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Autographs: History
"Che" Guevara [eigtl. Ernesto Guevara de la Serna], marxistischer Politiker, Guerillaführer und Schriftsteller (1928-1967). Eigenh. Brief mit U. O. O., Junio 26 / [195]8. 1 S. 8vo.
€ 35,000
| Sechs Wochen nach seinem dreißigsten Geburtstag schreibt der von Castro zum Commandante der Revolutionstruppen ernannte Che an seinen Mitkämpfer, Leutnant Hugo del Río Guerra, über ihren Genossen Ramón Paz; auch verspricht er, Waffen (hier verhüllend als "Schuhe" bezeichnet) zu schicken: "Hugo: Pasare tu informe al C[omandante] G[eneral?] para que el decida, que debo recordarte que Paz es nuestro mayor capitán. Un p[o]co duro a veces pero justo y muy valiente. - Les mando unos zapatos pero no son para u[ste]d[e]s, sino para quien lo necesite. Te saludo [...]". - Ramón Paz Borroto (1924-58) fiel am 28. Juli als Comandante nahe dem Bach Providencia. Erst zum Jahresende sollten die Rebellen die entscheidende Schlacht um Santa Clara gewinnen und die Macht in Kuba übernehmen. - Vom karibischen Klima gebräunt; Spuren von altem Passepartout. Briefe Ches vor der Machtergreifung der Kommunisten in Kuba sind von größter Seltenheit; ein vergleichbares Schreiben mit direktem Bezug auf den von ihn angeführten Guerillakampf ist auf Auktionen der letzten Jahrzehnte jedenfalls nicht nachweisbar. {BN#30748} (more) |
"Che" Guevara [i.e. Ernesto Guevara de la Serna], Marxist revolutionary, major figure of the Cuban Revolution (1928-1967). Document signed: Trabaja Comunista. Certificado de Miembro Vanguardia del Batallon Rojo. [Cuba], 1965. Folio (430 x 292 mm). Poster form printed in red, blue and black, showing portraits of Marx and Engels.
€ 2,500
State award for Pablo González Fernández, who had performed 248 hours of volunteer labour between 1 July and 31 December 1965. Signed by Lázaro Peña (1911-74) as secretary of the Central de Trabajadores de Cuba and by Che as Minister of Industry. - Traces of central folds. Slight waterstains near lower edge; signatures somewhat faded by Cuban climate. {BN#30750} (more)
[1848]. - Nowak, J. "Die Blume von Welbin und die beiden Freiwilligen. Eine zeitgemäße, lehrreiche Erzählung für Jung und Alt". Wohl eigenh. Manuskript mit Namenszug im Titel ("J. Nowak"). O. O.,, 1849. Titel, (2), 44 num. [SS. 1 bis 34 und 47 bis 56 SS.] auf 26 Bll. Lose Doppelbögen. 4to.
€ 950
Unvollständiges Manuskript eines - wie am Titel vermerkt - "Weltpriesters der Wr. Erzdiözese", der im Vorwort seines Werkes bemerkt: "Wenn unter die ersten Bürgertugenden auch die durch Religion geweihte Liebe zum Bürgerstande gehört, so ist es außer Zweifel, daß auch sie frühzeitig in die jungen Gemüther eingepflanzt werden soll, damit der zu diesem so ehrenvollen Stande berufene Jüngling von dieser Liebe schon durchglüht und begeistert sei, wenn er den Fahneneid, den Eid der Treue schwört. Eine Armee solcher Krieger wäre jederzeit unüberwindlich, und ein Staat mit einer solchen Armee eine unzerstörbare Festung [...]". - Etwas angestaubt und mit starken Randläsuren. {BN#27544} (more)
Abd al-Karim Qasim, Iraqi Army general and Prime Minister of Iraq (1914-1963). Portrait photograph, signed and dated in Arabic. No place or date. 203:153 mm.
€ 650
| Rare vintage photograph of Qasim in a semi-profile head and shoulders pose wearing his military uniform. - Some light surface creasing, mainly to a dark area of the background at the head of the image. {BN#28477} (more) |
Abdülmecid I., Sultan des Osmanischen Reiches (1823-1861). Ferman (Verleihungsurkunde) zum Osmanje- oder Medjidje-Orden für Karl Ludwig Frhn. von Bruck, Internuntius in Konstantinopel. Konstantinopel, um 1854. Papierurkunde. 550:350 mm. Mit goldener Tughra (Namenszug) des Sultans. In textiler Original-Verleihungstasche (weiße Seide mit Goldkordel).
€ 3,500
| Da K. L. Frh. von Bruck zwischen seiner Tätigkeit als österreichischer Handels- und später Finanzminister von 1853 bis 1855 als Internuntius in Konstantinopel fungierte, ist die vorliegende Urkunde wohl in die Jahre um 1854 zu datieren. Die Stellung Brucks und sein persönliches Vertrauensverhältnis zu Sultan Abdülmecid I. (vgl. ADB III, 376- 388) lassen es als wahrscheinlich erscheinen, daß es sich hier um die Urkunde zur ersten Klasse des Ordens handelt. - Die Urkunde etwas knittrig, die Tasche mit einem Einriß. {BN#30836} (more) |
Adalbert, Prinz von Bayern und Erbprinz von Griechenland (1828-1875). Brief mit eigenh. U. Nymphenburg bei München, 8. XII. 1855. 1 S. auf Doppelblatt. 4to.
€ 400
| An den Sänger Ludwig Cramolini (1804-1884): "Die Widmung Ihrer Lieder-Composition hat mich sehr erfreut, weshalb ich Sie auch ersuche anliegenden Ring als schwache Aeußerung Meiner Huldigung der Tonkunst und Meiner vollsten Anerkennung Ihrer würdigen Leistungen auf diesem Gebiete zu betrachten [...]". - Adalbert war ein Sohn von König Ludwig I. von Bayern. Nach ihm ist in München die Adalbertstraße benannt. - Etwas gebräunt und mit kleinen Randeinrissen. {BN#29605} (more) |
Adamovich, Ludwig, Jurist (1890-1955). Eigenh. Briefkarte mit U. Wien, 27. IV. 1950. 1 S. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert.
€ 50
| An Josef Wesely. - "[…] Für Ihr freundliches Gedenken bitte ich Sie, meinen aufrichtigsten Dank entgegenzunehmen […]". - Adamovich schloß seine rechts- und staatswissenschaftlichen Studien an der Universität Wien 1913 ab, nahm als Offizier am Ersten Weltkrieg teil und war dann bis 1927 Beamter bei der niederösterr. Landesregierung und im Bundeskanzleramt. Er habilitierte sich 1924 für Staats- und Verwaltungsrecht, erhielt 1927 eine Professur an der Deutschen Universität Prag, im folgenden Jahr an der Universität Graz, 1934 in Wien. 1930 wurde Adamovich Mitglied des österreichischen Verwaltungsgerichtshofs und wirkte maßgeblich an der Ausarbeitung der ständisch-autoritären Verfassung vom Mai 1934 mit. Von 1934 bis 38 gehörte er dem Staatsrat an, seit November 1934 war er auch Mitglied des Bundestags. Anfang 1938 zum Bundesminister für Justiz ernannt, wurde er vom nationalsozialistischen Regime seines Amtes enthoben und in den Ruhestand versetzt. Adamovich war nach seiner Rehabilitation 1945 Rektor der Universität Wien, seit 1946 Präsident des Verfassungsgerichtshofs und entscheidend an der Formulierung der österreichischen Bundesverfassung beteiligt. {BN#18736} (more) |
[Adel, Militär und Politik]. Sammlung von 77 Brief- und sonstigen Ausschnitten mit jeweils eigenh. U. Verschiedene Orte, meist 19. Jahrhundert. Zusammen 77 Bll. Verschiedenste Kleinformate.
€ 100
Ausschnitte aus Briefen, Dienstschreiben, Akten u. a. von hohen Beamten, Politikern und Adeligen nebst einigen Klerikern und Bürgerlichen, darunter Chorinsky, Csorich, Esterhazy, Fernkorn, Folliot de Crenneville-Poutet, Grünne, Helferstorfer, Latour, Laube, Liechtenstein, Ottenfels-Gschwind, Reischach, Sachsen-Coburg, Sturmfeder, Thun, Thurn, Wattmann-Maelcomp-Beaulieu (2), Vesque v. Püttlingen (2), Wickenburg und Wrbna. - Meist unterschiedlich und tls. auch in die Unterschriften hinein beschnitten. {BN#23746} (more)
Adelheid von Sachsen-Meiningen, Prinzessin; ab 1830 als Queen Adelaide Königin von England (1792-1849). Eigenh. Album von Blumenaquarellen. Wohl Meiningen, um 1802. 20 Blumenzeichnungen auf 38 Bll., davon 4 in schwarzem Buntstift, 12 farbig aquarelliert und 4 Vorzeichnungen in Bleistift und Tusche; außerdem eine ankolorierte schematische Zeichnung geometrischer Figuren. Marmorierter Pappband der Zeit. 8vo.
€ 1,500
| Schöne Folge von Blumenzeichnungen und -aquarellen, teils hs. beschriftet ("Primula cortusoides", "Cistus creticus", "Ipomea hederacea", "Ixia aristata, var. atropurpurea"). Am vorderen Innendeckel eigenh. in Tinte betitelt "Blumen theils schwarz theils gemahlt"; darüber der eigenh. Namenszug in Bleistift: "Adelheid". Einige Zeichnungen mit verblasster Datierung, teils etwas angeschnitten (wohl als 1802 zu lesen, wonach die Zeichnerin knapp zehn Jahre alt war). Adelheid war das erste Kind von Herzog Georg I. von Sachsen-Meiningen und dessen Gemahlin Louise Eleonore von Hohenlohe-Langenburg (1794 wurde Adelheids Schwester Ida geboren, 1800 ihr Bruder und Thronfolger Bernhard). 1803, als Adelheid elf Jahre alt war, starb ihr Vater; Louise Eleonore übernahm die Regentschaft. Adelheid "erhielt eine umfassende und vorzügliche Ausbildung, sprach mehrere Fremdsprachen und zeigte sich an Literatur, Musik und Malerei interessiert" (Wikipedia). 1818 heiratete sie den englischen Prinzen William (1765-1837), später als William IV. der letzte englische König aus dem Hause Hannover. Die australische Stadt Adelaide ist nach ihr benannt. - Aus einer Nachlaßsammlung des Hauses Sachsen-Weimar-Eisenach. {BN#21577} (more) |
Adelheid von Sachsen-Meiningen, Prinzessin; ab 1830 als Queen Adelaide Königin von England (1792-1849). 3 eigenh. Schul- und Lektürebücher. O. O., 1807 bis 1824. Zusammen 186 größtenteils beschr. Bll. Marmorierte Pappbände der Zeit. Kl.-4to.
€ 3,500
| Die Tochter von Herzog Georg I. von Sachsen-Meiningen und Louise Eleonore von Hohenlohe-Langenburg, am 13. August 1792 als Prinzessin Adelheid von Sachsen-Meiningen geboren, ehelichte am 13. Juli 1818 in Kew Palace, Surrey, William Heinrich von Großbritannien und Herzog von Clarence, der von 1830 an als Wilhelm IV. Großbritannien regierte. Der Ehe entstammen zwei Töchter, Charlotte Augusta (1819-19) und Elizabeth (1820-21). - Ein Buch - das, wenn auch undatiert, so der Handschrift nach doch früheste und wohl auch vor 1807 entstandene - ist der Geschichte vorbehalten und behandelt die Epochen von der "Alten Geschichte" bis hin zur "Geschichte der Deutschen" bis ins 16. Jhdt. Der zweite Band umfaßt "Etwas über die spanische Sprache", "Vocablen [!] spanische u. deutsche" sowie Lektüreexzerpte und wohl auch eigene Gedanken und Reflexionen. Der dritte Band enthält gleichfalls Ausschnitte ihrer Lektüre. Von 1813 bis 1821 gibt es keine Eintragungen, erst dann werden sie auf 26 Seiten bis 1824 fortgesetzt. {BN#17470} (more) |
[Adelskorrespondenz]. Sammlung von 37 Kondolenzschreiben und Visitenkarten. Verschiedene Orte., 1902. Zusammen 69 SS. auf 55 Bll. Verschiedene Formate. Meist mit Kuvert.
€ 250
| Kondolenzschreiben und Visitenkarten an Ludmilla von Galgoczy, geb. Freiin v. Graebe, zum Tod ihrer Tante Xaverine. Unter den Kondolenten finden sich u. a. Gabrielle Salm, Karl Tinty, Fanny Boér de Nagy-Berivoi (geb. Comtesse Harrach), Sofie Lamezan, Isa Ledochowska, Marie Resseguier-Kinsky, Auguste Cavriani-Vecsey, Rittmeister i. I. Anatol Christalnigg, die Comtesse Coronini-Cronberg und Fritz Meraviglia u. a. {BN#22699} (more) |
Adler, Nathan, k.k. Konsul in Port Elizabeth. Eigenh. Notiz mit U. und Visitkärtchen mit 3 eigenh. Zeilen verso. O. O. u. D. Zusammen 2 SS. Qu.-12mo bzw. 30:60 mm.
€ 40
Dem beiliegenden Umschlag zufolge war Adler neben obenerwähnter Tätigkeit Kaufmann-Commis in Leipzig und Mitglied der Gesellschaft Vatermörder (beide 1847) und im Jahr darauf Reporter in Frankfurt a. M. beim deutschen Parlament. {BN#17485} (more)
Aegidi, Ludwig, Politiker und Publizist (1825-1901). Eigenh. Brief mit U. München, 27. X. 1879. 3 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
€ 100
Lt. beiliegendem Sammlungsumschlag an Sigmund Frh. von Pfeufer (1824-1894), seit 1871 Minister des Inneren : "Anbei die Papiere des jungen Alpenburg. Die Handschrift (es ist die seine) ist nicht empfehlend! Sein Wissen und Können und Benehmen sprechen aber hoffentlich um so mehr zu seinen Gunsten. Darum wünsche ich ihm eine Gelegenheit, sich persönlich vorzustellen und ausfragen zu lassen [...]". Weiters über eine Abendgesellschaft, das Halsleiden seiner Gattin und die wiedergewonnene Hochschätzung des Adressaten. - Aegidi war als Student der Rechtswissenschaften in Berlin engagierter Burschenschafter, 1848 Führer der Berliner studentischen Jugend und Mitarbeiter an Georg Gottfried Gervinus' "Deutscher Zeitung". Im gleichen Jahr trat er als Sekretär in den preußischen Staatsdienst ein, verließ jedoch die Stelle bei Amtsantritt des Ministeriums Brandenburg-Manteuffel. Bis 1851 Schriftleiter der "Konstitutionszeitung", lehrte er seit seiner Habilitation in Göttingen und war später Professor der Rechte in Erlangen. Seit 1859 im Dienst der preußischen Regierung stehend, verfaßte Aegidi Denkschriften und Broschüren in antiösterreichischem Sinn und warb für den Nationalverein. {BN#15996} (more)
Aichner, Simon, Fürstbischof von Brixen (1816-1910). Visitenkarte mit eigenh. "Abschiedsgruß" verso. O. O. u. D. Visitkartenformat.
€ 90
| {BN#30190} (more) |
[Akademie der bildenden Künste Wien]. Zwei Studienbestätigungen mit jeweils eigenh. U. von Anton Petter und Karl Gselhofer. Wien, 1832 und 1833. Zusammen 2 SS. auf 2 Bll. 4to. Jeweils mit papiergedecktem Siegel. Mit einer Beilage (s. u.).
€ 80
| Für einen Gottfried Kelner [!]. - Jeweils mit kleinen Randläsuren. - Beiliegend ein ms. Schreiben mit eh. U. des Präsidenten der Akademie für Musik und darstellende Kunst an den Sänger Rudolf Prasch (geb. 1880) mit der Mitteilung über die Gewährung des "Julius Stockhausen'schen Prämiums" durch Helene von Hornbostel-Magnus für 1913/14 (dat. 31. X. 1914). {BN#25492} (more) |
Albert Kasimir, Herzog von Sachsen-Teschen (1738-1822). Note mit eigenh. U. ("Albertus"). Posony [d. i. Bratislava], 17. IV. 1780. 1 S. Folio.
€ 120
| Der Sohn Kurfürst Friedrich Augusts II. war seit 1760 Generalleutnant und von 1765 bis 80 Statthalter in Ungarn. Nach der Heirat Marie Christines, der Tochter Maria Theresias, erhielt Albert Kasimir 1766 das Herzogtum Teschen als böhmisches Kronlehen. In den 80er und frühen 90er Jahren des 18. Jahrhunderts war er Generalgouverneur der österreichischen Niederlande, seit 1794 Oberbefehlshaber der Reichsarmee und Reichs-Generalfeldmarschall. "1795, nach dem definitiven Verlust der Niederlande, zog Albert Kasimir sich zurück und widmete sich sozialen Projekten (Bau von Wasserleitungen in Wien) und künstlerischen Interessen. Für seine Gemahlin ließ er 1798 durch Antonio Canova ein Grabmal errichten. Seine Sammlung von Handzeichnungen und Kupferstichen, die er seinem Adoptivsohn Erzherzog Karl vermachte, bildet die Grundlage der nach ihm benannten Albertina in Wien" (DBE). - Am rechten Rand stärker angestaubt. - Beiliegend eine von alter Hand verfaßte Abschrift des biographischen Eintrags zu Hzg. Albert Kasimir in Brockhaus' Realenzyklopädie. {BN#17661} (more) |
Albert, König von Sachsen (1828-1902). Eigenh. Telegrammentwurf mit wohl nicht eh. U. [Wien, November 1860]. 1 S. Gr.-8vo.
€ 200
| "Der Kronprinz v. Sachsen an Frau Baronin v. Galen zu Brünn. | Ich werde Wien morgen früh mit 7½ Zug verlassen und ½1 Uhr durch Brünn kommen. | Kronprinz Albert v. Sachsen 1860". {BN#25962} (more) |
Albrecht, Erzherzog von Österreich und Herzog von Teschen (1817-1895). Schriftstück mit eigenh. U. Mailand, 23. VIII. 1849. 1 S. Folio.
€ 150
"Auf dem beim hiesigen Garnisons Auditoriate im Monat März v. J. aufgenommenen Inventar und Lizitations Protokolle über den Nachlaß des Kaplans Marchi erscheinen die beiden Oberlieutnants Thun und Löffler als Commissions-Mitglieder gefertigt, von denen den gepflogenen Erhebungen zu Folge der Erstere damals im Stande des Regiments sich befunden hat. Das Regiment wird demnach angewiesen, anher zu berichten, wo dieser Offizier sich gegenwärtig befinde [...]". - Erzherzog Albrecht übernahm nach der Schlacht von Königgrätz den Oberbefehl über das gesamte kaiserliche Heer. Als Generalinspekteur hatte er wesentlichen Anteil an der Reorganisation der Armee. - Mit mehreren Gegenzeichnungen; an den Rändern stärker lappig und angestaubt. {BN#17217} (more)
Albrecht, Erzherzog von Österreich und Herzog von Teschen (1817-1895). Brief mit eigenh. U. ("Eh. Albrecht"). Wien, 10. II. 1867. 2¾ SS. auf Doppelblatt. Folio.
€ 150
| An Erzherzog Karl Ferdinand über den Vorsitz von Erzherzog Ferdinand bei einer Kommission für die "1866 eingelangten Individual-Beschreibungen". - Erzherzog Albrecht übernahm nach der Schlacht von Königgrätz den Oberbefehl über das gesamte kaiserliche Heer. Als Generalinspekteur hatte er wesentlichen Anteil an der Reorganisation der Armee. - Auf Briefpapier mit blindgepr. Briefkopf. {BN#25356} (more) |
Albrecht, Erzherzog von Österreich und Herzog von Teschen (1817-1895). Eigenh. Brief mit U. Wien, 7. V. 1889. ½ S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo.
€ 300
| An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Eben hat Erzherzogin Isabella von Erzherzogin Maria Theresia die telegr. Antwort erhalten, daß selbe die Trauer 4. Juni tragen wird [...]". - Erzherzog Albrecht übernahm nach der Schlacht von Königgrätz den Oberbefehl über das gesamte kaiserliche Heer. Als Generalinspekteur hatte er wesentlichen Anteil an der Reorganisation der Armee. - Stellenweise stärker fleckig. {BN#27232} (more) |
Albrecht, Erzherzog von Österreich und Herzog von Teschen (1817-1895). Brief mit eigenh. U. Teplitz, 29. I. 1851. 1 S. auf Doppelblatt. Folio.
€ 180
| An das Landesmilitärkommando in Prag: "In Folge hohen 1ten Armee-Kommando-Erlasses [...] wurde den Truppen des dießseitigen Armee-Korps eine neue Dislokazion zugewiesen. Man übersendet daher in der Anlage dem löblichen Landes-Militair-Kommando die dießfälligen Marschpläne, nach welchen die Truppe in die neue Kantonirung einzuwirken habe, zum nöthigen Dienstgebrauche [...]". - Erzherzog Albrecht sollte Jahre später, nach der Schlacht von Königgrätz, den Oberbefehl über das gesamte kaiserliche Heer übernehmen. Als Generalinspekteur hatte er wesentlichen Anteil an der Reorganisation der Armee. - Etwas gebräunt und angestaubt sowie mit kleineren Randläsuren; ohne die erwähnte Beilage. {BN#25329} (more) |
Albrecht, Erzherzog von Österreich und Herzog von Teschen (1817-1895). Brief mit eigenh. U. Korpsquartier Leitmeritz, 22. II. 1850. 4 SS. auf Doppelblatt. Folio.
€ 180
| An das Landesmilitärkommando in Prag betr. "des von Seiner Majestät sankzionierten Reorganisations-Planes" der Sanitätskompagnie, der "wie folgt bestimmt worden sei [...] Was die Mannschaft [...] anbelangt, so soll sie aus Individuen verschiedener Nationalitäten zusammen gese[t]zt sein und bei dem 3. Armeekorps aus 100 Mann slawischer, 50 Mann deutscher, und 50 Mann italienischer Nationalität bestehen, das gleich Verhältniß soll auch bei den Chargen beobachtet werden [...]". - Erzherzog Albrecht sollte Jahre später, nach der Schlacht von Königgrätz, den Oberbefehl über das gesamte kaiserliche Heer übernehmen. Als Generalinspekteur hatte er wesentlichen Anteil an der Reorganisation der Armee. - Etwas gebräunt und angestaubt sowie mit kleineren Randläsuren. {BN#25328} (more) |
Albrecht, Herzog zu Sachsen-Weimar (1599-1644). Brief mit eigenh. U. Weimar, 19. VI. 1623. ¾ S. auf Doppelblatt. Folio.
€ 400
An seine Untertanen: "Uns ist euer untertheniger bericht des General Tylli aufbruch betreffende vorgetragen worden. Wir [haben] an solcher, und vorhero ergangener avisation ein besonder gnediges gefallen [gefunden]. Alßo erkennen wir es auch in gnaden und begehren ferner, Ihr wollet [das], was euch weiter zuekommen wirdt, ungesäumbt gehorsamblich berichten, Und do gleich berürter aufbruch erfolget sein möchte; Dennoch an mehrer und fleißiger Kundschafft nichts ermangeln laßen, sondern dieselbe auch in der ferne zuerlangen [...]". - Der Sohn Herzog Johanns von Sachsen-Weimar und der Herzogin Dorothea Maria, einer geborenen Fürstin von Anhalt, bereiste von 1619 bis 1621 Frankreich "und übernahm nach seiner Zurückkunft für seine älteren abwesenden Brüder die gemeinschaftliche Regierung des weimarischen Landes [...] [Er] galt als ein edler und weiser Fürst, der zwar das Verbrechen streng bestrafte, aber immer mit Gerechtigkeit und kluger Sorgfalt sein Land regierte. Schmeichler und Verleumder haßte er. Die Drangsale, welche seine armen Unterthanen in Folge des dreißigjährigen Krieges auszustehen hatten, verbitterten die letzten Jahre seines Lebens [...]" (ADB I, 319). - Mit papiergedecktem Siegel und kl. Randläsuren; das leere Bl. 2 etwa zur Hälfte ausgeschnitten. {BN#18477} (more)
Albufera, Malvine Duchesse d', (1822-1977). Eigenh. Brief mit U. Billancourt [?], 30. VIII. 1846. 1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo.
€ 50
In französischer Sprache an einen namentlich nicht genannten Adressaten. {BN#16989} (more)
Album. Album of the Austrian diplomat Adolf Freiherr von Brenner-Felsach (1814-1883). Mostly Vienna; also St. Petersburg, Stockholm, Warsaw, etc., 1852-1873. Large 8vo. 93 ff. with 39 entries on 38 pages. Contemporary gilt and blindstamped green calf; spine decoratively gilt. All edges gilt. In original blindstamped calf slipcase.
€ 7,500
| Among the entries by writers, scientists and politicians are several important members of Vienna cultural life of the 1860s, including Franz Grillparzer, Joseph v. Zedlitz, Johann Gabriel Seidl and Friedrich Halm; Joachim Graf Münch-Bellinghausen, Bernhard v. Beskow, Joseph v. Hammer-Purgstall, Theodor v. Karajan, Joseph Feil, Alfred Arneth, Joseph Ritter v. Bergmann, Eduard Frh. von Sacken, Onno Klopp, Friedrich Argelander, Wilhelm Struve, Karl Gf. Nesselrode, August Freiherr v. Haxthausen, Constantin Tischendorf, and Alexei Tolstoi. - From the library of the Vienna industrialist Rudolf Ritter von Gutmann (1880-1966), owner of one of the greatest private art collections. When he managed to escape to Czechoslovakia merely hours before Germany's annexation of Austria in 1938, he had to leave his treasures behind. The trove was confiscated by the National Socialists and transferred into public collections. The present album became part of the holdings of the Austrian National Library. Only in 2006 was it restituted to the heirs. {BN#15498} (more) |
Album amicorum of Hermann Werner from Hanover, medical student at Helmstedt (fl. c. 1600). Stadthagen, Neustadt/Rbge., Hannover, Braunschweig, Helmstedt, Quedlinburg, 1598-1608. 8vo. 67 entries: 64 written pages on 71 ff. With 9 coloured coats of arms, half-page coloured scene of puttos, and a small sketch. Contemp. blindstamped vellum (restored; some warping) with modern pastedowns. Original marbled flyleaves.
€ 8,500
| Student's album amicorum, kept over the period of a decade by the otherwise unknown Helmstedt 'candidatus medicinae' Hermann Werner, brother of the Greek scholar Christoph Werner, who died in 1632 as headmaster in Stadthagen (cf. Strieder XVII [1819], s. v.). The earliest entries would all seem to be from Stadthagen, including those of the 13-year-old Count Julius zu Holstein-Schaumburg (d. 1601) and of the Klencke family, whose members Ludolf, Wilken, and Theodor sign with Latin quotations and a full-page coat of arms. The entries of the year 1599, mostly penned in Hanover or Helmstedt, include the physicians Jakob Horstius (1537-1600), professor at Helmstedt since 1584, and his son Heinrich Adolf (1569-1632), who was later to serve as local doctor in Torgau. The illustration provided by the Stadthagen "artis pharmaceuticae amator" Heinrich Weber is of special charm, featuring a putto on a skull, blowing bubbles. The year 1601 takes Werner to Quedlinburg, where he acquires entries by the Saxon counsellor Johann von Kostitz (1541-1611) and the young Counts Heinrich Wolrad (1590-1641) and Christoph Ludwig zu Stolberg-Wernigerode (1595-1619). While the 11-year-old's Horace quotation (from the rather ill-chosen ode "Eheu fugaces labuntur anni") is penned in meticulous Roman lettering, the phrase "Gratia gignit gratiam" above Christoph's name betrays the insecurity of the six-year-old writing novice. Additional inscriptions are by Johannes Gerdangk (1573-1644), later prebend of Quedlinburg, and by the Helmstedt student of theology Werner Oporinus (1571-1643, later pastor in Brüggen and Rheden), who sets his two-page entry upon the hand-coloured blue marbled flyleaf (with quotations from Epicharmos and Simonides), sketching a sun breaking through the mist under the Greek maxim "phaanteros ek nephelon" ("more radiantly still from the clouds"). Returned to Helmstedt and Hanover in 1602, Werner garners contributions by Heinrich Boethius (1551-1622), professor of divinity at Helmstedt, by the legal scholar Johannes Hackelbusch (a disciple of Statius Borcholt), by Wilhelm von der Wense (brother of the "Fruchtbringende Gesellschaft"'s Georg von der Wense), and his close relative Heinrich Hilmar von Münchhausen (1558-1617) with his young sons Liborius (1587-1646) and Philipp Adolf (1593-1657). Even Werner's brother signs, the aforementioned Christoph Werner (instructor of the young Barons Münchhausen), who invokes a humanist precept by Euripides: "mé zóen met' amousías" ("Never live among the uneducated!", HF 676). In 1604 Werner acquires the signature of Lorenz Scheurl (1558-1613), professor of divinity and superintendent in Helmstedt (cf. ADB 31, 155f.); entries from 1606 include that of Christian Hasthaejus, Ph.D. and M.D., who was to publish a "Kurtze Pest Ordnung" in Hildesheim in 1609. In 1609 the three eldest sons of Duke Franz II of Sachsen-Lauenburg sign: the young Dukes Franz Julius (1584-1634, Imperial Chamberlain to Ferdinand II), Julius Heinrich (1586-1665, field marshal in the Battle of White Mountain and friend of Wallenstein), and Ernst Ludwig von Sachsen (1587-1620), as well as the Braunschweig patricians Melchior and Tilo von Vechelde, both with fine German aphorisms. On 27 April 1608 the Hanover officer Bartold Knaust (1676-1642) signs his entry (he was created military captain of the city but two weeks earlier and would later become famous as the saviour of the town in the Thirty Years' War). His inscription includes a fine coat of arms and the maxim: "Frisch und frolich dran, mitt geluck und freuden davon" ("Tackle things briskly and cheerfully, and you will succeed with fortune and felicity"). - Charming late-Renaissance humanist friendship album from Northern Germany, including several noted representatives of local scholarship, politics, and nobility, many at a very tender age. Detailed listing of contributors available upon request. {BN#27521} (more) |
[Album amicorum]. Album with 60 mounted autographs by European rulers, noblemen and military men. Prob. assembled in Great Yarmouth, 1820s; contents date from c. 1525-1775. 12 unnumbered ff. (1 blank), 60 numbered ff., 64 blank ff. With 56 armorial drawings in watercolors (1 in India ink) and 40 decorative grisaille cartouches washed in India ink. Late 18th c. calf with gilt spine, gilt-tooled border on boards and star-shaped center panel on both boards. Leading edges gilt. Oblong 12mo.
€ 18,000
| Remarkable collection of autographs from the library of the English botanist and antiquary Dawson Turner (1775-1858) with his autogr. ownership entry on first leaf (dated 1825). Dawson, who had published on botany and was elected a Fellow of the Royal Society in 1802, turned his interests to antiquities in the 1820s. He and his children were taught to draw by their good friend, the renowned Norfolk artist John Sell Cotman, who resided in Yarmouth from 1812 to 1823. - The signatures, mostly clipped from letters and other documents, are from historic French, German and Dutch personages, including William, Prince of Orange (1533-84); Prince Eugene of Savoy (1663-1736); Johann Tserclaes, Count of Tilly, commander of the Imperial forces in the Thirty Years' War (1559-1632); Cornelius Jansen, theologian and later cardinal, founder of Jansenism (1585-1638); Philip de Montmorency, Count of Hoorn (1524-68), and Lamoral Count of Egmont (1522-68, opponents to Spanish rule in the Netherlands, executed); Johann Casimir, Duke of Saxe-Coburg (1564-1633); August the Younger, Duke of Brunswick-Wolfenbüttel, founder of Wolfenbüttel's Herzog August Library (1579-1666); Johann Wilhelm von der Pfalz, Elector Palatine (1658-1716); André-Hercule de Fleury, Cardinal (1653-1743); Fredrick, landgrave of Hesse-Eschwege (1617-1655); Floris van Pallant, Count of Culemborg (1537-98); Froben Ferdinand zu Fürstenberg-Mößkirch (1664-1741), and many more. Most names are accompanied by a skilled armorial illustration in full colour painted on the opposite page; forty of the signatures are bordered by decorative washed cartouches with specially designed figurated, landscape and allegorical ornaments, sometimes rather ingeniously incorporating the signature's pen flourishes and very likely prepared by members of the art-loving and gifted Turner family, possibly with help from Cotman. - Occasional slight brownstaining; book block loosened. Corners bumped; defects to upper spine end and lower third of spine. A remarkable (and remarkably presented) ensemble of autographs, forming a striking early 19th-century showpiece. {BN#27083} (more) |
[Album from the Seven Years' War]. Album amicorum of Christian Friedrich Benjamin Kauffmann from Küstrin. Küstrin, Naumburg, Halle, and Berlin, 1735-1764. Oblong 8vo. 142 ff. with 101 entries (including rear endpaper). 2 watercolours on plates and 1 within the text. Contemp. giltstamped vellum.
€ 4,000
| The album's owner, C. F. B. Kaufmann from Küstrin (today on the Polish-German border) studied law in Halle and fought in the Seven Years' War under Major General Friedrich Wilhelm von Thiele. Consequently, most contributors to his album are either fellow students or army officers, including Michael Konstantin von Zaremba-Kalinowa (1711-86; f. 104), Karl Moritz von Dobschütz (1726-1803; f. 101), Heinrich Karl Ludwig de Herault, Seigneur de Hautcharmoy (1689-1757; f. 113), Ernst Julius von Koschenbahr (1714-76; f. 121), and Secondelieutenant von Diringshoffer (f. 138). Among the non-military contributors are the preacher Melchior Ludewig Widekind (1715-56; f. 117) and the naturalist Christian Friedrich Wilkens (1721-84). The watercolours include a deftly executed calendar leaf in trompe-l'oeuil style. - Occasional slight browning and fingerstaining. {BN#28712} (more) |
Albuquerque, Gabriel III de la Cueva y Girón, Duke of, governor of the Duchy of Milan (c. 1515-1571). LS ("El Duque de Albuquerque"). Milan, 20. VI. 1569. Large 4to. 1 p. on double leaf. With address and papered seal.
€ 3,500
| Chancery document by the 5th Duque de Alburquerque, who had served as Viceroy of Navarra between 1560 and 1564, writing as Viceroy of Milan, in matters of revenue, to the fiscal magistrate of Genoa: "Per conto del resto delli cinque per cento, de l'anno 1567, che i fr[at]elli Lomellini pretendano haver da questa camera, vedrete ciò che ricercano col qui incluso loro memoriale. Scomettente che sopra la petitione sua udito il fisco, ci riferiate quanto prima col parer nostro. Iddio vi guardi [...]". - Traces of folds; slight brownstaining to margin; two edge defects restored professionally. {BN#27940} (more) |
Aldrin, Edwin, astronaut (b. 1930). Portrait photograph (reproduction) with autogr. dedication signed. No place or date. 254 x 203 mm.
€ 950
| Wearing his space suit. - Includes two pictures of Apollo 5 and 11. {BN#24946} (more) |
Alemann, Wilhelm Frh. von, Militär (1798-1881). Eigenh. Brief mit U. Preßburg, 23. I. 1850. 1½ SS. auf Doppelblatt. Folio.
€ 120
An das k. k. Militär-Platz-Kommando in Preßburg mit der Bestätigung einer Gehaltszulage für Major Wissnovszky und Obristleutnant Digl, die für die "hierorts aufgestellte Assertierungs Commission" tätig waren. - Alemann war Professor für Mathematik im Pionierkorps und lehrte u. a. Situationszeichnen und Fortifikation. Später Offizier im Generalquartiermeisterstab, war er an der Entstehung des Pionierreglements beteiligt. 1848/49 nahm er als Generalmajor am Feldzug in Italien teil und wurde später Feldmarschalleutnant, Kommandant der Theresianischen Militärakademie, der Okkupationsarmee in der Walachei und schließlich von Venedig. {BN#11524} (more)
Alexander I. Obrenovic, König von Serbien (1876-1903). Briefausschnitt mit eigenh. U. ("Alexandre"). O. O. u. D. 1 S. Qu.-kl.-8vo.
€ 180
| Mit kleinen Tintenwischern und Abdruck einer alt entfernten Büroklammer. - Die Verso-Seite mit kl. Registraturetikett und hs. Numerierung "100". {BN#20816} (more) |
Alexander II Nikolajevitch, Czar of Russia (1818-1881). Letter fragment signed. N. p. o. d. 40:148 mm. 1 p.
€ 500
| "bleibe Ihnen wohlgewogen. Alexander". - In old collector's folder. {BN#20795} (more) |
Alexander Sigismund, Pfalzgraf zu Neuburg (1663-1737). Brief mit eigenh. Empfehlungsformel und U. Dillingen, 1. XII. 1689. 1 S. Folio.
€ 250
| In italienischer Sprache an Graf Colloredo in Rom mit Wünschen zur Weihnacht und der Bitte um eine Gelegenheit, ihm zu Diensten sein zu können. - Alexander Sigismund von der Pfalz, der fünfte Sohn des Pfälzer Kurfürsten Philipp Wilhelm und seiner Frau Elisabeth Amalie von Hessen-Darmstadt, wurde im Jahr darauf als Nachfolger seines Patenonkels Johann Christoph von Freyberg Fürstbischof von Augsburg. "Als neuer Bischof entfaltete er vielfältige Aktivitäten und reformierte das Hof- und Finanzwesen, kümmerte sich um den Städte- und Straßenbau und intensivierte die Seelsorge durch regelmäßige Visitationen. Vor allem nach den Auswirkungen des Spanischen Erbfolgekriegs mit der Schlacht von Höchstädt 1704 konnte er das Hochstift relativ schnell wieder zu wirtschaftlichem Wohlstand bringen" (Wikipedia). - Teils stärker fleckig. {BN#27016} (more) |
Alexander von Hessen-Darmstadt, Militär (1823-1888). Eigenh. Brief mit U. ("Pr. Alexander"). Schloß Heiligenberg bei Jugenheim, 9. VII. 1870. 2½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert.
€ 350
| An den Sänger Ludwig Cramolini (1805-1884) in Darmstadt: "Sie würden mich sehr verbinden wenn Sie so gefällig sein wollten einen liebenswürdigen jungen Künstler aus Petersburg mit Rath u. That beizustehen. Fräulein Ella v. Schultz, Pianistin u. Schülerin des Petersburger Konservatoriums, beginnt seit Kurzem sich mit russischer Kirchenmusik-Composition zu befassen. Ihr Erstling wurde neulich in Ems in Gegenwart des Kaisers A[lexander] beim griechischen Gottesdienst gesungen, aber nur von 4 Männerstimmen. Frl. Ella soll die Partitur für vollen Chor dieser Tage nach Petersburg absenden, möchte aber vorher ihre Komposition begreiflicher Weise selbst hören. Dazu sind 6 Stimmen nöthig, welche ich in Jugenheim nicht auftreiben kann [...]". - Alexander legte eine umfangreiche Münzsammlung an, die er unter dem Titel "Das Heiligenberger Münzkabinett" (1854-56) beschrieb. - Auf Briefpapier mit gepr. Monogrammvignette und einem winzigen Einriß im linken Rand. {BN#29606} (more) |
Alexander, Herzog von Württemberg (1804-1881). Eigenh. Brief mit U. Liesing, 21. II. 1868. 4 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo.
€ 200
| An Prinz Konstantin zu Hohenlohe-Schillingsfürst (1828-96): "Bei der gestern stattgehabten Trauung meiner Großnichte wurde ich in das Oratorium gewiesen in welchem die Hofdamen der Königin von Hannover und der Herzogin von Coburg sowie deren Herrn sich befanden. Da der Herzog von Coburg seinen Platz in dem kaiserlichen Oratorium gefunden und ich demselben meinem Range als Herzog von Württemberg nach nicht zurückstehen kann, so darf ich annehmen, daß ein Irrthum zum Grunde lag, wogegen jedoch der Umstand spricht, daß ich avisirt wurde in Compagnie-Uniform zu erscheinen, während die anderen Herrschaften im kaiserlichen Oratorium in Parade erschienen [...]". - Der älteste Sohn von Herzog Alexander Friedrich Karl von Württemberg und seiner Frau, Prinzessin Antoinette, der zweiten Tochter von Herzog Franz von Sachsen-Coburg-Saalfeld, bewohnte nach dem frühen Tod seiner Frau, Prinzessin Marie Christine von Orléans (1813-39), Schloß Fantaisie bei Bayreuth, besorgte sich um Stiftungen für Arme und Kranke und erbaute das dem Schloß benachbarte Hotel Fantaisie, in dem im Laufe der Jahre Zeitgenossen wie König Ludwig II. von Bayern oder Richard Wagner logierten; 1868 ehelichte er ein zweites Mal in morganatischer Ehe seine Haushälterin Katharine Amalie Pfennigkaufer. {BN#27235} (more) |
[Alexander I., Czar of Russia (1777-1825)]. "Rede Alexanders I. Kaisers aller Reussen bey seiner Zurückkunft aus Deutschland, gehalten im geheimen Staatsrath den 22. Dezember 1805". Contemporary manuscript. N. p., c. 1805. Folio. 3½ SS. on double leaf.
€ 850
| Regarding the relationship between Germany and Austria as well as the Russian situation. {BN#17226} (more) |
Alexandra Feodorovna, Empress consort of Russia (1872-1918). 5 autograph lettercards signed with her initial ("A" or "AF"). Mostly n. p. and n. d.; one dated 29 Aug. 1912. 12mo. Altogether 10 pp. on 5 ff. 12mo.
€ 15,000
| An excellent, rare series of five autograph lettercards signed, all written on both sides of her attractive printed correspondence cards and featuring her name in Russian beneath an embossed crown and printed in either blue, gold or black. All to Queen Mary ("Dearest Mary", "Dearest Princess"), the Queen consort of Alexandra's first cousin, King George V. Each of the cards is written in English by the Empress in bold pencil (one in blue indelible pencil). - "Please come tomorrow to me at 5 o'clock [...] My head is better, but not my heart nor my forces but God gives necessary strength I trust". - "Please let Maria Pery know that I should [...] like to hear her play this evening at 9". - "Please kindly compose answers to these two telegrams for me to sign. Do let [...] Sonia try to write them with your help, as later I shall have to ask [...] + and they will find it difficult". - "Please kindly read this through & tell me if you think I can take my Cousin to-night to the theatre. If you can bring it back at 11 I shall be home & glad to see you". - "Am most happy to know you safely arrived. Tenderest love. Are dining at [...] otherwise should have peeped into your room. Sleep well. Am well tho tired after journey & emotion". {BN#28543} (more) |
Alexandra, Prinzessin von Dänemark und Königin von Großbritannien und Irland (1844-1925). Portraitphotographie. O. O. u. D. 89:56 mm auf etwas größerem Untersatzkarton. Beiliegend eine Photographie nach einem lithographischen Portrait Prinzessin Alexandras und ihres Gatten Albert Eduard Fürst von Wales, des späteren Königs Eduard VII.
€ 200
| Ganzfigürliche Aufnahme im Sitzen. - Alexandra, die älteste Tochter von Prinz Christian, dem späteren König Christian IX. von Dänemark und seiner Frau Louise von Hessen-Kassel, wurde 1863 Gattin des späteren Königs Eduard VII. Als Königin war sie im Volk ihrer karitativen Bemühungen wegen äußerst beliebt. {BN#17857} (more) |
Alfons, Prinz von Bayern (1862-1933). Briefausschnitt mit eigenh. U. O. O. u. D. 1 S. 45:112 mm.
€ 80
| "[...] Unsern Dank wiederholend bin ich mit herzlichen Grüßen liebe Baronin Gustl | Ihr sehr geneigter | Prinz Alfons". - Prinz Alfons war der Sohn des Prinzen Adalbert Wilhelm von Bayern und dessen Gemahlin Infantin Amalia Philippa Pilar von Spanien und ein Enkel von König Ludwig I. von Bayern. Im April 1891 hatten er und Louise Victoire d’Orléans-Alençon, die Tochter von Ferdinand von Alençon und Sophie Charlotte Herzogin in Bayern, auf Schloß Nymphenburg geheiratet; der Ehe entsprangen zwei Kinder, Joseph Clemens (1902–1990) und Elisabeth Maria Anna (1913–2005). {BN#30185} (more) |
Alfons XII., king of Spain (1857-1885). Autograph letter signed. Madrid, 18. XI. 1880. Large 8vo. 2½ pp. on double leaf.
€ 450
To Manolo: "Querido Manolo: Recibí tu carta y ví con gusto que tú siempre eres el mismo en tus cabilosidades y en todo. Lo que sospechas sobre el telégrama que pusistes y que no recibí, carece bajo todos conceptos de lógica [...] con el cariño de tu afmo Alfonso". - On stationery with embossed crest in red and gold; three edges gilt; somewhat spottty and with old traces of mounting. {BN#28112} (more)
Alfonso V, King of Aragon, Valencia etc. (1396-1458). Document signed ("Rex Alfonsus"). Camp Gaeta ("obsidione contra Gaetam"), 8. VI. 1435. Oblong imp.-folio. 1 p.
€ 4,500
| Confirming Antionio de Carusio as head of the Royal Treasury ("nostro locumtenens Thesaurie in [...] Regno Sicilie ultra Farum"). - Alfonso the Magnanimous was called by Queen Joan II of Naples as heir to the Kingdom of Naples in 1421; Alfonso went to Naples and offered resistance to the other pretender, Louis III of Anjou, and his forces led by Muzio Attendolo Sforza. After Joan's death and the establishment of Renatus I (René I) of Anjou (1409-1480), Alfonso V rose against Naples and besieged the city, but he and his brother Pedro were defeated and captured by the Genoese fleet and transferred to Filippo Maria Visconti, Duke of Milan. It succeeded, however, Alfonso to secure his release and to enlist the support of Milan; after five years of struggle, he reached the investiture of Naples by the Pope in 1442. - A very rare document from a decisive period of Alfonso's reign, countersigned by Johann de Vitellino; slightly dusty and dusty; some small defects of paper partly re-backed. {BN#29258} (more) |
Alfsohn, Adolph von, Militär (1704-1779). Brief mit eigenh. U. Olmütz, 24. VI. 1763. 3 SS. auf Doppelblatt. Folio.
€ 90
An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Wie Ich mich dem von dem Herrn General Feldt-Marschall Lieutenant von Rochepine, und Herrn Ingenieur Obristen von Dissel mir Communicirten Plan, welcher die Erbauung eines Zeüghaußes in der Vestung Ollmütz auf dem so genannten Julius-Berg zwischen denen PP. Dominicanern und Seminario vorstellet, nicht nur allein nichts auszusetzen, sondern die dießfällige Erbauung daselbsten um so mehr an fürträglichsten zu seyn findte, als allda ein Zeüghauß, besonders in Friedens Zeiten vor aller Attaque verwahret wäre; so beruhete es nur hierauf, womit auf die Werckstädte deren Artillerie Handtwercks-Leütten, und deren Wohnungen der Bedacht genohmen würde [...]". - Der aus Norwegen gebürtige Militär war Generalmajor und Ritter des Maria Theresia-Ordens; er verstarb zu Olmütz. - An den Rändern etwas lappig und angestaubt. {BN#17565} (more)
[Allgemeines Krankenhaus Wien]. - Zirkular mit 10 eigenh. U. Wien, 20. XI. 1826. 1 S. auf Doppelblatt. Folio. Mit zwei Beilagen (s. u.).
€ 250
Zirkular betreffend die Verteilung der aus der Zettinischen Stiftung stammenden Mittel an die "auf den gratis Zimmern liegenden armen Kranken". Unterzeichnet von u. a. von dem Ophthalmologen Anton Edler von Rosas (1791-1855), dem Wundarzt Anton Wawruch (1782-1842) und dem Chirurgen Joseph von Wattmann-Maelcomp-Beaulieu (1789-1866). - Die zwei beiliegenden Schriftstücke (zusammen 5 SS. auf 4 Bll.) betreffen ebenfalls die von dem Gutsbesitzer Joseph Zettin begründete Stiftung. {BN#25516} (more)
Almaraz y Santos, Enrique, Erzbischof von Toledo und Primas von Spanien (1847-1922). Gedr. Brief mit eigenh. U. Hispali (d. i. Sevilla), 27. XI. 1914. 1 S. auf Doppelblatt. 4to.
€ 150
| Grüße an Kardinal Kardinal van Rossum in Anbetracht des bevorstehenden Weihnachtsfestes: "Festiva iam adveniente Nativitatis Domini Nostri Jesu Christi, pergrata mihi datur occasio Eminentiae Tuae impensos voluntatis meae et observantiae sensus declarandi [...]". {BN#30374} (more) |
Almásy, Pál, Politiker und Freiheitskämpfer (1818-1882). Eigenh. Brief mit U. Ort unleserlich, August 1861. ¾ S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo.
€ 350
| An einen nicht identifizierten Adressaten betr. der Bestellung einer "Histoire de France" in 20 Bänden. - Paul von Almásy war Präsident des Unterhauses im Debreciner Landtag (1849). "Durch Urtheil vom 6. Februar 1865 des als oberste Militär-Gerichtsbehörde eingesetzten obersten Militär-Justizsenates des Verbrechens des Hochverrathes schuldig erkannt und nebst Adelsverlust im Wege des Rechtes zum Tode durch den Strang, im Wege der Gnade zu zwanzigjährigem schweren Kerker verurtheilt" (Wurzbach XXII, 461). - Etwas angestaubt, sonst gut erhalten. {BN#21326} (more) |
Amalie, Prinzessin von Schweden (1805-1853). Quittung mit eigenh. U. Wien, 6. I. 1853. ½ S. Qu.-8vo.
€ 60
Bestätigung über den Erhalt von 2500 Thaler Preußischer Courant durch den Gesandten von Arnim. - Die jüngere Schwester von Prinz Gustav Wasa lebte, "nachdem jener den Titel eines Kronprinzen von Schweden abgelegt hatte, mit ihm und ihrer Schwester Cäcilie" sowie mit ihrer Hofdame Baronin Sophie Scharnhorst in Hacking bei Hütteldorf (W. von Wurzbach: Josef Kriehuber und die Wiener Gesellschaft seiner Zeit. Wien u. a., Krieg, 1957, Bd. 2; zit. n. DBA III 14, 125). {BN#17594} (more)
Ambrosy, Samuel, Prediger (1748-1806). Eigenh. Albumblatt mit U. und montiertem Schattenriß. Jena, 6. VI. 1783. 1 S. Qu.-8vo.
€ 150
Schlußvers von Horaz’ Ode über die Eifersucht (“Felices ter & amplius, | quos irrupta tenet || copula nec malis | divulsus querimoniis | suprema citius || solvet amor die”; Oden I, 13) mit einer siebenzeiligen, gleichfalls lateinischen Widmung mit Namenszug und Datum. - Ambrosy war Prediger in Chemnitz, gründete daselbst eine Erziehungsanstalt und vefaßte mehrheitlich in Latein gehaltene Verse. - Auf der Rückseite des offensichtlich aus einem Stammbuch entnommenenen Blattes die eigenh. Widmung “Nichts von ohngefehr!” (dat. Erlangen 2. VI. 1783) mit U. von Johann Seraphim aus Herrmanstadt [!]. - Verso alte Montagespuren. {BN#8245} (more)
Ampringen, Johann Caspar von, Governor of Silesia and Grand Master of the Teutonic Knights (1619-1684). LS ("Jo: Caspar"). Bratislava, 9. X. 1678. Oblong large folio (274 x 432 mm). 1 p on double leaf.
€ 850
| In Latin, to György Szelepcsényi (1595-1685), Archbishop of Esztergom-Budapest. - With some additional signatures and tiny holes in the foldings. {BN#26102} (more) |
Amundsen, Roald, Polarforscher (1872-1928). Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. 1 S. 8vo.
€ 850
| Brustbild en face in S/W. - Mit einem weiteren, jedoch faksimilierten Namenszug. {BN#30838} (more) |



































