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Autographs: Literature

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About, Edmond, Schriftsteller (1828-1885). Eigenh. Brief mit U. Paris, 3. I. 1867. 1 S. 8vo.

€ 120

Bestätigung der Übersetzung seines Romans "l'Infame" durch Arnold Hirsch ins Deutsche. - Der vielseitige Epiker, Dramatiker, Kritiker und Pamphletist wurde im Jahr vor seinem Tod in die Mitglied der Académie Française gewählt. - Etwas lappig und mit kl. Einr. (keine Textberührung). {BN#10284} (more)

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Abusch, Alexander, Publizist und Politiker (1902-1982). Eigenh. Briefkarte mit U. Berlin, 6. V. 1980. 1 S. Qu.-8vo. Mit ms. Kuvert.

€ 150

An Erika Pick, Akademie der Künste der DDR, "mit herzlichem Glückwunsch zu Deiner hohen Auszeichnung und Dank für die gute Zusammenarbeit". - Der Journalist Alexander Abusch avancierte nach seiner Rückkehr aus Mexiko - wohin er als Funktionär der KPD geflohen und wo er als Herausgeber mehrerer Exilperiodika tätig gewesen war - zu einem der "führenden Bildungspolitiker der Deutschen Demokratischen Republik" (DBE). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. {BN#3579} (more)

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Adam, Juliette, écrivain, polémiste, féministe, ayant encouragé notamment les débuts littéraires de Pierre Loti (1836-1936). Lettre autographe signée. Abbaye de Gif, 22. XI. 1892. 1¼ p In-8 oblong (12 lignes).

€ 1,500

Intéressante lettre, à en-tête de la Nouvelle revue, créée par Adam. "Monsieur et honoré directeur, c'est en suppliante que je viens les mains jointes, en mon nom et au nom de Pierre Loti (écrivain et sous officier de marine) vous adjurer de faire grâce de la prison à ce pauvre petit que j'ai connu cet automne à Hendaye et qui s'appelle Siméon Dancès [?]. Voici une note explicative, ne me refusez pas cette grâce, monsieur, je vous en prie, et croyez à ma [?] sympathie | Juliette Adam". - Pliée en deux anciennement. {BN#31179} (more)

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Adam, Juliette, Schriftstellerin und Frauenrechtlerin (1836-1936). Ms. Schriftstück mit mehrzeiligem eigenh. Nachtrag und Namenszug. Paris, 29. X. 1912. 2 SS. auf Doppelblatt. 8vo.

€ 120

Ms. Abschrift eines Justizbescheids, wonach die Ansprüche der Zeitschrift "Gaulois", in der Übersetzung eines Artikels namentlich genannt zu werden, keine rechtliche Grundlage hätten, da "in Österreich Zeitschriften das Recht haben ausländische Zeitungsartikel zu drucken oder zu übersetzen, wenn sie die Quelle angeben. Geben zwar diese Bestimmung den Zeitungen das Recht, über die Nicht-Einhaltung dieser Regel Einspruch zu erheben, wird dieser Tatbestand meines Erachtens in Österreich nicht geahndet". In der darunterstehenden Notiz macht Juliette Adam eine namentlich nicht genannte Adressatin auf den vorab zitierten Bescheid aufmerksam. - Juliette Adam, Patriotin, Verfechterin der Frauenrechte, Schriftstellerin, Republikanerin und eine Zeit lang auch Antiklerikale, führte einen der bekanntesten Salons ihrer Zeit, in dem alles, was in der 3. Republik Rang und Namen hatte, verkehrte, darunter Adolphe Thiers und Léon Gambetta. Von 1890 an öffnete sie ihren Salon auch für Frauen. Insbesondere während des Ersten Weltkriegs überwiegend karitativ tätig, wurde sie von Premierminister Clemenceau u. a. zur Unterzeichnungszeremonie des Versailler Waffenstillstandsvertrags eingeladen. Von ihren zahlreichen Romanen gilt "Paienne" als der bekannteste; viel gelesen wurden auch ihre Erinnerungsbücher "Mes premieres armes litteraires et politiques" (1904) und "Mes sentiments et nos idees avant 1870" (1905), die zahlreiche Geschichten und Geschichtchen der damaligen Hautevolee enthalten. {BN#15704} (more)

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Adler, Friedrich, Schriftsteller (1857-1938). 2 eigenh. Briefe mit eigenh. U. Prag, 1918. Zusammen 3½ SS. auf Doppelblättern. 8vo.

€ 100

An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Im Interesse der Familie Ehler bitte ich um die gefällige Angabe, welche Erben nach Robert Hamerling da sind und wie ihre Adressen sind. Die Familie Ehler glaubt, es sei das Mündel des Dichters Alleinerbin. Frau Ottilie Ehler, die mit Hamerling lange Jahre in Verbindung stand und im Vorjahr verstorben ist, wird Ihnen jedenfalls bekannt sein [...]" (Br. v. 8. XII. 1918). - "Ich danke Ihnen herzlich für die rasche Auskunft, die ich namens der Familie Ehler gestellt hatte. Aber der Verfasser des 'Buchs Hiob' bin ich nicht, sondern der ist Leopold Adler, früher Regisseur in Wien, Bruder des Musikgeschichtslehrers Prof. Guido Adler. Mich selbst dürften Sie vielleicht als den Autor des nach Calderon gearbeiteten Lustspiels 'Zwei Eisen im Feuer' kennen, das im Burgtheater 1900 einen so glänzenden Erfolg gehabt hat. Auch 'DonGil' nach Tirso deMolina wurde an deutschen Bühnen (zum erstenmale im Münchner Hoftheater) mit allgemeinem Beifall aufgenommen. Die Aufführung in Wien scheiterte an Kleinlichkeiten materieller Natur [...]" (Br. v. 15. XII. 1918, mit Namensstempel). - Adler unterhielt von 1891 bis 96 eine eigene Anwaltskanzlei in Prag und war dann Sekretär des Prager Handelsgremiums. Später Mitarbeiter des "Prager Tagblatts" und der "Bohemia", lehrte er romanische Philologie an der Deutschen Universität in Prag, war 1918 Dolmetscher bei der tschechoslowakischen Nationalversammlung und trat als Übersetzer aus dem Spanischen, Italienischen und Tschechischen hervor. In der literarischen Gruppe "Concordia" war er gemeinsam mit Hugo Salus tonangebend. Außer seinen dem Frühnaturalismus nahestehenden Gedichten veröffentlichte Adler auch Dramen. {BN#16831} (more)

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Adlersfeld-Ballestrem, Eufemia von, Schriftstellerin (1854-1941). 2 eigenh. Bildpostkarten mit U. Krumbad, 1936. Zusammen 2 SS. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse.

€ 75

Dankt Josef Wesely für ihr übersandte Geburtstagswünsche. - Geboren als Tochter eines Landschaftsdirektors heiratete Eufemia von Adlersfeld 1884 den Rittmeister und späteren Oberstleutnant Joseph von Hirschfeld, lebte mit diesem in verschiedenen Garnisonen und ließ sich zuletzt in München nieder. "Ihr 90 Titel umfassendes Werk weist neben vielen Gesellschaftsromanen, die meist in der Adels- und Offizierswelt angesiedelt sind (z. B. 'Komtesse Käthe in der Ehe', 1899), auch einige Biographien historischer Persönlichkeiten und den 'Katechismus des guten Tons und der feinen Sitte' (1892) auf" (DBE). Vgl. auch Kosch I, 11. - Die Bildseiten der Karten zeigen jeweils eine lokale bzw. eine Luftansicht des mit seiner mehr als 600jährigen Tradition ältesten Heilbads in Schwaben. {BN#7336} (more)

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Adolph, Karl, Schriftsteller (1869-1931). Eigenh. Lebenslauf mit U. und gedr. Visitkarte mit mehreren eh. Zeilen und U. Wien, o. D. 2 SS. auf Doppelblatt. Folio. Visitkarte: 1 S. 6,1:10,3 cm. Mit eh. adr. Kuvert. Beiliegend drei Briefe des Anzengruber-Verlags/Gebrüder Guschitzky betr. einer für Adolph beantragten Subvention (Wien, 1919. Zusammen 4 SS. 8vo).

€ 90

“Ich wurde am 19. Mai 1869 in Wien als der Sohn eines Zimmermalergehilfen geboren. Nach Beendigung meiner Schulzeit [...] trat ich bei meinem Vater, der inzwischen selbständiger Meister geworden, in die Lehre. Abends besuchte ich die damalige städt. Zeichenschule in der Gumpendorferstraße [...] Zur Stunde arbeite ich im Auftrage des ‘Deutschösterr. Verlag[s]’ an einem Roman, der gleich den früheren das Leben des niederen Wienervolkes behandelt [...]”. - Vgl. Kosch I, 12. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des “Anzengruber-Verlags”. - In altem Sammlungsumschlag. {BN#6294} (more)

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Aicard, Jean, Dichter (1848-1921). Eigenh. Brief mit U. ("Jean Aicard"). La Garde, o. D. 1 S. 8vo.

€ 150

An einen Herrn mit dem Ersuchen, ihm seinen Erlaubnisschein zu verlängern, er würde gerne Donnerstag abreisen. Er sei erschöpft; selbst in den letzten Tagen habe man ihn hier noch hintergangen, daher sein plötzlicher Aufbruch: "Je suis épuisé de fatigue. On a beaucoup abusé de moi, par ici, ces derniers jours encore. Je vous quitte donc brusquement, en vous demandant pardon [...]". - Mit einigen geringfügigen Randläsuren. - Die Recto-Seite mit kl. Registraturetikett und mit dem verschlungenen Monogrammstempel "LS", verso mit hs. Numerierung "4". {BN#20877} (more)

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Aichinger, Ilse, Austrian writer and poet (b. 1921). 3 lettercards signed (2 autograph and 1 typed) and 1 autogr. poem (5 lines). Vienna, 1990 and 1991. Altogether 4 pp. Oblong small 8vo (lettercards) and large 4to. With 3 envelopes (2 autogr. and 1 typed).

€ 1,000

To the Italien writer Rolando Pieraccini in Helsinki, regarding the signing of a special edition: "Thank you for your kind letter. The best possibility would be, if you could bring me the books (pages) if you could personally come to Vienna and assist me, when I sign them [...]" (10 April 1990). - "[...] I would have liked so much to visit Finnland next year but it seems that my state of health makes it impossible [...]" (12 July 1990). - "I am very sorry that it took so long a time to sign all copies - I had been ill for some months. But now I have finished all signing [...]" (25 Aug. 1991). - The poem "Gebirgsrand" ("Edge of the Mountain") is writein in blue felt pen: "Denn was täte ich, | wenn die Jäger nicht wären, meine Träume, | die am Morgen | auf der Rückseite der Gebirge | niedersteigen, im Schatten". - The art collector and publisher Pieraccini, long resident in Finland, published numerous limited editions of 20th century art and literature. His large collection, considered the most important private collection of Italian 20th c. art, he left to the Helsinki Ateneum in 2008. {BN#24615} (more)

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Albee, Edward, Schriftsteller (geb. 1928). Eigenh. Brief mit U. Wohl New York, 9. V. 1977. ¾ S. Gr.-4to.

€ 250

An einen Sammler: "Thank you for your letter. I remember my visit to Sweden with great pleasure, and was most pleased be the Royal Theatre's words on my play [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. {BN#24865} (more)

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Alberti, Conrad, Schriftsteller (1862-1918). Eigenh. Albumblatt mit U. Berlin, 7. III. 1890. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo.

€ 100

"Ist die Literatur eine Erhebung, eine Arbeit oder ein - Geschäft? Angesichts der heute herrschenden Verwirrung der Anschauungen erscheint es nicht überflüssig, diese Frage aufzuwerfen. Meiner bescheidenen Meinung nach ist die Schriftstellerei ein Stück von allen drei Dingen: eine Arbeit für die, die sie treiben - eine Erhebung für die, welche ihre Erzeugnisse lesen, und ein Geschäft für die Verleger, welche mit derselben handeln [...]". - Konrad Alberti war seit dem Jahr 1900 Chefredakteur der "Berliner Morgenpost" und schrieb als Kultur- und Literaturkritiker für die von Michael Georg Conrad gegründete naturalistische Zeitschrift "Die Gesellschaft". "Zusammen mit Karl Bleibtreu gründete er 'Die Deutsche Bühne'. Neben Essays und Bühnenstücken schrieb Alberti Romane wie 'Die Alten und die Jungen' (2 Bde., 1889) und 'Der Kampf ums Dasein' (6 Bde., 1888-95)" (DBE). - In altem Sammlungsumschlag. {BN#20726} (more)

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Album amicorum. Stammbuch der Maja Iffland. Karlsruhe, 1905-1906. 45 Bll. Mit 40 Einträgen, meist in deutscher, wenige in englischer oder französischer Sprache. Mit 6 Feder- oder Bleistiftzeichnungen, meist farbig akzentuiert, und 2 Aquarellen. Leinenband der Zeit mit blindgepr. Deckelbordüre, intakte Schließe, ornamentale Metallapplikationen, Goldschnitt. 8vo.

€ 250

Es finden sich hauptsächlich Einträge von Ifflands Klassenkameradinnen aus der 5. Klasse des Instituts Friedländer in Karlsruhe, darunter ihre Cousine Gretel, Else Maier (vermutlich 1889-1966, verheiratet mit Hans Staudinger, setzte sich für ehemalige Vertriebene des Nazi-Regimes aus Deutschland ein), Meta Altmann (1898-1918, Mitglied der jüdischen Karlsruher Familie Altmann), Leni Bock, Dorothea Ebert, Lisl Pfeifer, Jenny Meurer, Ella Hirsch, Bella Mausbach, Ella Neu, Rosy Heinsheimer, Karola Strauss, Anna Sahm, Leontine von Beck, Eva Dahlmann, Ifflands Lehrerin Frau Obermüller, Frida von Daum, Gertrud Hornung, Bertha Neff, Johanna Rößler, H. Sickinger, Helene Theobald, Concordia Kienzler, Emilie Mennarth, Ifflands Seelsorger E. Bodenstein, Irmgard Enders, Maria Höllischer, Enid Wittington, Thilde Leuhsler, Herma Roth, Hedwig Freyheit, Helene Frey und Elisabeth Gräff. {BN#29815} (more)

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Album amicorum. Lindauer Poesiealbum. Lindau, Bellano, 1881-1884. 57 Bll. Mit 63 Einträgen, meist in deutscher, wenige in englischer oder französischer Sprache. Mit 11 Feder- oder Bleistiftzeichnungen, meist farbig akzentuiert. Lederband der Zeit mit einer intakten Schließe, Metallapplikation u. Goldschnitt. 8vo.

€ 450

Unter den zahlreichen Einträgen finden sich jene von A. Kornhas, M. Agnes, Josepha Rauch, Th. Knöpfler, M. Angéle, Mary Agnes, Louise Vogl, F. Widmann, Hassler R., Fanny Schneider, Marthe Wicky, Noémie, Bertha Fasold, Godwin Sequin, Mizi Frohm, Louise Weber, Betty Dorner, Lina Stichel, Carla Luckmann, Amèlie Angele, Marie Schamm, Wally Zoller, Claudine Grübler, E. Kispert, Marie Pischl, Julie Kofler, Bertha Kofler, Clementine Wittmann, Marie Bodmaier, Auguste Salzmann, Vittoria Frizzi, Maria von Geismar, Lina Thomm, Alina Salzmann, Monika Forstner, Ida Haldenwang, Albertine Vogl, Emma Steidle, Emily Prunner, Elisa Beck (JBA I 123,209), Lina Sitmara, Bertha Hofmann, Elise Felber, K. Sichmann, Emma Wickel. {BN#29874} (more)

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Aleixandre y Merlos, Vicente, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1898-1994). Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D. 1 S. Qu.-8vo.

€ 150

Auf einem Briefkuvert. {BN#29194} (more)

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Allram, Josef, Schriftsteller (1860-1941). Eigenh. Brief mit U. und eh. Albumblatt mit U. Mödling, 26. II. 1935. Zusammen (1+1 =) 2 SS. auf 2 Bll. 8vo.

€ 120

"Zwischen Kamp und Thayatal | liegt eine kleine Welt, | wo der liebe Gott manchmal | sein Mittagschlaferl hält". - Josef Allram, bekannt auch unter seinem Spitznamen "Waldviertler Sepp", schrieb Theaterstücke, Reiseberichte, befaßte sich mit dem Waldviertler Zauberer Gokulorum und förderte als großer Verehrer die Errichtung einiger Robert Hamerling-Denkmäler. - Das Albumblatt mit alt montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt); beide Bll. mit kleinen Montagestreifen verso. {BN#23703} (more)

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Altenberg, Peter , Schriftsteller und Literat (1859-1919). Eigenh. Manuskript mit U. Woh Wien, 27. VIII. 1914. 1 S. Gr.-4to.

€ 1,500

"Der Hochstand der Chirurgie beweist nur den Tiefstand der 'internen Medizin'! Statt 10 Jahre vorher den Krebs zu diagnostizieren und zu heilen, operiert man den bereits unheilbar gewordenen zehn Jahre später!" - Auf Briefpapier des Graben-Hotels, Wien, mit faksimiliertem Namen Altenbergs und Adresse in Rot. - Veröffentlicht in: Peter Altenberg. Fechsung, Berlin 1915. {BN#30755} (more)

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Altenberg, Peter , Schriftsteller und Literat (1859-1919). Eigenh. Manuskript mit Namenszug am Kopf. Wohl Wien, [um 1914]. 1 S. Gr.-4to.

€ 1,800

"Wenn der Patient doch wenigstens ganz aufrichtig, ganz wahrheitsgetreu dem Arzte sein Leiden schildern möchte! Dann würde der Arzt noch weniger verstehen als bei einer für seine Auffassungskraft adaptirten Schilderung seitens des Kranken! Dieser erzählt nur gerade so viel als er glaubt noch verstanden zu werden! Also gar nichts Wahres über seine eigenen Mysterien und Räthselhaftigkeiten! Ich bin nicht gegen Das, was die Ärzte wissen! Ich bin nur gegen Das, was sie nicht wissen! [...]". - Mit mehreren eigenh. Korrekturen, Unterstreichungen und Einfügungen. - Auf Briefpapier des Graben-Hotels, Wien, mit faksimiliertem Namen Altenbergs und Adresse in Rot. - Veröffentlicht in: Peter Altenberg. Fechsung, Berlin 1915. {BN#30754} (more)

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Altenberg, Peter, Austrian writer (1859-1919). Autograph letter signed (initials). N. p. o. d. Large 4to. 2 pp. on bifolium.

€ 1,800

"My dear, dear friend - much light will always cast much shadow! Thus in my case. It is impossible to write four books as I have done and remain a well-mannered human being! One simply cannot! I love you all much, much more than you can imagine, but my depravation in every respect severs me from your order! But why do you not respect the poet in me, who has paid dearly for this noble title with his happiness, his peace, his health, and with his failed existence?!? Wherever I am, un-rest reigns, for my soul itself is tortured and disquieted throughout every hour! I sense that you all have dropped me mentally and are only waiting for the opportune moment to do it outwardly as well! How did I so disappoint you?!? How could the author of 'Wie ich es sehe', 'Was der Tag mir zuträgt', 'Prodromos', 'Märchen des Lebens' ever disappoint, save by a worthless book?!? I have emancipated myself from woman and her shameful thralldom, and thus have become the first 'Farouche'! Why hold this against me, rather than learn from me, profit from me?!? Last time, Klimt did not invite me to his table anymore, where his girlfriend sat, whom I revere [...] Alas! I have borne much, much - solitude and despondency are my destiny on all sides! Only the courage to place the revolver properly...! [...]". {BN#30788} (more)

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Altenberg, Peter, poet (1859-1919). ALS. [Vienna, 1911?]. 4to. ½ p. With autogr. envelope.

€ 650

To Ella Saliger, regarding one of her husband's essays. {BN#12544} (more)

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Altenberg, Peter, Schriftsteller und Literat (1859-1919). Eigenh. Widmung mit U. in: Prodromos. 3. Aufl. Berlin, S. Fischer, 1912. 204, (4) SS. Originalhalbpergament. 8vo.

€ 750

Vorsatz mit schöner Widmung an Hugo Fékete: ">On ne vit pas de ce qu'on mange, on vit de ce qu'on digère!< Das gilt nicht nur für den Leib, sondern auch fast noch mehr für den Geist! Strindberg, Knut Hamsun, Ibsen, Maeterlinck, Artzibascheff, Peter Altenberg, muß man verdauen, nicht essen können!" - Aus der Bibliothek Leo Kandlers mit dessen Stempel auf Bl. 1 recto. - Mäßig berieben; innen tadellos. {BN#10588} (more)

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Alvarez, Alfred, Lyriker, Schriftsteller und Literaturkritiker (geb. 1929). Eigenh. Brief mit U. [London], 7. XI. 1974. 1 S. Kl.-4to. Mit eh. adr. Kuvert.

€ 80

An einen Sammler mit Dank für die Zusendung eines Zeitungsausschnittes: "[...] I am pleased my book interests you [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. {BN#24964} (more)

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Alverdes, Paul, Schriftsteller (1897-1979). “Salzburger Gespräch über das Unzerstörbare. Handschrift für Grete Lanz zum 18. IV. 1945”. Eigenh. Manuskript mit Namenszug im Titel. [Salzburg], 18. IV. 1945. Titel u. 31 num. einseitig beschriebene lose Bll. 4to. Beiliegend die gedr. EA.

€ 1,500

Schöne Reinschrift des 1952 unter dem Titel ‚Vom Unzerstörbaren. Aufzeichnungen in Salzburg‘ (Stuttgart, Deutsche Verlags-Anstalt) in Druck erschienenen Dialogs, der in vorliegender Fassung jedoch noch wesentlich von der Druckausgabe abweicht. - “Das Salzburger Gespräch über das Unzerstörbare ist im Jahre 1944 unter dem Eindruck des Luftkrieges entstanden. Es war für das letzte Heft der Monatsschrift ‘Das Innere Reich’ bestimmt. Die schon ausgedruckte Auflage verbrannte in einer Bombennacht in München, und das Heft konnte nicht erscheinen. Im Winter des gleichen Jahres wurde das Gespräch in Salzburg von dem Verfasser öffentlich vorgelesen. Im Sommer 1951 wurde es für den hier vorliegenden Druck durchgesehen und ergänzt [...]” (Nachwort der Buchausgabe von 1952). - Alverdes gab gemeinsam mit Karl Benno von Mechow von 1934-43 die Monatszeitschrift ‚Das innere Reich‘ heraus: eine literarische Zeitschrift, die trotz einiger Versuche, sich einen gewissen politischen Freiraum zu wahren, insges. betrachtet doch die kulturpolitischen Ziele des Nationalsozialismus vertrat. Seine autobiographische Erzählung ‚Die Pfeiferstube‘ (1929) behandelt seine Erlebnisse während eines Aufenthalts im Feldlazarett. - Titelbl. mit wenigen Knickspuren. {BN#9174} (more)

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Amicis, Edmondo de, Schriftsteller (1846-1908). Eigenh. Brief mit U. ("de Amicis"). O. O. u. D. 1 S. Gr.-8vo.

€ 250

An einen Signor Zaiotti - wohl der Generalinspektor für öffentliche Sicherheit Adriano Zaiotti (geb. 1845) - mit der Bitte um Zusendung eines Entwurfs oder auch nur einer Beschreibung der Schlacht von Solferino und San Martino, welche dieser für das Album geschrieben habe. Weiters mit der Anfrage, ob es möglich wäre, jene Beschreibung unter Angabe seines Namens als Autor auch in der Militärzeitschrift "L'Italia Militare" zu veröffentlichen, die de Amicis seit 1867 als Herausgeber betreute. - Auf Briefpapier mit gepr. Vignette. - Mit kleineren Randläsuren und -einrissen. - Die Verso-Seite mit kl. Registraturetikett und hs. Numerierung "49". {BN#20862} (more)

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Ampère, Jean-Jacques, Schriftsteller (1800-1864). 3 eigenh. Briefe mit U. Paris, 27. VI. 1837 (Poststempel) bzw. o. D. Zusammen 7 SS. 8vo.

€ 150

In französischer Sprache an die Herren Dubois bzw. Bulos, welch letzterem gegenüber er bekräftigt, daß er gar keine Absicht habe in einer anderen Zeitschrift als der des Adressaten zu veröffentlichen. Auch empfiehlt er eine besonders talentierte Person, der jedoch bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht die nötige Aufmerksamkeit zuteil geworden sei. Trotz der ungünstigen Klimabedingungen ersuche er darum, sich des Künstlers annehmen und einen Professor bzw. eine Fakultät für diesen zu suchen: "Je vous recommande cette fois un homme d'un talent plus [reel ?...] pour un pauvre ami [...] s'en être dépourvu. Mais il lui [?] manque un peu de respect [?] et d'énergie. Celui-ci est Monsieur […] que bien vous connaissez et dont je sais que vous êtes très content, trop content même […] vous voulez le garder et […] - seulement le climat est mauvais pour lui - je ne lui ai plus retrouvé ses bonnes couleurs d'autrefois - il parait qu'il y a une permutation […] opérer avec […]. Il lui conviendrait beaucoup ce [?] professeur de cette ville - prêtez vous à celui de [...] - ou du moins arranger pour M. […] aller dans une ville ou il y ait une faculté - le jeune […] de l'avenir, et l'[…] dans […] dans une situation propre à developper ce qu'il […]. Vous n'êtes pas de ceux qui demeurent froid en présent de pareil motif - faites donc quelque chose pour M. […]". - Bekannt wurde der Sohn des Mathematikers und Physikers André Marie Ampère als Verfasser von literaturkundlichen Arbeiten, Reiseberichten u. v. m. - Der Br. v. 27. VI. 1837 mit kl. Einr. durch Siegelbruch (keine Textberührung). {BN#4152} (more)

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Andersen, Hans Christian, poet (1805-1875). Portrait photograph signed ("H. C. Andersen"). N. p., 1868. 85:63 mm oval and framed behind glass (159:107 mm).

€ 3,000

Signature somewhat faded. {BN#24145} (more)

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Andre, Paul, Schriftsteller (geb. 1864). Eigenh. Brief mit U. Tillendorf über Bunzlau, 30. Nebelung [d. i. 30. XI.] 1938. 1 S. 4to. Mit eh. adr. Kuvert.

€ 75

An Josef Wesely: “Es dauerte etwas länger, bevor ich Ihre liebe Gratulation zu meinem Geburtstage beantworte und mich herzlich dafür bedanke; aber ich wollte erst die Entwicklung der umwälzenden politischen Dinge vorübergehen lassen: die Rückkehr unserer deutschen Brüder aus dem ehemaligen Habsburger Gebiet und der Deutschen unsers nähern Sudetenlands in das Deutsche Reich [...] Ich selbst habe den tollkühnen Gedanken - wenn mich meine körperliche Spannkraft bis dahin nicht verläßt - nächstes Jahr mit ‘Kraft durch Freude’ eine Reise in Ihr schönes Steiermark [!] zu unternehmen [...]”. - Paul André, Lehrer a. D. aus Tillendorf, schrieb Erzählungen und Lustspiele. Vgl. Kürschners Deutscher Literaturkalender, Jg. 48, 1937/38, s. v. {BN#7343} (more)

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Andres, Stefan, Schriftsteller (1906-1970). Gedr. Gedicht mit eigenh. U. Rom, Juli 1966. 1 S. auf Doppelblatt. Schmal-8vo. Mit ms. adr. Kuvert.

€ 80

An Gratulanten zu seinem Geburtstag, darunter Josef Wesely aus Wien. - Anfänglich zum Priester bestimmt, besuchte Andres eine Jesuitenschule, wurde Novize bei den Kapuzinern und arbeitete als Krankenpfleger in Klöstern. Nach einem Studium der Germanistik in Köln begann er mit dem Roman "Bruder Luzifer" seine schriftstellerische Laufbahn, in der er sich überwiegend mit religiösen und autobiographischen Themen auseinandersetzte. Den Zweiten Weltkrieg und die ersten Nachkriegsjahre überwiegend in Positano verbringend, lebte er anschließend in Unkel am Rhein und Rom. Andres war Mitglied der Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt und des deutschen P.E.N. Vgl. Kosch I, 112f. {BN#20034} (more)

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Anet, Claude, (d. i. Jean Schopfer), Schriftsteller (1868-1931). Albumblatt mit eigenh. U. O. O., 8. XII. 1927. 1 S. Qu.-schmal.-kl.-8vo.

€ 80

Der aus der Schweiz stammende Schriftsteller war Verfasser der zwei bekannten Reisebücher "Voyage idéal en Italie" (1899) und "La Perse en automobile" (1906), war als Zeitungskorrespondent in St. Petersburg tätig, wo er die Russische Revolution erlebte, und erzielte mit dem 1920 erschienenen Roman "Ariane, jeune fille russe" einen Welterfolg. Der begeisterte Tennisspieler gewann 1892 die Französischen Tennismeisterschaften in Paris und stand im Jahr darauf nochmals im Endspiel. {BN#23635} (more)

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Angermayer, Fred Antoine, Schriftsteller (1899-1951). Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 25. I. 1951. 2 SS. 4to. Mit ms. adr. Kuvert.

€ 100

An Josef Wesely: “Mein Gott, gibt es denn noch solche grossen Menschen? ..[.] Ja -- und tausendmal: Ja! ..[.] Sie haben es mir immer erneut bewiesen, mit einer Grandezza, die eines Colleone, eines Visconti, irgendeines Renaissancefürsten vergleichbar ist. Das ist Mäzenatentum ..[.] Und wenn ich in Zukunft noch eine Reihe wichtiger Werke schreibe, dann ist das nur durch Sie möglich geworden! [...] Das Dorotheum hat uns gerade über November und Dezember weggeholfen. Es waren 7 Kisten wertvoller Bücher [...] Nun habe ich schon gedacht ob es möglich wäre, in einigermassen ‘wohlhabenden’ Schulkreisen das Originalmanuskript meines weltberühmt gewordenen Dramas ‘Flieg, roter Adler von Tirol!’ zur Versteigerung zu bringen. Sie wissen, daß es sich hier um einen der überhaupt allergrössten Theatererfolge auf deutschen Bühnen handelt [...] Ja bitte, holen Sie uns bloß aus diesem Wien heraus, -- wir sind mit allem zufrieden, und ich würde mich ganz bestimmt sehr nützlich machen!!! Ich bin ja schließlich auf der Höhe meiner Schaffenskraft, im Reifezustand, --- überdies könnte ich den Bauern mit meiner Homöopathie sehr helfen [...]”. - Auf Briefpapier mit gestemp. Briefkopf. {BN#7345} (more)

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Angermayer, Fred Antoine, writer (1899-1951). 8 letters and 3 postcards, partly autograph, each signed. Vienna, 1949 to 1951. 4to (letters) and 8vo (postcards). Altogether 18 pp. Includes 7 envelopes. With 2 postcards from Angermayer's wife Olga.

€ 1,800

Touching last letters from Vienna, where the writer ultimately died. {BN#19984} (more)

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Annunzio, Gabriele d’, Schriftsteller (1863-1938). Eigenh. adr. Kuvert. O. O. u. D. 1 S. Qu.-8vo.

€ 80

Adressiert an "Signora Direttrice dell' Istituto della SS. Annunziata". {BN#18208} (more)

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Annunzio, Gabriele d’, writer (1863-1938). ALS. "Il Vittoriale" [i. e. Gardone Riviera], 4. III. 1923. 4to. 2 pp. on 2 ff.

€ 500

"Mia gentile Signora, mi perdoni l'indugio. Sono travagliato dall' arte e della primavera. Ecco una lettera per mio amico Giovanni Giurati, che appunto si occupa della materia. La ringrazio di non aver dimenticato la promesse [...]". - Creases; margins slightly dusty; still, altogether a very attractive autograph. {BN#15827} (more)

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Anouilh, Jean, Schriftsteller (1910-1987). Eigenh. Brief mit U. Praz-de-Fort (Schweiz), o. D. 1 S. Gr.-4to.

€ 180

In französischer Sprache an einen Sammler. {BN#24832} (less)

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Antony, Friedrich, d. i. A. Nikolowsky, Schriftsteller (1855-1916). 5 eigenh. Briefe mit U. und 1 gedr. Visitkarte mit mehreren eh. Zeilen. Wien, 1896-1916. Zusammen 9½ SS. Meist 8vo. Beiliegend 4 eh. Briefe und 2 gedr. Visitkarten mit jeweils mehreren eh. Zeilen von Antonys Witwe. Zus. 10½ SS. Meist 8vo. Mit 3 eh. adr. Kuverts.

€ 200

“Sie kennen mich seit fast 20 Jahren, Sie kennen mich als strammen Parteigenossen und sind anderseits über die schmerzvollen Zustände des total verjudeten Wiener Theaterlebens so genau orientiert, daß Sie gewiß wissen, welchen entwürdigenden, bitteren Existenzkampf ein arischer Volksdichter heute in Wien zu bestehen hat. Seit 40 Jahren bin ich in Wien thätig, habe über 70 Wiener Stücke geschrieben, die durch ihren bodenständigen Humor und durch ihr Wiener Gemüt durchwegs gefallen haben, ich habe meine Vaterstadt Wien immer hochgehalten und das hat die Gemeinde Wien auch in hochsinniger Weise anerkannt, als sie mir vor 2 Jahren die goldene Salvator-Medaille verlieh. - Heute nun bin ich, der letzte Wiener Volksdichter, von allen Wiener Bühnen verdrängt. Nur jüdische Librettisten aus Lemberg oder Großwardein beherrschen die Wiener Theater [...] NB Ich habe momentan 4 Stücke fertig und wenn Sie dieselben prüfen, werden Sie finden, daß sie 10 mal besser sind als all diese jüdischen Lozzelachs, aber ich finde überall verschlossene Thüren. Man liest meine Werke nicht einmal” (Br. v. 12. II. 1916). - Vgl. Giebisch-G. 280. - Ein Brief im linken Rand gelocht (keine Textberührung). - In altem Sammlungsumschlag. {BN#6297} (more)

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Antropp, Theodor, Schriftsteller (geb. 1864). Eigenh. Brief mit U. Wien, 22. IX. 1914. 2 SS. auf Doppelblatt. 8vo.

€ 50

“Mein Freund Firtz Stüber-Günther hat sich auf meinen Rat hin vor mehr als einer Woche mit der Bitte an Sie gewandt, wann er in einer wienerischen Angelegenheit literarischen Charakters bei Ihnen vorsprechen dürfe [...]”. - Antropp “versuchte sich wiederholt auf schriftstellerischem Gebiete” (Eisenberg, Das geistige Wien, zit. n. DBA I 28, 365) und verfaßte Gelegenheitsgedichte, Singspiele und Lieder; seit 1891 war er als Theaterreferent der ‘Ostdeutschen Rundschau’ tätig. - In altem Sammlungsumschlag. {BN#6293} (more)

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Anzengruber, Ludwig, Schriftsteller (1839-1889). Originalphotographie mit eh. Widmung und U. seiner Gattin Anna. O. O. u. D. 142:98 mm auf Trägerkarton.

€ 25

An einen namentlich nicht genannten Adressaten "zum freundlichen Gedenken" an den verewigten Gemahl. {BN#13119} (more)

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Anzengruber, Ludwig, Schriftsteller (1839-1889). Eigenh. Widmung in: Ders.: Die Tochter des Wucherers. Schauspiel mit Gesang in fünf Acten. Wien, Rosner, 1873. SS. 1-14 fehlen, Titel und SS. 15-67 vorhanden. Bedruckte Originalbroschur. 8vo.

€ 80

Erste Ausgabe (= Neues Wiener Theater, Nr. 30). - Am Vorderumschlag die eh. Widmung "zur Erinnerung an L Anzengruber". - Stärker lädiertes Exemplar. - WG2 5. {BN#21168} (more)

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Anzengruber, Ludwig, Schriftsteller (1839-1889). Eigenh. Brief mit U. Wien, 7. XII. 1878. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo.

€ 120

An einen namentlich nicht genannten Adressaten: “Hab die Karten erhalten u. sage dem Ausschusse besten Dank, auch hat sich bei mir eine sehr lebhafte Nachfrage nach Karten eingestellt, sollte ich noch etliche höchstens drei (damit das Dutzend voll wird) benöthigen, so werden Sie es wohl nicht für übel aufnehmen, wenn ich darum nachsuchte?! [...]” - Auf Briefpapier mit farb. gepr. kalligr. Monogramm. {BN#5045} (more)

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[Anzengruber, Ludwig, Schriftsteller (1839-1889)]. - Anna Anzengruber. Eigenh. Postkarte mit U. [Wien, 7. I. 1946]. 1 S. Qu.-8vo.

€ 30

An Otto Hoschek in Wien: "'Es kann Dir nichts g'schehen'. L. Anzengruber". {BN#19196} (more)

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Arbter, Emma Wanda von, Schriftstellerin (1813-1858). 18 eh. Briefe (davon 1 Fragment) mit U. [Wien], 1848 und 1849. Zusammen 95 SS. 8vo. Beiliegend zwei Antwortschreiben (deren eines zugleich als Entwurf vorhanden), zwei Briefe der Mutter sowie die gedr. Partezettel. Zusammen 9 SS. 8vo.

€ 1,500

Vertrauliche Briefe an einen namentlich nicht genannten Freund und Gönner über literarische, finanzielle und soziale Belange: "Hr. [Moritz] Saphir hat mein gutes schwunghaftes Gedicht nicht abgedruckt" (undat. Brief). - "Mit banger Seele wende ich mich bittend an Ihre Güte und Fürsprache, als an ein Wesen, dem ich alles Gute, Edle und Menschliche zumuthe. Mein Ludwig ist in einer höchst drückenden Lage. Er soll ausziehen, ohne die Miethe und Alles was daran hängt bezahlen zu können. Er mußte sich, da man ihm eine Hauptmanns Charge gab, equirieren, es beträgt 80 f CM. und er hat die Mittel nicht, da ihm an der Gage so viel abgezogen wird. Mein Herz blutet wahrlich, daß ich seine Bedrängnisse sehen muß, ohne ihm helfen zu können. Es sind die ärgsten Schmerzen, die das Leiden eines geliebten Geschöpfes uns verursacht. - In dieser Noth bat er mich, zwei Ringe, die ihm Gräfin Moszinsha vor 4 Jahren in Lemberg verehrte, als er zu Gastspiel dort war, zu verkaufen [...]" (Br. v. 28. IV. 1848, hierzu auch das Antwortschreiben). - Schon in jungen Jahren literarisch tätig geworden, wurde 1834 in Lemberg das von der Fünfzehnjährigen zu Ehren des Geburtstags von Kaiser Franz I. gedichtete Lustspiel "Östreichs Doppeladler" aufgeführt, im Jahr darauf erschienen die "Lenzblüthen", eine König Ludwig I. von Bayern gewidmete Gedichtsammlung. Nach dem Tod ihres Vaters nach Wien gezogen, schrieb Emma von Arbter mehrere Novellen und Erzählungen, die im Wiener Journal "Humorist" veröffentlicht wurden. {BN#12176} (more)

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Arndt, Ernst Moritz, Schriftsteller und Politiker (1769-1860). Eigenh. Briefausschnitt. O. O. u. D. Qu.-schmal-gr.-8vo (ca. 41:215 mm).

€ 250

Fragment eines Briefes mit der Bitte, "hinter dem dritten Vers des Dürnbergschen [?] Hochzeitsliedes" eine Einfügung vorzunehmen. - In altem Sammlungsumschlag. {BN#20750} (more)

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Arndt, Ernst Moritz, writer (1769-1860). Autograph quotation signed. Bonn, "den 4. Frühling" 1858. Oblong small 8vo. 1 p.

€ 850

"Von der Erde immer himmelwärts | Wende, liebes Kind, dein Aug und Herz. | Dann wird dir Alles schön und licht. | Beßre Freude blüht auf Erden nicht. | So sei, so werde, so bleibe! | Dies wünscht dir, liebe kleine Elisabeth | Dein ältester Freund und Nachbar EM Arndt". {BN#23395} (more)

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Arnim, Bettina von, Dichterin (1785-1859). Eigenh. Brief mit U. [Frankfurt a. M.], o. D. ½ S. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief).

€ 1,500

An den Publizisten Heinrich Oppenheim, "auf der Zeil": "Kommen Sie doch zu mir in die Sandgasse im goldenen Kopf ich bin nur auf ein paar Stunden hier also bitte ich folgen Sie dem Billet auf dem Fuß wenn Sie mir die Freude machen wollen Sie zu sehen | Bettine". - Das Haus Zum Goldenen Kopf in der Großen Sandgasse war von 1777 bis 1820 Wohn-, Handels- und Bankhaus der Familie Brentano. - Etwas knittrig und gebräunt und gering fleckig; das Adreßblatt mit einem kleinen Ausriß am unteren Rand (keine Textberührung). {BN#27709} (more)

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Arnim, Bettina von, German writer and novelist (1785-1859). Autograph letter draft. [Berlin, 1840ies]. Large 4to. 4 pp. on double leaf.

€ 15,000

Unpublished letter to Franz Liszt. Speaking with remarkable frankness, von Arnim expresses her heartfelt emotions for Liszt as well as her artistic creed: "[...] You have quite the character of that curious lyrical hero Lord Byron, who escaped enthusiasm with similar suddenness, and it is easy to capture the intoxication with which you embrace your own genius [...]" (transl.). - Slight edge damage, otherwise in fine condition. {BN#29954} (more)

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Arnim, Bettina von, German writer and novelist (1785-1859). Autograph letter signed. N. p., 22. III. 1850. Large 4to. 2¼ pp. on double leaf.

€ 6,500

To an American friend, expressing her willingness to encourage and support the Hungarian revolutionaries, who had left Hungary after the Revolution of 1848 frequently injured and destitute. She praises their courage and moral values, and affirms the importance of the liberal attitude and America's support for Europe in this period: "Les soupirs qui proviennent d'une respiration libérée servent le bien-être de ceux qui en sont les auteurs [...] J'apprends par votre lettre que vous n'avez point reçu la correspondance que je croyais vous avoir prié d'accepter [...] L'édition qui doit être vendue au profit des Hongrois prisoniés, date de l'an 1850 muni d'une préfaçe qui marque son but. [...] J'apprécie [...] votre prévenante bonté pour ces grandes ames si joyeusement engagés dans cette lutte à mort. [...] les jeunes garçons s'arrachant à l'enfance soudain devenus grands guerriers hardi et determiné en servant leur patrie mais liberal envers l'enemi quand ils l'avaient sous la main. […] Du temps de leur victoire, on leur avait voué une flamme enthousiaste en Allemagne mais depuis qu'on a oser courber sous les pieds du bourreau des héros, il n'y a plus une étincelle à réveiller. [...] A Berlin, […] on a chassé et repoussé les malades hongrois qui devaient s'arreter pour faire panser leurs plaies [...] Vainquers dans leur patrie, magnanime enver l'ennemi ; un moment après fuyards chassés de pays en pays autour de la terre, sans qu'une âme hospitalière leur tende la main. Ce n'est donc qu'en Amérique que l'on apprécie prondement et sincèrement les grands caractères qui se maintiennent sublimes dans les plus effroyables destinées. [...] je vous estime [...] par ce que [...] vous avez confirmé la dignité de toute votre nation si libérale si inspirée pour les grands sentiments ce qui est pour le momment de la plus grande importance [sic]". {BN#29765} (more)

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Arnim, Bettina von, German writer and novelist (1785-1859). Autograph letter signed ("Bettine"). [Frankfurt a. M.], n. d. Large 8vo. 2 pp. on double leaf. With autogr. address.

€ 3,500

To her sister Lulu Desbordes (Rozier des Bordes), asking her to move Théophile Gautier ("Gauthier"), a friend of her son Siegmund and now in Francfort, to undertake a visit to Berlin: "Da Siegmund hört daß sein guter Freund Gauthier in Frankfurt ist der ihm versprochen hat, nach Berlin zu kommen, daß er jetzt aber dies le[t]ztere Projekt aufgegeben, so läßt er Dich bitten, durch Deine Überredungskunst ihn dahin zu bewegen, seinem Versprechen nachzukommen, er bittet ihn ein Zimmer in unserer Wohnung anzunehmen [...] Alles ist hier wohl, wir hatten einen Augenblick die brillante Idee Du würdest unsern Wünschen entgegen kommen, nehmlich hierher; Berlin ist ein Katzensprung von Frankfurt; indessen kann man mit gutem Gewissen den Aufenthalt von Berlin wen nicht wissenschaftliches Interesse anregt, nicht empfehlen, nur daß die Vier Schwestern [d. s. Gunda von Savigny, Bettina, Lulu und Meline von Guaita] beisammen wären. Meline besucht mich recht oft und recht gern wie sie sagt, obschon ich sehr wenig Mittel habe ihr Unterhaltung zu gewähren, auch Guaita ist sehr freundlich gegen mich [...] Die Zeiten vergehen und ehe wir dran denken, wird der Reisewagen für die gute Meline vorfahren. Dann wird meine Dichte Einsamkeit nicht mehr unterbrochen werden, denn ich hab mich so zimlich gegen allen menschlichen Umgang verschanzt und komme nicht aus dem Hause, jedoch vergeht mir die Zeit sehr schnell, ob es mir auch ein Räthsel ist mit was ich sie verbringe; ich könnte wohl sagen mit nichts; die Zeit muß sein wie ein Fluß wenn er Berg ab strömt so ist er reißend [...]". - In 1856, Théophile Gautier's like-named son published a translation of "Contes bizarres par Achim d'Arnim" (with a preface by his father). - Slightly browned due to paper, small defect on f. 2 from opening the letter (no loss to text); somewhat wrinkled and with small creases in the centerfold. {BN#27710} (more)

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Arnim, Bettina von, German writer and novelist (1785-1859). 4 autograph letter drafts, one of which signed ("Gez. Bettine Arnim"). N. p., [probably Berlin, 1841]. Large 4to. Altogether 18½ pp. on 10 ff. Together with a contemporary transcript of the letter which is signed (large 4to, 4 pp. on 2 ff., bluish paper).

€ 25,000

Compelling letters to the merchant Moritz Robert-Tornow (1785-1846), brother of Rahel Levin Varnhagen. Bettina provides her well-informed thoughts regarding the so-called Spontini affair, a cause célèbre had involved Count Wilhelm von Redern, artistic director general of the Royal Theater since 1830, and the composer Gaspare Spontini, who had complained of ill-treatment by the late king Frederick William III. Ultimately, von Redern took Spontini to court, and the composer was sentenced to nine months' imprisonment for lesemajeste. The sentence was remitted by Frederick William IV., but Spontini was forced to leave Germany and spent the rest of his life in Paris and travelling. - Slight edge damage, otherwise in fine condition. {BN#29953} (more)

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Arnim, Bettina von, Schriftstellerin (1785-1859). Eigenh. Brief mit U. [Berlin], 30. III. 1846. 1¾ SS. auf Doppelblatt. Gr.-4to.

€ 5,000

An den späteren Diplomaten Harry von Arnim (1824-1881), der nach Abschluß seines Studiums im Begriff war, mit seinem Onkel, dem preußischen Gesandten Heinrich von Arnim, nach Paris zu gehen: "[...] Sie haben meinen Kindern Ihren Hausrath anvertraut. Diese haben ihn benüzt und zu ihrem Lieblingsameublement erkoren; Sie aber haben ihn noch lange nicht nötig indem Sie in die große Stadt Paris gehen, und wenn Sie wiederkommen werden Sie vielleicht als selbstständiger Staatsmann einen ganz andern train de vie führen als daß Ihre Studentenmoebel noch einigen Werth für Sie haben könnten als den der Erinnerung. - Da ich nun darauf hoffe daß Sie dieser Erinnerung auch bei uns ein Genüge leisten werden, als Hausfreund und Verwandter, so finden Sie ja die Moebel immer wieder am rechten Ort. Und Sie werden mir nicht entgegen sein wenn ich sie als rechtmässiges Eigenthum besitzen will. In meinem Testament soll dafür gesorgt werden daß wenn Wir allenfalls aussterben (was bei einer so muthwilligen Race sehr wünschenswerth für einen in den Fußstapfen des Herrn wandelnden Staat sein würde und also auch für Sie nützlich der sich zum Staatsmann bildet) diese Moebel als Erinnerungszeichen muthwilliger heiterer Jugendjahre wieder Ihnen anheim fallen sollen [...]". Ein ihr gleichfalls anvertrauter Teppich sei den Motten zum Opfer gefallen: "[...] Ich stehe beschämt vor Ihnen und bekenne daß wenn Sie mich für kein Genie anerkennen, ich mit Ihnen einverstanden sein muß. Und wenn einstens die Nachwelt sagen wird, nicht einen Teppich konnte sie vor Mottenfraß bewahren, und doch war ihre Zeit in Dubio ob sie Praktisch sei oder nicht [...]". - Stellenweise gering fleckig. {BN#27706} (more)

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Arnim, Gisela von, verh. Grimm, Schriftstellerin (1827-1899). Eigenh. Brief mit Paraphe ("G"). O. O. u. D. 2 SS. Qu.-4to.

€ 350

An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Wir sind heut und Morgen in 6 Einladungen e.c.t. vertieft - oder zerrissen. [M]ein Mann wird Ihnen Morgen schreiben. Meine Policinell Visitte wo ich vor Ihnen kniete und Ihnen die Veilchen überreichte hat Ihnen hoffentlich Eindruck gemacht [...]". - Etwas angestaubt und fleckig und mit stärkeren Läsuren am unteren Rand. {BN#27708} (more)

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Arnold, Otto, Schriftsteller (geb. 1900). Ms. Brief mit eigenh. U. Rumburg, 2. III. 1931. ½ S. 4to.

€ 25

Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Otto Arnold lebte als Versicherungsbamter in Außig/Elbe; zu seinem literarischen Werk gehören überiwegend lyrische und dramatische Dichtungen. Vgl. Kosch 162f. {BN#7347} (more)

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