaindl, Toni Karas, Kardinal Franz König, Lotte Lang, Ann Tizia Leitich, Lise Meitner (Portraitphotographie mit eh. U. verso), Max Mell, Albert Messany, Fritz Muliar, Alois Podhajsky, Alfred Polgar (eh. adr. Kuvert), Anneliese Rothenberger, Robert Stolz, Oscar Strauss, Karl Heinrich Waggerl, Franz Wallack, Tilly Wedekind, Rudolf und Wolfgang von Wurzbach. {BN#28689} (more) |
Bachauer, Gina, Pianistin (1913-1976). Portrait photograph signed. N. p., [1974]. 210:140 mm.
€ 250
| Black-and-white-portrait, in profile. - The Greek pianist was oncew a pupil of Alfred Cortot and Sergeij Rachmaninov. {BN#29144} (more) |
Bachrich, Sigmund, Musiker und Komponist (1841-1913). Visitkarte mit mehreren eigenh. Zeilen und U. O. O., o. D. bzw. 2. V. 1883. 2 SS.
€ 60
An Herrn Door: "Würden Sie uns aus der Noth damit helfen das Clarinett-Viola-Claviertrio von Mozart am Dienstag Abend mit Syrinek [?] und mir zu spielen? [...]" - Bachrich war bis zu seiner Pensionierung Mitglied der Wiener Philharmoniker. Auch als Kammermusiker umtriebig, widmete er sich vor allem der Musik Robert Schumanns, die damals als modern galt und noch recht wenig bekannt war. 1869 trat Bachrich dem Hellmesberger-Quartett bei, wo er aber nur zeitweise mitspielte. Arnold Rosé verpflichtete ihn bald nach der Gründung seines Quartettes als Bratschisten (1890). Verschiedene Kammermusik-Werke von ihm kamen so zu ihrer ersten Aufführung. Zudem war Bachrich Mitarbeiter der "Neuen Freien Presse", für die er vor allem Feuilletons über seine Begegnungen mit Musikern und Komponisten verfaßte. {BN#11333} (more)
Bachrich, Sigmund, Musiker und Komponist (1841-1913). 2 Visitkarten mit jeweils mehreren eigenh. Zeilen. O. O., o. D. bzw. 2. V. 1883. Zusammen 3 SS.
€ 120
An einen namentlich nicht genannten Theaterdirektor mit dem Ersuchen um die Reservierung von Sitzplätzen. - Bachrich war bis zu seiner Pensionierung Mitglied der Wiener Philharmoniker. Auch als Kammermusiker umtriebig, widmete er sich vor allem der Musik Robert Schumanns, die damals als modern galt und noch recht wenig bekannt war. 1869 trat Bachrich dem Hellmesberger-Quartett bei, wo er aber nur zeitweise mitspielte. Arnold Rosé verpflichtete ihn bald nach der Gründung seines Quartettes als Bratschisten (1890). Verschiedene Kammermusik-Werke von ihm kamen so zu ihrer ersten Aufführung. Zudem war Bachrich Mitarbeiter der "Neuen Freien Presse", für die er vor allem Feuilletons über seine Begegnungen mit Musikern und Komponisten verfaßte. {BN#11332} (more)
Backhaus, Wilhelm, Pianist (1884-1969). Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O., 30. XI. 1941. 1 S. Qu.-8vo. Hinter Glas.
€ 100
Die Aufnahme zeigt den Pianisten beim Klavier. {BN#26807} (more)
Backhaus, Wilhelm, Pianist (1884-1969). Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O., 10. IX. 1943. 176:126 mm.
€ 120
| S/W-Portrait im ¾-Profil. "Herrn Antonio Tusa zur Erinnerung an das Rachmaninoff Konzert | herzlichst | Wilhelm Backhaus". - Der Schweizer Cellist, Komponist und Haydnforscher Antonio Tusa (1900-1982) war als Solo- und Orchestercellist im Winterthurer Stadtorchester tätig, trat als Dirigent u. a. mit dem bayerischen Rundfunkorchester auf und war durch seine Auftritte als Cellist bei Festivals und Musikwochen sowie in Dirigentenkursen mit zahlreichen bedeutenden Musikern und Dirigenten zusammengekommen. - In Passepartout. {BN#21679} (more) |
Baier, Josef. Autograph musical manuscript signed. "Präsident Komleitner Marsch". N. p. o. d., [c. 1910/1920]. Folio. 2 pp. on double leaf. Title in watercolor. SS. auf Doppelblatt. Contemp. cloth.
€ 150
Fine dedication copy for Erwin Anton Komleitner, President of an Austrian charity society. - Title shows an old man, a woman, two children, and Vienna's skyline. {BN#18648} (more)
Baklanoff, Georges, Sänger (1882-1938). Portraitpostkarte mit eigenh. U. auf der Bildseite. O. O. u. D. 13,6:8,6 cm.
€ 120
Schönes ganzfigürliches Portrait (sitzend). - Nach seinem Bühnendebüt in Kiew 1903 sang der in Petersburg geborene Bariton in den Uraufführungen von Rachmaninows ‘Der geizige Ritter’ und ‘Francesca da Rimini’ (beide 1906) am Moskauer Bolschoi-Theater. Gastspiele führten ihn nach 1910 häufig nach Westeuropa und in die USA, deren Staatsbürgerschaft er 1917 annahm. Seit 1912 als ständiger Gast am Stadttheater Basel und der Stadt auch über seine berufliche Betätigung hinaus verbunden, lebte Baklanoff von 1932 bis zu seinem Tod in Basel. “Er hatte eine besonders schöne Baritonstimme mit großem Stimmumfang, der es ihm erlaubte, verschiedenartige Opernpartien zu interpretieren. Sein dramatisches Spiel fesselte die Zuhörer [...]” (MGG XV, 426). - Beiliegend eine Postkarte mit der Reproduktion eines Bildes, das den Sänger als Escamillo in Bizets ‘Carmen’ zeigt. {BN#4459} (more)
Baklanoff, Georges, Sänger (1882-1938). Portraitpostkarte mit eigenh. U. auf der Bildseite. O. O. u. D. 13,6:8,6 cm.
€ 80
Schönes ganzfigürliches Rollenphoto als Scarpia in Puccinis ‘Tosca’ aus dem Hause Willinger im Verlag Leiser, Berlin. - Nach seinem Bühnendebüt in Kiew 1903 sang der in Petersburg geborene Bariton in den Uraufführungen von Rachmaninows ‘Der geizige Ritter’ und ‘Francesca da Rimini’ (beide 1906) am Moskauer Bolschoi-Theater. Gastspiele führten ihn nach 1910 häufig nach Westeuropa und in die USA, deren Staatsbürgerschaft er 1917 annahm. Seit 1912 als ständiger Gast am Stadttheater Basel und der Stadt auch über seine berufliche Betätigung hinaus verbunden, lebte Baklanoff von 1932 bis zu seinem Tod in Basel. “Er hatte eine besonders schöne Baritonstimme mit großem Stimmumfang, der es ihm erlaubte, verschiedenartige Opernpartien zu interpretieren. Sein dramatisches Spiel fesselte die Zuhörer [...]” (MGG XV, 426). {BN#4458} (more)
Bártok, Béla, Hungarian composer (1881-1945). Autograph Letter Signed. N. p. o. d. 8vo. 1½ pp. on double leaf.
€ 3,000
| Requesting his correspondent to undertake the translation of a rather complicated 10-page German article into French. This text is to serve as the introduction to a volume issued by the Bucharest Academy of Sciences for a collection of Rumanian folk songs. - A note at the top right corner of page 1 scraped, otherwise perfect; from the collection of Charles Williamson and Tucker Fleming. {BN#26592} (more) |
Bartók, Bela, Komponist (1881-1945). Eigenh. Postkarte mit U. Budapest, 11. XII. 1931. ¾ S. 8vo. Mit eh. Adresse.
€ 1,500
| An die Universal Edition, Wien I, Karlsplatz 6: "Ihren heute eingetroffenen Brief werde ich am 17. d.M. (nächsten Donnerstag) in Wien mündlich beantworten. Ich würde Sie schon um 9 Uhr früh besuchen und würde gerne auch über verschiedene andere Angelegenheiten mit Ihnen sprechen [...]". - Im linken Rand gelocht (geringf Textberührung); papierbedingt etwas gebräunt und mit Eingangsstempel. {BN#30791} (more) |
Bassani, Ugo, Komponist (1851-1914). Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. Venedig, 15. III. 1891. 1/6 S. Großes Querformat.
€ 250
| Vier Takte mit unterlegtem Text "Si vaga emite l'angelo sembra vi dell'amor". {BN#22458} (more) |
Battistini, Mattia, Sänger (1856-1928). Eigenh. Brief mit U. Wohl Wien, 14. XI. 1925. 2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo.
€ 150
| An eine namentlich nicht genannte Dame über seine mißlichen finanziellen Umstände, die es ihm verstatten würden, sie bezüglich der Studien ihres Sohnes zu unterstützen: "[...] Disgraziatamente non mi trovo in posizione di poterla ajutare - Lei non mi conosce e perció non puo sapere, ne conoscere quale sia la mia. Se io in etá avanzata devo ancora correre il mondo avró le mie ragioni, e le moltissime persone alle quali devo pensare soccorrere ajutare mantenere m'impedicono aumentarne il numereo. Lei forse ha credito rivoglersi a me supponendomi in condzioni diverse da quale in cui mit trovo [...].". - Der aus Rom gebürtige Baritonsänger war u. a. am Teatro Colon in Buenos Aires, am Teatro Pedro II. in Rio de Janeiro, am Teatro São José in São Paulo und an der Covent Garden Opera in London zu hören. "1892 wirkte er bei der Uraufführung der Oper ‚I Rantzau' von Pietro Mascagni mit. Jules Massenet schrieb für Battistini die Titelpartie seiner Oper ‚Werther' für Bariton um. Auch Giuseppe Verdi schätzte den Sänger sehr. Es kam jedoch zu einer Mißstimmung zwischen den beiden Künstlern, als Battistini die Hauptrolle in Verdis ‚Falstaff' ablehnte. Richard Wagner erklärte Battistinis Interpretation der Arie ‚O du mein holder Abendstern' aus der Oper ‚Tannhäuser' zu seiner Lieblingsversion. Battistini gilt als eine der herausragenden Sängerpersönlichkeiten seiner Zeit" (Wikipedia). - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf des Grand Hotels in Wien. {BN#23279} (more) |
Baumayer, Marie, Pianistin (1851-1931). Eigenh. Brief mit U. [Wien], 8. VII. [1892]. 3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert.
€ 80
An die Pianistin Margarethe Demelius (D. n. b.) in Wien VIII, Kochgasse 8: "So leid that es mir, Ihren lieben Besuch versäumt zu haben. Vielmals danke ich Ihnen für die eingesendeten Adressen mit der schönen Ansprache u. allen Erläut[erun]gen; Sie haben sich in der Sache eine riesige Mühe gegeben u. mit soviel Liebe u. Aufopferung daran gearbeitet, daß wir alle Ihnen nur innigst Dank sagen können [...]". - Marie Baumayer erhielt ihre Ausbildung zur Pianistin bei Carl Evers in Graz, bei Julius Epstein am Wiener Konservatorium und bei Clara Schumann. Durch diese kam sie auch in engen Kontakt zu Johannes Brahms, "dessen Klavierkonzert in B-Dur sie in Graz erstmals öffentlich spielte und zu dessen musikalischen Wegbereitern in Österreich sie zählte. Sie trat auch als Kammermusikerin auf und unterrichtete am Neuen Konservatorium in Wien" (DBE). - Die aus Krakau stammende Künstlerin "veranstaltet als Pianistin eigene Concerte und Kammermusikabende, wirkt auch bei auswärtigen Concerten mit, ertheilt Clavierunterricht und ertheilt Curse für Kammermusikstudium" (Kosel, Deutsch-österreichisches Künstler- und Schriftsteller-Lexikon, zit. n. DBA I 228, 321). {BN#18282} (more)
Bayer, Josef, Komponist (1852-1913). Visitkarte mit 4 eigenh. Zeilen verso. O. O. u. D. 1 S.
€ 100
An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Wenn meine neuen Bilder fertig sind, werde ich Ihnen samt Autogramm ein Exemplar senden". - Bayer studierte am Wiener Konservatorium bei Anton Bruckner und Josef Hellmesberger, wurde 1870 Geiger im Orchester der Wiener Hofoper und 1883 Hofballettdirektor. Sein Werk umfaßt u. a. Operetten und 22 Ballette; der "Wiener Walzer" (1885) und vor allem die "Puppenfee" (1888) - die zum festen Repertoire der Wiener Staatsoper gehört - werden noch heute aufgeführt. {BN#17769} (more)
[Bayreuther Festspiele]. Erinnerungsalbum eines Opernliebhabers mit Einträgen von Roald Amundsen, Enrico Caruso, Eleonora Duse, Mischa Elman, Wilhelm Furtwängler, Gerhart Hauptmann, Herbert von Karajan ,Fritz Kreisler, Jan Kubelik, Lilli Lehmann, Arthur Nikisch, Max Reger, Richard Strauss, Erika Wedekind und Felix Weingartner. Wiesbaden und Bayreuth, überwiegend 1908 bis 1912, einige 1932 bis 1978. Mit 1 Feder- und 1 Bleistiftzeichnung. 94 Bll. mit ca. 130 Eintragungen. Grüner feingenarbter Lederband der Zeit mit etwas Jugendstil-Goldprägung und Goldschnitt. 8vo.
€ 9,500
| Bemerkenswertes und ungemein reichhaltiges Autographenalbum eines Opernliebhabers mit Einträgen von zahlreichen Größen der Opern-, Musik- und Theaterwelt aus dem Umfeld der Wiesbadener Oper und der Bayreuther Festspiele. Darunter: Aino Ackté (Sopranistin, 1876-1944; 32), Bela Alten (Sopranistin, 1877-1962; 55), Roald Amundsen (Polarforscher, 1872-1928; 93), Friedrich Simon Archenhold (Naturwissenschaftler und Astronom, 1861-1939; 6), Hermann Bahr (Schriftsteller, 1863-1934; 44) und Anna Bahr-Mildenburg (Sopranistin, 1872-1947; 44), Michael Balling (Bratschist und Dirigent, 1866-1925; 43), Felix Berber (Violinist, 1871-1930; 64), Carl Braun (Tenor, 1885-1960; 31, mit Notenzeile), Gustav Brecher (Dirigent und Komponist, 1879-1940; 8, mit Notenzeile), Carel Burrian (Tenor, 1870-1924; 65), Fritz Busch (Dirigent, 1890-1951; 80, mit Notenzeile) Mme Charles Cahier (Altistin, 1870-1951; 68), Teresa Carreño (Pianistin, 1853-1917; 84)., Enrico Caruso (Tenor, 1873-1921; 20, mit eh. Selbstportrait in Feder), Houston Stewart Chamberlain (Schriftsteller, 1855-1927; 42), Susanne Dessoir (Sopranistin, 1869-1953; 81) Ilona Durigo (Altistin, 1881-1943), Eleonora Duse (24), Mischa Elman (Violinvirtuose, 1891-1967; 83), Otto Ernst (Schriftsteller, 1862-1926; 26 und 83), Karl Ettlinger (Schriftsteller, 1882-1939; 83), John Forsell (Bariton, 1868-1941; 68) Max Friedlaender (Musikwissenschaftler, 1852-1934; 35), Vally (Valerie)Friedrich-Höttges (Sängerin, 1887-1958; 82) Wilhelm Furtwängler (90), Ludwig Ganghofer (73), Jeannette Grumbacher de Jong (Sopranistin, 1872-nach 1932; 86), Ellen Gulbranson (Sopranistin, 1863-1947; 29), Lilly Hafgren (Sopranistin, 1884-1965; 46), Karl Halir (Violinist und Konzertmeister, 1859-1909; 21), Gerhart Hauptmann (60), Sven Hedin (56), Hugo Heermann (Violinist, 1844-1935; 78), Frieda Hempel (Sopranistin, 1884-1955; 27), Heinrich Hensel (Tenor, 1874-1935; 77) Gudrun Hildebrandt (Schauspielerin, D. n. b.; 11), Josef Kainz (Schauspieler, 1858-1910; 61), Herbert von Karajan (Eintrag von 1972; 57), Tilly Koenen (Mezzosopranistin, 1873-1941; 79), Thomas Koschat (Komponist, 1845-1914; 38, mit Notenzeile), Felix von Kraus (Bassist, 1870-1937; 51 und 82), Fritz Kreisler (71), Jan Kubelik (Violinvirtuose und Komponist, 1880-1940; 70) Léon Laffitte (Tenor, 1875-1938; 81), Arno Landmann (Orgelvirtuose und Komponist, 1887-1966; 83), Martha Leffler-Burckhard (Sopranistin, 1865-1954; 71), Lilli Lehmann (Sopranistin, 1848-1929; 34), Paul Lincke (Operettenkomponist, Kapellmeister, 1866-1946; 12, mit kl. Notenbeispiel "Luna-Walzer"), Flore Luithlen-Kalbeck (Sopranistin, gest. 1948; 86), Ottilie Metzger-Lattermann (Altistin, 1878-1943; 3), Alexander Moissi (Schauspieler, 1879-1935; 85), Karl Muck (Dirigent, 1859-1940; 30, mit Notenzeile), Elly Ney (22, mit Notenzeile), Arthur Nikisch (Dirigent, 1855-1922; 58), Siegfried Ochs (Dirigent und Komponist, 1858-1929; 35), Elisabeth Ohlhoff (Sopranistin, 1884-1954; 82), Fritz von Ostini (Schriftsteller; 1861-1927; 72), Carl Julius Pappenheim (Zeitungsverleger, 1850-1927; 18), Ernst von Possart (Schauspieler und Bühnenleiter, 184-1921; 7 und 64), Margarete Preuße-Matzenauer (Kammersängerin, geb. 1881; 1), Paul Prill (Kapellmeister, 1860-1930; 78), Max Reger (82), Wolfgang Reimann (Organist und Chorleiter, 1887-1971; 51, mit Notenzeile), Anton van Rooy (Baß-Bariton, 1870-1932; 63), Moritz Rosenthal (Pianist, 1862-1946; 69) Kurt Rotter (Musikschriftsteller und Volksliedsammler, 1881-1945; 43), Marcell Salzer (Rezitator und Schauspieler, 1873-1930; 62), Adele Sandrock (59), Vasily Safonov (Pianist und Dirigent, 1852-1918; 69), Max von Schillings (Komponist, 1868-1933; 64, mit Notenzitat) Paul Schmedes (Tenor, 1860-1930; 74), Rolf Schroeder (Pianist und Konzertbegleiter, geb. 1898; 89, mit ganzseitiger Handzeichnung), Elisabeth Schwarzkopf (Sopranistin, 1915-2006; 91), Marcella Sembrich (Koloratursopranistin, 1858-1935; 72), Alfred Sittard (Organist, Komponist, Michelkantor, 1878-1942; 73), Leo Slezak (Tenor, 1873-1946; 61), Walter Soomer (Baß-Baritonist, 1878-1955; 93), Agnes Sorma (Schauspielerin, 1862-1927; 33), Frieda Stahl-Spiess (Pianistin, D. n. e.; 72 und 92) Bernhard Stavenhagen (Pianist, 1862-1914; 49), Fritz Steinbach (Kapellmeister und Komponist, 1855-1916; 87, mit Notenzeile), Richard und Pauline Strauss (21) Joseph Szigeti (Violionist, 1892-1973, 76, mit Notenbeispiel), Henry Thode (Kunsthistoriker, 1857-1920; 40), Siegfried Wagner (Sohn von Richard W., Dirigent und Festspieldirektor in Bayreuth, 1869-1930; 42), Harry Walden (Schauspieler, 1875-1921; 25) Wolfram Waldschmidt (Musikschriftsteller, 1874-1935; 81), Edyth Walker (Sängerin, 1867-1950; 9, mit Notenzeile), Erika Wedekind (Sopranistin, Schwester von Frank W., 1868-1944; 10), Felix Weingartner (Dirigent, Komponist, 1863-1942; 69), Clarence Whitehill (Baß-Bariton, 1871-1932; 37), Ernst Frh. von Wolzogen (Schriftsteller, 1855-1934; 28) und Konrad von Zawilowski (Baritonist, 1880-1952; 82). - Einband etwas berieben, Ecken und Kapitale etwas beschabt. {BN#30749} (more) |
Baß, Roderich, Klaviertvirtuose und Komponist (1873-1933). Visitkarte mit 3 eigenh. Zeilen. O. O. u. D. 1 S. Qu.-12mo.
€ 100
Beehrt sich "der hochgeehrten gnädigen Frau die gewünschten 3 Karten einzusenden". - Bass war seit 1901 Solist bei den Salzburger Musikfesten, später beim Wiener Symphonieorchester sowie bei den Philharmonien in Prag, Dresden, Amsterdam und Mailand; 1917 übernahm er die Leitung der Klavierausbildungsklassen am Neuen Wiener Konservatorium. Sein kompositorisches Schaffen umfaßt Klavier-, Kammer- und Orchestermusik. - Mit alten Montagspuren am oberen Blattrand. {BN#16316} (more)
Beck, Johann Nepomuk, Sänger (1827-1904). Eigenh. Albumblatt mit U. Preßburg, 5. III. 1903. 1 S. Kl.-4to.
€ 220
Als "Erinnerung an den 76jährigen k. k. Kammersänger" zitiert dieser einen Vers Schillers: "Leben athme die bildende Kunst, Geist ford'r ich vom Dichter; / Aber die Seele spricht nur Polyhymnia aus." - Der an den großen Bühnen Deutschlands wie in Wien erfolgreiche Beck war “ein Künstler ersten Ranges [...] als er sah, daß das Metall in seiner Kehle zu rosten begann, zog er sich von der Bühnentätigkeit zurück; er wollte nicht durch schwächere Leistungen sich selbst überleben [...] Nahezu zehn Jahre waren nach seinem Rücktritt von der Bühne verflossen (ohne daß die Erinnerung an ihn und seine Leistungen verwischt worden wäre), da drang eine Nachricht, die nicht verhehlte, allgemeine Teilnahme wachzurufen, ins Publikum: Johann B. sei von Irrsinn befallen worden [...]" (Eisenberg, Gr. biogr. Lex. der dt. Bühne im 19. Jh., zit. n. DBA I 69, 307f.). Zum Zeitpunkt der Niederschrift dieses Verses lebte der Sänger schon einige Jahre lang zurückgezogen in Preßburg. Der "Irrsinn", den Eisenberg im Jahr der Niederschrift unseres Albumblatts konstatiert, ist zumindest an den vorliegenden Schriftzügen des greisen Wagner-Sängers nicht festzumachen. {BN#2188} (more)
Beer, Leopold Josef, Komponist. Eigenh. Notenmanuskript mit Namenszug im Titel. O. O., [1920er Jahre]. Titel und 2½ SS. auf Doppelblatt. Folio.
€ 200
"Lied der Republik" nach einem Text von Alfred Angermeyer. - Mit kleinen Randläsuren und etwas angestaubt. {BN#19348} (more)
Beer, Leopold Josef, Komponist. Eigenh. Notenmanuskript mit Namenszug im Titel. O. O., [1920er Jahre]. Titel und 2 SS. auf Doppelblatt. Folio.
€ 50
"Österreichische Hymne", Text von Alfred Angermayer. - Mit kleinen Randläsuren. {BN#19346} (more)























